's-ss-ß' 표기에 관한 정서법적 고찰
's-ss-ß'-Schreibung
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초록
Zu den größten Schwierigkeiten der deutschen Rechtschreibung zählt die Verwendung der Grapheme <s>, <ss> und <ß>. Ein doppeltes Konsonantenzeichen im Deutschen zeigt die Kürze des mittelbar vorangehenden Selbstlautes an. Die meisten dem <ß> vorangehenden Selbstlaute sind aber lang. Dem Zeichen <ß> sind verschiedene Funktionen zugewiesen, es dient der Kennzeichnung der Vokallänge oder Diphthonge nach der sogennanten Adelungschen und Heyseschen s-Schreibung. Es gibt auch keine entsprechende Großschreibung für das <ß>. Paradox ist dabei, dass die unterschiedliche Schreibweise <ss> oder <ß> nicht unterschiedlich klingende s-Laute kennzeichnet, sondern lediglich durch Rechtschreibregeln bedingt ist. Trotz der reformierten Regeln haben wir nach wie vor keine einfachen Regeln zur Unterscheidung zwischen <s> und <ss>, <ss> und <ß>, <s> und <ß>. Angesichts dieser Tatsache kann man nun die Schweizer Lösung in die Überlegung einbeziehen. Widerspruchsfrei ist sie allerdings auch nicht, denn das <ss> wird sowohl nach langem als auch nach kurzem Selbstlaut gesetzt, während alle anderen Doppelkonsonanten nur nach kurzem Selbstlaut stehen. Bei vorangehendem kurzen Selbstlaut ist gegen den Ersatz des <ß> durch <ss> gar nichts einzuwenden. Wo es aber einem langen Selbstlaut oder einem Diphthong folgt, muss eine andere Lösung gefunden werden. Es ist fraglich, ob diese Unstimmigkeit durch Elimierung des <ß> vereinfacht werden kann, das in keinen anderen europäischen Sprachen verwendet wird. Das kann u.U. bedeuten, dass solche Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung dem deutschen Status innerhalb der Europäischen Union entgegen stehen.
Abstract
Zu den größten Schwierigkeiten der deutschen Rechtschreibung zählt die Verwendung der Grapheme <s>, <ss> und <ß>. Ein doppeltes Konsonantenzeichen im Deutschen zeigt die Kürze des mittelbar vorangehenden Selbstlautes an. Die meisten dem <ß> vorangehenden Selbstlaute sind aber lang. Dem Zeichen <ß> sind verschiedene Funktionen zugewiesen, es dient der Kennzeichnung der Vokallänge oder Diphthonge nach der sogennanten Adelungschen und Heyseschen s-Schreibung. Es gibt auch keine entsprechende Großschreibung für das <ß>. Paradox ist dabei, dass die unterschiedliche Schreibweise <ss> oder <ß> nicht unterschiedlich klingende s-Laute kennzeichnet, sondern lediglich durch Rechtschreibregeln bedingt ist. Trotz der reformierten Regeln haben wir nach wie vor keine einfachen Regeln zur Unterscheidung zwischen <s> und <ss>, <ss> und <ß>, <s> und <ß>. Angesichts dieser Tatsache kann man nun die Schweizer Lösung in die Überlegung einbeziehen. Widerspruchsfrei ist sie allerdings auch nicht, denn das <ss> wird sowohl nach langem als auch nach kurzem Selbstlaut gesetzt, während alle anderen Doppelkonsonanten nur nach kurzem Selbstlaut stehen. Bei vorangehendem kurzen Selbstlaut ist gegen den Ersatz des <ß> durch <ss> gar nichts einzuwenden. Wo es aber einem langen Selbstlaut oder einem Diphthong folgt, muss eine andere Lösung gefunden werden. Es ist fraglich, ob diese Unstimmigkeit durch Elimierung des <ß> vereinfacht werden kann, das in keinen anderen europäischen Sprachen verwendet wird. Das kann u.U. bedeuten, dass solche Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung dem deutschen Status innerhalb der Europäischen Union entgegen stehen.
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