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표면에서의 오디세이 혹은 계몽의 신화 ― 카프카의 『소송』

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit beschäftigen wir uns mit Dem Proceß, während es gilt, diesen Roman als Parodie auf ‘Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung’ von Kant im weitesten Sinne zu lesen. Das Programm der Aufklärung war nach Horkheimer und Adorno “die Entzauberung der Welt”, während sie das Ziel verfolgte, die Menschen “als Herren einzusetzen”. Aber nach 200 Jahren seit dem Beginn der Aufkärung steht “die vollends aufgeklärte Erde”, so Horkheimer und Adorno, “im Zeichen triumphalen Unheils”. Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass Proceß Kafkas im Grunde nichts anderes als Reflexion von Horkheimer und Adorno über Aufklärung darstellt. Der Protagonist, Josef K. soll als aufgeklärtes Subjekt mit der instrumentellen Vernunft betrachtet werden, das sich als Herr des Erkennens und des Handelns, also der Welt versteht. Kafka lässt meiner Ansicht nach seinen Helden mit der Gerichtswelt, d. h. dem ‘blinden Flecken des Romans’ konfrontieren, der anhand der (instrumentellen) Vernunft niemals zu erreichen ist, während er ihn bis zu Ende an ihr festhalten lässt. Es gilt in der vorliegenden Arbeit zu betrachten, wie sich der aufklärerische Held der Moderne vor allem mit der Negativität der Gerichtswelt befasst und an ihr scheitert, d. h. wie Aufklärung in Mythos der Aufklärung zurückschlägt.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit beschäftigen wir uns mit Dem Proceß, während es gilt, diesen Roman als Parodie auf ‘Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung’ von Kant im weitesten Sinne zu lesen. Das Programm der Aufklärung war nach Horkheimer und Adorno “die Entzauberung der Welt”, während sie das Ziel verfolgte, die Menschen “als Herren einzusetzen”. Aber nach 200 Jahren seit dem Beginn der Aufkärung steht “die vollends aufgeklärte Erde”, so Horkheimer und Adorno, “im Zeichen triumphalen Unheils”. Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass Proceß Kafkas im Grunde nichts anderes als Reflexion von Horkheimer und Adorno über Aufklärung darstellt. Der Protagonist, Josef K. soll als aufgeklärtes Subjekt mit der instrumentellen Vernunft betrachtet werden, das sich als Herr des Erkennens und des Handelns, also der Welt versteht. Kafka lässt meiner Ansicht nach seinen Helden mit der Gerichtswelt, d. h. dem ‘blinden Flecken des Romans’ konfrontieren, der anhand der (instrumentellen) Vernunft niemals zu erreichen ist, während er ihn bis zu Ende an ihr festhalten lässt. Es gilt in der vorliegenden Arbeit zu betrachten, wie sich der aufklärerische Held der Moderne vor allem mit der Negativität der Gerichtswelt befasst und an ihr scheitert, d. h. wie Aufklärung in Mythos der Aufklärung zurückschlägt.

참고문헌 (11)

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  2. 크리스토퍼 포터, "당신과 지구와 우주" (2010), 까치글방
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  6. Jahraus, Oliver, "Kafka. Leben, Schreiben, Machtapparate", ~ (2006)
  7. Kafka, Franz, "Der Proceß", ~ (1990)
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  9. Robertson, Ritchie, "Der Proceß. In Franz Kafka. Romane und Erzählungen", 98~145 (1996)
  10. Veerbeeck, Ludo, "Rumpelkammer und Steinbruch Zur narrativen Logik in Kafkas Proceß. In Nach erneuter Lektüre Franz Kafkas Der Proceß", 143~155 (1992)
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