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페터 한트케의 『낯선 자』에 나타난 “문지방” 탐구 -하이데거의 존재론적 언어성찰과의 비교

Ueber die "Schwelle" im werk Der Chinese des Schmerzes Peter Handkes - Dichten und Denken mit Heidegger

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주제분류독일어와문학

초록

Peter Handke findet im Werk Der Chinese des Schmerzes nach seiner langen Auseinandersetzung mit anderen klassischen literarischen Werken eine neue Schreibweise, mit der er das Verhältnis seines Sprach-Ichs zur Welt verändern will. In dieser Arbeit habe ich in erster Linie versucht, die Rolle des Ich-Erzählers im Chinesen des Schmerzes zu behandeln, nämlich den veränderten Blick auf die Welt des Subjekt-Ichs. Zweitens werde ich die Metapher “Schwelle” behandeln, die als eine Wende in der Werkgeschichte Handkes im Zusammenhang mit dem Verhältnis über Welt und Ding bei Martin Heidegger betrachtet werden kann. Auf der Schwelle erfährt der Ich-Erzähler zwar seine Situation der Entfremdung in der Wirklichkeit, aber er nimmt die endgültige Bedeutung der Schwelle wahr, indem er die Schwelle als einen eigenen “Ort der Prüfung oder des Schutzes” und als den “Grundbalken, der das Tor im ganzen trägt”, versteht. Zum Schluss handelt es sich um die Wiederfindung der Sprache. In der Wiederholung der Georgica Vergils findet der Erzähler im Chinesen des Schmerzes seine Sprache wieder, d. h. durch das Wiederholen des in der kulturell Vorgegebenen und in Vergessenheit Geratenen findet er auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart die bereits vorhandene Schreibweise wieder.

Abstract

Peter Handke findet im Werk Der Chinese des Schmerzes nach seiner langen Auseinandersetzung mit anderen klassischen literarischen Werken eine neue Schreibweise, mit der er das Verhältnis seines Sprach-Ichs zur Welt verändern will. In dieser Arbeit habe ich in erster Linie versucht, die Rolle des Ich-Erzählers im Chinesen des Schmerzes zu behandeln, nämlich den veränderten Blick auf die Welt des Subjekt-Ichs. Zweitens werde ich die Metapher “Schwelle” behandeln, die als eine Wende in der Werkgeschichte Handkes im Zusammenhang mit dem Verhältnis über Welt und Ding bei Martin Heidegger betrachtet werden kann. Auf der Schwelle erfährt der Ich-Erzähler zwar seine Situation der Entfremdung in der Wirklichkeit, aber er nimmt die endgültige Bedeutung der Schwelle wahr, indem er die Schwelle als einen eigenen “Ort der Prüfung oder des Schutzes” und als den “Grundbalken, der das Tor im ganzen trägt”, versteht. Zum Schluss handelt es sich um die Wiederfindung der Sprache. In der Wiederholung der Georgica Vergils findet der Erzähler im Chinesen des Schmerzes seine Sprache wieder, d. h. durch das Wiederholen des in der kulturell Vorgegebenen und in Vergessenheit Geratenen findet er auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart die bereits vorhandene Schreibweise wieder.

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