독일의 홀로코스트 추모문화의 새로운 흐름 - ‘걸림돌 프로젝트’ 연구
Eine neue Tendenz in der Holocaust-Erinnerungskultur in Deutschland - Eine Untersuchung zum Stolperstein-Projekt
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초록
걸림돌은 나치 희생자를 기억하는 10×10cm 크기의 작은 추모비이다. 걸림돌은 익명이 아닌 개개인 한 사람만을 위해 희생자들이 마지막으로 살았던 곳 앞의 인도위에 놓여진다. 또한 어느 한 희생자 집단을 위한 것이 아니라 유대인, 로마와 신티 집시, 사회주의자, 노조원, 동성연애자, 안락사 프로그램 희생자 등 나치에 의해 박해당하고 살해당했던 모든 희생자들을 위한 추모비이다. 뎀니히는 행정당국의 승인 없이 1995년 쾰른에 첫 걸림돌을 놓았고 이후 점차적으로 시민들이 걸림돌 프로젝트를 실천적으로 주도하였다. 시민들의 적극적 참여는 걸림돌 확장의 기폭제 역할을 하며 독일 전역에 기억의 물결을 불러일으켰다. 더 나아가 걸림돌은 독일을 넘어 유럽으로 확장되며 유럽적 공감대를 형성하는 기억문화의 이정표를 놓았다. 걸림돌 프로젝트는 최종 완성된 상태가 아니라 여전히 현재진행형으로 끊임없이 인도를 황동색으로 물들여가고 있는 중이다. 본 연구에서는 걸림돌 프로젝트를 독일의 홀로코스트 추모문화의 새로운 흐름을 보여주는 예로서 살펴보게 될 것이다.
Abstract
Der Künstler Gunter Demnig initierte das Stoplerstein-Projekt. Demnig verlegte im Jahr 1995 erste Steine in Köln ohne Genehmigung der Verwaltung. Das Stolperstein-Projekt hat mittlerweile euphorische Zustimmung erfahren. Bis Ende 2017 wurden europaweit mehr als 63.000 Stolpersteine verlegt. Im November 2005 wurde das Bundesverdienst-kreuz an Demnig verliehen. Was sind die Stolpersteine? Das Stolperstein-Projekt erinnert an alle Opfer des Nationalsozialismus d.h. an Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, behinderte Menschen, Zeugen Jehovas, politisch Verfolgten, Euthanasie-Opfer und andere. Der Stolperstein besteht aus einem zehn mal zehn Zentimeter großen Betonblock mit einer Messingplatte, auf deren Oberfläche Namen, Geburtsjahr und Todesdaten, Ort der Ermordung und Angaben über das Schicksal von Opfern des Nazi-Regimes eingestanzt sind. Die Inschrift beginnt meistens mit ‘Hier wohnte’. Die vorliegende Arbeit geht den Fragen nach, was das Innovative an dem Stoplerstein-Projekt ist, auf welche Weise das Stoplerstein-Projekt eine neue Dimension in der heutigen Erinnerungskultur für die Holocaust-Opfer in Deutschland eröffnet und ob sich der Wandel der Erinnerungskultur in Deutschland an den Stoplersteinen ablesen lässt. Die Arbeit gliedert sich wie folgt: Zunächst wird im ersten Kapitel die Erinnerungskultur für die Holocaust-Opfer im Alltag analysiert. In Kapitel 2 werden Stolpersteine als ein humanistisches Denkmal vorgestellt, das allen Opfern ihr eigene Namen zurückgibt, indem Demnig jedem Opfer einen eigenen Stein widmet. Das Kapitel 3 handelt das bürgerschaftliche Engagement, das der wichtigste Faktor für die Erfolgsgeschichte des Stolperstein-Projekts ist und es zur basisdemokratischen Erinnerungskultur entwickelt. Zum Schluss wird der lebendige Geschichtsunterricht auf der Straße analysiert.
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