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아이헨도르프의 소설 『예감과 현재 Ahnung und Gegenwart』에 나타난 기사의 이미지 연구 (I) ― 戰士的 특성

Das Bild des Ritters im Roman Ahnung und Gegenwart(I) ― Der kämpferische Charakter

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주제분류독일어와문학

초록

Eichendorff gilt seit jeher als ́́der letzte Ritter der Romantik ́. Diesen Charakter übernimmt Friedrich im Roman. Er ist so redlich und einfältig, um sogar 'etwas Taschenspielerei, Seiltänzerei' in der Dichtung als Lüge zu brandmarken. Auch duldet er keine hoffähige, dekandente Heuchelei. Die unbestechliche Strenge unterstüzt seine wahren, ritterlich-kämpferischen Züge. In Wirklichkeit nimmt er als Jäger am Kampf in den Bergen teil und nach dem Gefecht genießt er das Gefühl des Vergnügens, erst wirklich sich selbst zu finden. Aber sein heftiges Temperament kann so gefährlich sein, dass er sich beinahe selbst zerstört. Diese Gefahr lässt sich im Roman durch die Figur Rudolf vermeiden. Aber die Kampfszenen bleiben nur idealistisch-episodenhaft. Dies rührt zwar zuerst von den mangelnden Erfahrungen des Dichters zu dem Zeitpunkt des Schreibens her, aber der Hauptgrund dafür liegt darin, dass der eigentliche Kampfplatz des romantischen Ritters wie Friedrichs nicht ein Gefechtsplatz im Freien ist, auf dem die Waffen leiblich zusammenprallen, sondern vielmehr der Ort des seelisch-geistigen Liebeskampfes zwischen ihm und Romana. Die elementare Gewalt der sinnlichen Liebe Romanas ist so stark, dass er ‘die ganze Welt mit Füßen tritt’. Je nach den Ergebnissen des Kampfes gegen ihre Dämonie entscheidet sich das Schicksal des Menschen, als Gefangener im Irdisch-Weltlichen oder als Befreiter mit der Aussicht auf die ewige Heimat des Menschendaseins. Der Kampf wird umso stärker, heftiger. Friedrich bekämpft dabei die Dämonie der Liebe durch seine innere Ruhe und Strenge, die durch die andere, fromme Kraft von oben unterstützt wird. Die Verzweiflung der verlorenen Liebe führt aber Romana zum Selbstmord. In diesem heftigen Liebeskampf zeigt sich der Charakter des kämpferischen Ritters deutlichst. Friedrich verurteilt trotzdem die sinnliche, naturhafte Liebe gar nicht als eine durchaus dämonische. Sie ist ihm gar nicht fremd, noch abstoßend. Romana ist ihm kein von außen empfangenes Bild, sondern ein anderes Ich von ihm selbst. Das bestätigt die letzte Szene, in der Friedrich ihr totes Leib gar nicht verflucht, sondern ‘schön und fromm ruhend’ findet und für sie innigst betet. Bei der sinnlichen, naturhaften Liebe handelt es sich nicht um die Verfolgung, sondern um die Erlösung. Mit der Erlösung beschäftigt sich der folgende Aufsatz.

Abstract

Eichendorff gilt seit jeher als ́́der letzte Ritter der Romantik ́. Diesen Charakter übernimmt Friedrich im Roman. Er ist so redlich und einfältig, um sogar 'etwas Taschenspielerei, Seiltänzerei' in der Dichtung als Lüge zu brandmarken. Auch duldet er keine hoffähige, dekandente Heuchelei. Die unbestechliche Strenge unterstüzt seine wahren, ritterlich-kämpferischen Züge. In Wirklichkeit nimmt er als Jäger am Kampf in den Bergen teil und nach dem Gefecht genießt er das Gefühl des Vergnügens, erst wirklich sich selbst zu finden. Aber sein heftiges Temperament kann so gefährlich sein, dass er sich beinahe selbst zerstört. Diese Gefahr lässt sich im Roman durch die Figur Rudolf vermeiden. Aber die Kampfszenen bleiben nur idealistisch-episodenhaft. Dies rührt zwar zuerst von den mangelnden Erfahrungen des Dichters zu dem Zeitpunkt des Schreibens her, aber der Hauptgrund dafür liegt darin, dass der eigentliche Kampfplatz des romantischen Ritters wie Friedrichs nicht ein Gefechtsplatz im Freien ist, auf dem die Waffen leiblich zusammenprallen, sondern vielmehr der Ort des seelisch-geistigen Liebeskampfes zwischen ihm und Romana. Die elementare Gewalt der sinnlichen Liebe Romanas ist so stark, dass er ‘die ganze Welt mit Füßen tritt’. Je nach den Ergebnissen des Kampfes gegen ihre Dämonie entscheidet sich das Schicksal des Menschen, als Gefangener im Irdisch-Weltlichen oder als Befreiter mit der Aussicht auf die ewige Heimat des Menschendaseins. Der Kampf wird umso stärker, heftiger. Friedrich bekämpft dabei die Dämonie der Liebe durch seine innere Ruhe und Strenge, die durch die andere, fromme Kraft von oben unterstützt wird. Die Verzweiflung der verlorenen Liebe führt aber Romana zum Selbstmord. In diesem heftigen Liebeskampf zeigt sich der Charakter des kämpferischen Ritters deutlichst. Friedrich verurteilt trotzdem die sinnliche, naturhafte Liebe gar nicht als eine durchaus dämonische. Sie ist ihm gar nicht fremd, noch abstoßend. Romana ist ihm kein von außen empfangenes Bild, sondern ein anderes Ich von ihm selbst. Das bestätigt die letzte Szene, in der Friedrich ihr totes Leib gar nicht verflucht, sondern ‘schön und fromm ruhend’ findet und für sie innigst betet. Bei der sinnlichen, naturhaften Liebe handelt es sich nicht um die Verfolgung, sondern um die Erlösung. Mit der Erlösung beschäftigt sich der folgende Aufsatz.

참고문헌 (23)

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