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Leerstellen als Erinnerungsanlaesse -Interkulturelle, intermediale und interdisziplinae re Dimensionen eines literaturwissenschaftlichen Theorems

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주제분류독일어와문학

초록

이 논문은 어떻게 문헌학적 역량이 매체문화적 현상의 분석에 유용하게 쓰일 수 있을지를 보여주는 하나의 예를 제시한다. 볼프강 이저 후기의 빈자리 이론에서 출발하여 미학적 기억 유발요인이 어떻게 기능하는지에 대한 문제가 다루어진다. 이 문제는 한편으로는 체계적 관점에서 문자, 그림, 음향을 비교하는 방식으로, 다른 한편으로는 역사적 관점에서 아날로그 매체와 디지털 매체를 비교하는 방식으로 다루어진다. 이로부터 나타나는 점은 전통적으로 문학, 조형 예술, 음악이 빈자리들을 만들어내는데 사용했던 미학적 전략들은 이제 컴퓨터 기술로 구체화되면서 근본적으로 활력을 상실하게 된다는 점이다. 결국 디지털 매체라는 조건들 하에서 기억을 활성화시키기 위해서는 새로운 방식의 빈자리 생산이 필요하다.

Abstract

Der Beitrag gibt ein Beispiel dafr, wie philologische Kompetenz fr die Analyse von medienkulturellen Phnomenen fruchtbar gemacht werden kann. Ausgehend von Wolfgang Isers Leerstellentheorem wird nach der Funktionsweise sthetischer Erinnerungsanlsse gefragt - zum einen in systematischer Hinsicht durch einen Vergleich von Schrift, Bild und Klang, zum anderen in historischer Hinsicht durch einen Vergleich analoger und digitaler Medien. Es ergibt sich, daß die sthetischen Strategien, mit denen traditionellerweise Literatur, bildende Kunst und Musik Leerstellen erffnen, auf Animationen beruhen, die durch ihre computertechnische Realisierung grundstzlich nivelliert werden. Folglich bedarf es neuer Verfahren der Leerstellengenerierung, um unter den Bedingungen digitaler Medien die Erinnerung zu aktivieren.

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