Deutsch-jüdische Interkulturalität - Jiddische Sprache und Literatur als eine Möglichkeit der Kulturbegegnung
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초록
Seit vielen hundert Jahren ist Jiddisch die Umgangssprache der aschkenasischen Juden, d.h. der Juden, deren kulturelles Zentrum in Deutschland und in Osteuropa lag und heute über die ganze Welt verteilt ist. Jiddisch wird mit hebräischen Buchstaben geschrieben, ist aber eine germanische Sprache, die zudem durch den fortwährenden Kontakt mit anderen Sprachen - dem Hebräischen, slawischen und auch romanischen Sprachen – vielfältige lexikalische Elemente und grammatische Strukturen übernommen hat. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Jiddischen erlebte in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg eine erste Blüte und befindet sich in den letzten Jahren wieder im Aufschwung. Das Fach Jiddistik vereinigt philologische, kulturwissenschaftliche, sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze und Methoden. Forschungsschwerpunkt ist neben der jiddischen Sprache und Literatur die Kultur der aschkenasischen Juden. Somit steht die Jiddistik in engem Zusammenhang mit anderen Disziplinen, vor allem mit der Germanistik, Hebraistik, der allgemeinen Sprachwissenschaft und der vergleichenden Literaturwissenschaft. Weitere Berührungspunkte ergeben sich mit der Judaistik, der Amerikanistik, der Volkskunde, der Geschichte und auch der Kunstgeschichte und der Musik. Der vorliegende Beitrag ist nach folgenden Aspekte gegliedert: 1. Besonderheiten der jiddischen Sprache, 2. Wechselseitiger Blickwinkel der jüdisch-deutschen Sprache und Literatur und 3. Problematik der jiddischen Sprach- und Literaturwissenschaft Zum Schluss wird die jiddische Sprache und Literatur in den Kontext der Forschungsarbeit zur Interkulturalität gestellt.
Abstract
Seit vielen hundert Jahren ist Jiddisch die Umgangssprache der aschkenasischen Juden, d.h. der Juden, deren kulturelles Zentrum in Deutschland und in Osteuropa lag und heute über die ganze Welt verteilt ist. Jiddisch wird mit hebräischen Buchstaben geschrieben, ist aber eine germanische Sprache, die zudem durch den fortwährenden Kontakt mit anderen Sprachen - dem Hebräischen, slawischen und auch romanischen Sprachen – vielfältige lexikalische Elemente und grammatische Strukturen übernommen hat. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Jiddischen erlebte in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg eine erste Blüte und befindet sich in den letzten Jahren wieder im Aufschwung. Das Fach Jiddistik vereinigt philologische, kulturwissenschaftliche, sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze und Methoden. Forschungsschwerpunkt ist neben der jiddischen Sprache und Literatur die Kultur der aschkenasischen Juden. Somit steht die Jiddistik in engem Zusammenhang mit anderen Disziplinen, vor allem mit der Germanistik, Hebraistik, der allgemeinen Sprachwissenschaft und der vergleichenden Literaturwissenschaft. Weitere Berührungspunkte ergeben sich mit der Judaistik, der Amerikanistik, der Volkskunde, der Geschichte und auch der Kunstgeschichte und der Musik. Der vorliegende Beitrag ist nach folgenden Aspekte gegliedert: 1. Besonderheiten der jiddischen Sprache, 2. Wechselseitiger Blickwinkel der jüdisch-deutschen Sprache und Literatur und 3. Problematik der jiddischen Sprach- und Literaturwissenschaft Zum Schluss wird die jiddische Sprache und Literatur in den Kontext der Forschungsarbeit zur Interkulturalität gestellt.
참고문헌 (37)
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