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촉각적 전환: 공통감각 common sense의 문화사적 의미(I) - 아리스토텔레스와 헤르더를 중심으로

“Tactile Turn”: der kulturgeschichtliche Sinn des ‘common sense’ bei Aristoteles und Herder

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주제분류독일어와문학

초록

Angesichts des abenländischen Okularzentrismus muss man zwei wichtige Pointen in Blick nehmen: die eine davon ist der sehenskritische Aspekt des Okularzentrismus, und die andere der de-visuelle Aspekt der s.g. visuellen Wende. Ist das Sehen beim Okularzentrismus, der mit dem Logozentrismus im gleichen Horizont steht, der kritischen Auseinandersetzung ausgesetzt, um den Status des geistigen Logos hervorzuheben, steht nach der visuellen Wende das Interesse an die eigentümliche Funktion und den Wirkungsmechanismus des Sehens im Vordergrund. D.h. das eigentliche Ziel der visuellen Wende besteht darin, die Wirkungsbasis und die Möglichkeitsbedingungen der visuellen Wahrnehmung, die ein anderes System als das begriffliche Denken hat, herauszuarbeiten. In diesem Kontext ist es notwendig, sowohl bei der Sehenskritik zum Zutagefördern des Mechanismus des Sehens als auch bei der de-visuellen Abenteuer zum Ausarbeiten der Wirkungsbasis und der Möglichkeitsbedingungen der visuellen Wahrnehmung die den einzelnen Sinnen gemeinsame Basis, d.i. ‘common sense’ zu explizieren. Während das Herausarbeiten dieses ‘common sense’ in der Forschung über die visuelle Kultur eine innere Notwendigkeit ausbildet, bilden die inter- und transdisziplinären Forschungen über die Sinnesvermögen wie Geruchssinn, Gehörsinn, Tastsinn, die der kulturwissenschaftlichen Themen wie Leib, Bild, Medien und die verschiedenen Versuche, die ethischen Grundlagen innerhalb sensuellen Aktivitäten zu setzen, eine äußere Notwendigkeit aus. Nach den letzten Ergebnissen der historischen, anthropologischen und neurobiologischen Forschungen sind die Abgrenzungen zwischen den verschiedenen sinnlichen Erfahrungen sowie zwischen den örtlichen Bereichen der fünf Sinnen schwer nachweisbar, und muss man vielmehr die Gültigkeit eines neuen Phänomens annehmen, dass beim Austreten einer Sinnenerfahrung auch die anderen einigermaßen mit einwirken. In der Informationsgesellschaft, in der die ‘touch screen’ als ‘die innovativste Interface’ überall in der Alltagswelt benutzt ist, führen wir teils anhand des Übergangs vom hierachischen zum metaphorischen Denken nach der Erfahrung der Kritik an den Logozentrismus, teils mit der Erweiterung der sinnlichen Erfahrungsweise durch die technologisch entwickelten Medien einigermaßen das Leben des synesthetischen Menschenbildes. In dieser Situation ist die Arbeit an die Entwicklung des humanwissenschaftlichen Modells zur Ausarbeitung der historischen Grundlagen, der gegenwärtigen Bedeutung und der zukünftigen Entwicklungsrichtung des synesthetischen Menschenbildes unabdingbar, und damit kann man ‘die synesthetische Wende’ bzw. ‘die tactile turn’ aufstellen. In der vorliegenden Arbeit als einem Teil des umfangreichen Projekts ist darauf gezielt, die Tragweite des gemeinsamen Bedeutungngskontexts des aristotelischen ‘Tastsinns’ und des Herderschen ‘Gefühlssinns’ zu bestimmen und sie zur kommenden Forschung über den ‘common sense’ beitragen zu lassen.

Abstract

Angesichts des abenländischen Okularzentrismus muss man zwei wichtige Pointen in Blick nehmen: die eine davon ist der sehenskritische Aspekt des Okularzentrismus, und die andere der de-visuelle Aspekt der s.g. visuellen Wende. Ist das Sehen beim Okularzentrismus, der mit dem Logozentrismus im gleichen Horizont steht, der kritischen Auseinandersetzung ausgesetzt, um den Status des geistigen Logos hervorzuheben, steht nach der visuellen Wende das Interesse an die eigentümliche Funktion und den Wirkungsmechanismus des Sehens im Vordergrund. D.h. das eigentliche Ziel der visuellen Wende besteht darin, die Wirkungsbasis und die Möglichkeitsbedingungen der visuellen Wahrnehmung, die ein anderes System als das begriffliche Denken hat, herauszuarbeiten. In diesem Kontext ist es notwendig, sowohl bei der Sehenskritik zum Zutagefördern des Mechanismus des Sehens als auch bei der de-visuellen Abenteuer zum Ausarbeiten der Wirkungsbasis und der Möglichkeitsbedingungen der visuellen Wahrnehmung die den einzelnen Sinnen gemeinsame Basis, d.i. ‘common sense’ zu explizieren. Während das Herausarbeiten dieses ‘common sense’ in der Forschung über die visuelle Kultur eine innere Notwendigkeit ausbildet, bilden die inter- und transdisziplinären Forschungen über die Sinnesvermögen wie Geruchssinn, Gehörsinn, Tastsinn, die der kulturwissenschaftlichen Themen wie Leib, Bild, Medien und die verschiedenen Versuche, die ethischen Grundlagen innerhalb sensuellen Aktivitäten zu setzen, eine äußere Notwendigkeit aus. Nach den letzten Ergebnissen der historischen, anthropologischen und neurobiologischen Forschungen sind die Abgrenzungen zwischen den verschiedenen sinnlichen Erfahrungen sowie zwischen den örtlichen Bereichen der fünf Sinnen schwer nachweisbar, und muss man vielmehr die Gültigkeit eines neuen Phänomens annehmen, dass beim Austreten einer Sinnenerfahrung auch die anderen einigermaßen mit einwirken. In der Informationsgesellschaft, in der die ‘touch screen’ als ‘die innovativste Interface’ überall in der Alltagswelt benutzt ist, führen wir teils anhand des Übergangs vom hierachischen zum metaphorischen Denken nach der Erfahrung der Kritik an den Logozentrismus, teils mit der Erweiterung der sinnlichen Erfahrungsweise durch die technologisch entwickelten Medien einigermaßen das Leben des synesthetischen Menschenbildes. In dieser Situation ist die Arbeit an die Entwicklung des humanwissenschaftlichen Modells zur Ausarbeitung der historischen Grundlagen, der gegenwärtigen Bedeutung und der zukünftigen Entwicklungsrichtung des synesthetischen Menschenbildes unabdingbar, und damit kann man ‘die synesthetische Wende’ bzw. ‘die tactile turn’ aufstellen. In der vorliegenden Arbeit als einem Teil des umfangreichen Projekts ist darauf gezielt, die Tragweite des gemeinsamen Bedeutungngskontexts des aristotelischen ‘Tastsinns’ und des Herderschen ‘Gefühlssinns’ zu bestimmen und sie zur kommenden Forschung über den ‘common sense’ beitragen zu lassen.

참고문헌 (24)

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  19. Maine de Biran, Oeuvres, "Rapports du physique et du moral de l'homme" (1984), Vrin
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  22. Philoponus, "Aristotle' “On the Soul 3.1-8”" (2000), Cornell Univ. Press
  23. Themistius, "On Aristotle's “On the Soul”" (1996)
  24. Ephesus, Michael, "Parva naturalia commentaria" (1903)

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