아이헨도르프의 『타우게니히츠의 삶』에 나타난 낭만적 특성
Die romantischen Eigenschaften in der Novelle 『Aus dem Leben eines Taugenichts 』von Joseph von Eichendorff
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초록
Eichendorff ist der größte Dichter der Spätromantik. Er ist mehr Lyriker als Novellist, und kein anderes Werk der Romantik hat so eine tiefgehende Wirkung wie seine Novelle 『Aus dem Leben eines Taugenichts』in der deutschen Literaturgeschichte ausgeübt. So gilt dieses Werk als ein Musterstück der romantischen Prosa und spielt eine Rolle als ein Musterbeispiel dafür, dass ein literarisches Werk auf die vielfältigste Weise und von verschiedensten Ansätzen her interpretiert werden kann. Wenn man dieses Werk interpretiert, kann jede Untersuchung nur ein weiterer Schritt auf dem Wege zur Enthüllung des Geheimnisses sein, dessen Kern sich vielleicht nie völlig aufdecken lässt. So versucht diese Arbeit, die Novelle 『Aus dem Leben eines Taugenichts』von Joseph von Eichendorff auf Grund dieses literarischen Charakters zu bewerten. 1823 erschien ein Vorabdruck der ersten beiden Kapitel unter dem späteren Titel 『Aus dem Leben eines Taugenichts』in den von Karl Schall und Karl von Holtei herausgegebenen Deutschen Blättern für Poesie, Literatur, Kunst und Theater, der sich, was die Textgestalt angeht, der ersten vollständigen Ausgabe anschließt. Von der frühen Fassung der Handschrift dieses Werkes waren bis zum zweiten Weltkrieg die ersten beiden Kapitel noch erhalten. 1939 wurde von diesem Ur-Taugenichts im Auftrage der Deutschen Eichendorff-Stiftung eine von Willibald Köhler besorgte Faksimile-Ausgabe hergestellt. In diesem Werk wird das märchenhafte Glück nur der lauteren Seele geschenkt, und das Schloss ist bei Eichendorff ein literarischer Topos, der unmittelbar aus dem Volksmärchen stammt. Hier ist alles in ein Glücksmärchen verwandelt, aber die Gesellschaft als Gesellschaft wird kaum sichtbar. Sie bleibt eine aristokratische Folie, vom Märchen-Topos des Schlosses aus charakterisiert, und die Figuren mögen Romanfiguren sein und sich als solche selbst interpretieren, aber der Taugenichts ist ein echter Märchenheld und kein Romanheld. Die Wanderlust und Einfalt von Taugenichts sind charakteristische Merkmale seiner Innenwelt. In seiner Wanderlust kann man seine Wesenheit erkennen. Eichendorffs Landschaft wird von Klang und Schein beherrscht. Die Sehnsucht und die Wanderung sind nichts anderes als die Antwort der Seele auf den unwiderstehlichen Anruf der Welt. Die symbolische Bedeutung der Wanderung von Taugenichts ist das Unterscheidungskriterium zu dem Leben des Philisters. Auch seine Einfalt unterscheidet ihn von dem subjektivistischen Dichter. Taugenichts will nicht nach weit vorausschauenden und verwickelten Absichten handeln, und er folgt nur der Stimme seines Gewissens. Die Einfalt, die man bei Eichendorff als wichtige Ursprünglichkeit bezeichnen kann, wird im Taugenichts zum Mittelpunkt gemacht. Und in diesem Werk ließen sich die Wanderlust und Einfalt des Taugenichts ohne weiteres als Charakteristik für dessen Gestalt verwenden.
Abstract
Eichendorff ist der größte Dichter der Spätromantik. Er ist mehr Lyriker als Novellist, und kein anderes Werk der Romantik hat so eine tiefgehende Wirkung wie seine Novelle 『Aus dem Leben eines Taugenichts』in der deutschen Literaturgeschichte ausgeübt. So gilt dieses Werk als ein Musterstück der romantischen Prosa und spielt eine Rolle als ein Musterbeispiel dafür, dass ein literarisches Werk auf die vielfältigste Weise und von verschiedensten Ansätzen her interpretiert werden kann. Wenn man dieses Werk interpretiert, kann jede Untersuchung nur ein weiterer Schritt auf dem Wege zur Enthüllung des Geheimnisses sein, dessen Kern sich vielleicht nie völlig aufdecken lässt. So versucht diese Arbeit, die Novelle 『Aus dem Leben eines Taugenichts』von Joseph von Eichendorff auf Grund dieses literarischen Charakters zu bewerten. 1823 erschien ein Vorabdruck der ersten beiden Kapitel unter dem späteren Titel 『Aus dem Leben eines Taugenichts』in den von Karl Schall und Karl von Holtei herausgegebenen Deutschen Blättern für Poesie, Literatur, Kunst und Theater, der sich, was die Textgestalt angeht, der ersten vollständigen Ausgabe anschließt. Von der frühen Fassung der Handschrift dieses Werkes waren bis zum zweiten Weltkrieg die ersten beiden Kapitel noch erhalten. 1939 wurde von diesem Ur-Taugenichts im Auftrage der Deutschen Eichendorff-Stiftung eine von Willibald Köhler besorgte Faksimile-Ausgabe hergestellt. In diesem Werk wird das märchenhafte Glück nur der lauteren Seele geschenkt, und das Schloss ist bei Eichendorff ein literarischer Topos, der unmittelbar aus dem Volksmärchen stammt. Hier ist alles in ein Glücksmärchen verwandelt, aber die Gesellschaft als Gesellschaft wird kaum sichtbar. Sie bleibt eine aristokratische Folie, vom Märchen-Topos des Schlosses aus charakterisiert, und die Figuren mögen Romanfiguren sein und sich als solche selbst interpretieren, aber der Taugenichts ist ein echter Märchenheld und kein Romanheld. Die Wanderlust und Einfalt von Taugenichts sind charakteristische Merkmale seiner Innenwelt. In seiner Wanderlust kann man seine Wesenheit erkennen. Eichendorffs Landschaft wird von Klang und Schein beherrscht. Die Sehnsucht und die Wanderung sind nichts anderes als die Antwort der Seele auf den unwiderstehlichen Anruf der Welt. Die symbolische Bedeutung der Wanderung von Taugenichts ist das Unterscheidungskriterium zu dem Leben des Philisters. Auch seine Einfalt unterscheidet ihn von dem subjektivistischen Dichter. Taugenichts will nicht nach weit vorausschauenden und verwickelten Absichten handeln, und er folgt nur der Stimme seines Gewissens. Die Einfalt, die man bei Eichendorff als wichtige Ursprünglichkeit bezeichnen kann, wird im Taugenichts zum Mittelpunkt gemacht. Und in diesem Werk ließen sich die Wanderlust und Einfalt des Taugenichts ohne weiteres als Charakteristik für dessen Gestalt verwenden.
참고문헌 (17)
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- Eichendorff, Joseph von, "Neue Gesamtausgabe der Werke und Schriften, Bd. Ⅳ" (1988)
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- Kluckhohn, Paul, "Das Ideengut der deutschen Romantik" (1986)
- Leiser, Peter, "Joseph von Eichendorff. Aus dem Leben eines Taugenichts. Interpretation und unterrichtspraktische Vorschläge" (1985)
- Leiser, Peter, "Josepf von Eichendorff. Aus dem Leben eines Taugenichts, Analysen und Reflexionen. Bd. 54" (1985)
- Lukács, Georg, "Eichendorff. in : Deutsche Literatur in zwei Jahrhunderten(Werke Bd.7.)" (1994)
- Schulhof, Hilda, "Gedichte des Freiherrn Joseph von Eichendorff" (1987)
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- Strenzke, Günter, "Die Problematik der Langweile bei Joseph von Eichendorff" (1983)
- Strich, Fritz, "Deutsche Klassik und Romantik" (1989)
- Wiese, Benno von, "Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka. InterpretationⅠ" (1982)
