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감정의 문화사적인 학제간 연구를 위한 이론적 기초 I - 감정연구의 출발점으로서 토마스 아퀴나스의 감정개념

“Die theoretische Grundlage zur kulturgeschichtlichen interdisziplinären Forschung der Gefühle I”

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주제분류독일어와문학

초록

Die Ende des zwanzigsten Jahrhunderts und überall in der Welt haben sichmehrere Symptome der wissenschaftlichen Wende unter den neoliberalensozioökonomischen Hintergründen und der Atmosphäre der wissenschaftlichenIntegration entblößt, und inzwischen hat sich davon eine zukunftweisendeabgezeichnet, d.i. ‘die emotionelle Wende’. Diese Wende, die der Prämisse vonder Integration der Geistes- und Naturwissenschaften entspricht und damitzugleich die sozioökonomischen Veränderungen reflektiert, ist seit 90er Jahrenin den Bereichen, Literatur, Philosophie, Psychologie, Medizin,Neurowissenschaften und sogar BWL, als ein inter-transdisziplinäres Themabehandelt. Der eine der wichtigen Gründen, warum innerhalb der so kurzenZeit die menschlichen Gefühle in den verschiedenen Wissensbereichen intensivbeleuchtet worden sind, besteht darin, dass dieser Zeitraum vom Anfang 90erJahren bis jetzt nichts anderes als das s.g. ‘Zeitalter der wissenschaftlichenIntegration’ ist, in dem die einzelnen Wissensbereiche um die Gehirnforschungdie voneinander isolierten Selbstentwicklung aufzuheben versuchen. Diesprunghaften Entwicklungen der Neurowissenschaften einschließlich derNeurobiologie, der Neurophysiologie und der Neuropsychologie führen vomVerstehen des menschlichen Geistes durch den Computer Algorithm Modelzum Verstehen des emotionellen Gehirns als das Integrationssystem desgeistigen Systems ‘mind’ und des physikalischen System ‘CNS (CentralNervous System)’, und dadurch in den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften und der politischen Ökonomie ist dazu veranlasst, vomzeitlichen, linealen und hierarchischen Denken zum räumlichen, netzwerkartigenund unhierarchischen Denken überzugehen. Letztendlich machen das globaleOrdnungdsystem des ohne Zentrum schwebenden Kapitals, die endlosVerbindung und Auflösung wiederholende netzwerkartige Kommunikationsumwelt,die Atmosphäre der wissenschaftlichen Integration und diesprunghafte Enrwicklung der Neurowissenschaften uns die Trennung vonKognition und Emotion aufzuheben, das geistige an das biologische Systemanzuschließen und die Vermittlungsmomente der individuellen und der sozialenEmotionscodes aufzufinden. In bezuf auf die Gefühlsforschung stellen sich einige Probleme: zuerstmüssen die unterschiedlichen Gefühlsbegriffe wie ‘emotion, feeling, passion,sensation’ in Englisch, ‘Emotion, Gefühl, Empfindung, Leidenschaft’ inDeutsch und ‘sentiment’ in Französisch präzisiert bestimmt werden. DieGefühlsforschung muss immer die jeweiligen Besonderheiten derzeitgeschichtlichen Kontexte in Erwägung ziehen. Obwohl in derGefühlsforschung die sprachlichen Resultate, die Gefühle hervorbringen undgestalten, behandelt werden, muss auch die nicht zur Sprache kommende‘gefühlte Emotion’ mitberücksichtigt werden. Um diese Aufgaben in Erfüllung zu bringen, muss man zuerst dieklassischen Schriften, in den die veschiedenen Gefühle diskutiert sind, aneignenund zeitgemäß ihre sinnstiftenden Momente analysieren. Damit zugleich mussman die Modalitäten herausarbeiten, die in jeweiliger Zeit in bestimmte Formenkodiert sind. Dann muss eine interdisziplinäre Forschung gemacht werden, inder die verschiedenen Gegenstände wie die literarischen Ausdrücke derGefühle, die pathologischen Symptome der Gefühle, die bioelektrischen undbiochemischen Charaktere der kodierten einzelnen Gefühle und die Inhalte undSysteme der ‘emotional labour’ in gleichem Horizont betrachtet werden. Als ein Versuch, an dieses umfangreiches Ziel zu kommen, unternimmt dievorliegende Arbeit zuerst, den Diskussionsrahmen für die gegenwärtigeGefühlsforschung zu setzen und die theoretischen Ansätze, die in den empirischen Forschungen viel verlangt sind, von der Kulturgeschichte derGefühle aus herauszuholen. Insbesondere wird als ein wichtiger Ansatz davondas Gefühlssystem von Thomas Aquin aufgearbeitet, denn es nicht nur diepräziseste und eingehendste von den klassischen Schriften, sondern auch dietheoretische Betrachtung gewesen ist, die sich von der aristotelischen Traditionlosgelöst und einen Anfang der vom mechanistischen Naturverständnisausgehenden neuen Versuche angekündigt hat.

Abstract

Die Ende des zwanzigsten Jahrhunderts und überall in der Welt haben sichmehrere Symptome der wissenschaftlichen Wende unter den neoliberalensozioökonomischen Hintergründen und der Atmosphäre der wissenschaftlichenIntegration entblößt, und inzwischen hat sich davon eine zukunftweisendeabgezeichnet, d.i. ‘die emotionelle Wende’. Diese Wende, die der Prämisse vonder Integration der Geistes- und Naturwissenschaften entspricht und damitzugleich die sozioökonomischen Veränderungen reflektiert, ist seit 90er Jahrenin den Bereichen, Literatur, Philosophie, Psychologie, Medizin,Neurowissenschaften und sogar BWL, als ein inter-transdisziplinäres Themabehandelt. Der eine der wichtigen Gründen, warum innerhalb der so kurzenZeit die menschlichen Gefühle in den verschiedenen Wissensbereichen intensivbeleuchtet worden sind, besteht darin, dass dieser Zeitraum vom Anfang 90erJahren bis jetzt nichts anderes als das s.g. ‘Zeitalter der wissenschaftlichenIntegration’ ist, in dem die einzelnen Wissensbereiche um die Gehirnforschungdie voneinander isolierten Selbstentwicklung aufzuheben versuchen. Diesprunghaften Entwicklungen der Neurowissenschaften einschließlich derNeurobiologie, der Neurophysiologie und der Neuropsychologie führen vomVerstehen des menschlichen Geistes durch den Computer Algorithm Modelzum Verstehen des emotionellen Gehirns als das Integrationssystem desgeistigen Systems ‘mind’ und des physikalischen System ‘CNS (CentralNervous System)’, und dadurch in den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften und der politischen Ökonomie ist dazu veranlasst, vomzeitlichen, linealen und hierarchischen Denken zum räumlichen, netzwerkartigenund unhierarchischen Denken überzugehen. Letztendlich machen das globaleOrdnungdsystem des ohne Zentrum schwebenden Kapitals, die endlosVerbindung und Auflösung wiederholende netzwerkartige Kommunikationsumwelt,die Atmosphäre der wissenschaftlichen Integration und diesprunghafte Enrwicklung der Neurowissenschaften uns die Trennung vonKognition und Emotion aufzuheben, das geistige an das biologische Systemanzuschließen und die Vermittlungsmomente der individuellen und der sozialenEmotionscodes aufzufinden. In bezuf auf die Gefühlsforschung stellen sich einige Probleme: zuerstmüssen die unterschiedlichen Gefühlsbegriffe wie ‘emotion, feeling, passion,sensation’ in Englisch, ‘Emotion, Gefühl, Empfindung, Leidenschaft’ inDeutsch und ‘sentiment’ in Französisch präzisiert bestimmt werden. DieGefühlsforschung muss immer die jeweiligen Besonderheiten derzeitgeschichtlichen Kontexte in Erwägung ziehen. Obwohl in derGefühlsforschung die sprachlichen Resultate, die Gefühle hervorbringen undgestalten, behandelt werden, muss auch die nicht zur Sprache kommende‘gefühlte Emotion’ mitberücksichtigt werden. Um diese Aufgaben in Erfüllung zu bringen, muss man zuerst dieklassischen Schriften, in den die veschiedenen Gefühle diskutiert sind, aneignenund zeitgemäß ihre sinnstiftenden Momente analysieren. Damit zugleich mussman die Modalitäten herausarbeiten, die in jeweiliger Zeit in bestimmte Formenkodiert sind. Dann muss eine interdisziplinäre Forschung gemacht werden, inder die verschiedenen Gegenstände wie die literarischen Ausdrücke derGefühle, die pathologischen Symptome der Gefühle, die bioelektrischen undbiochemischen Charaktere der kodierten einzelnen Gefühle und die Inhalte undSysteme der ‘emotional labour’ in gleichem Horizont betrachtet werden. Als ein Versuch, an dieses umfangreiches Ziel zu kommen, unternimmt dievorliegende Arbeit zuerst, den Diskussionsrahmen für die gegenwärtigeGefühlsforschung zu setzen und die theoretischen Ansätze, die in den empirischen Forschungen viel verlangt sind, von der Kulturgeschichte derGefühle aus herauszuholen. Insbesondere wird als ein wichtiger Ansatz davondas Gefühlssystem von Thomas Aquin aufgearbeitet, denn es nicht nur diepräziseste und eingehendste von den klassischen Schriften, sondern auch dietheoretische Betrachtung gewesen ist, die sich von der aristotelischen Traditionlosgelöst und einen Anfang der vom mechanistischen Naturverständnisausgehenden neuen Versuche angekündigt hat.

참고문헌 (24)

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  24. Wollheim, Richard, "On the Emotions" (1999), Yale University Press

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