난민 서사의 아동문학적 재현 – 키어스텐 보이에의 『틀림없이 모든 것이 잘 될 거야』를 중심으로
Die kinderliterarische Repräsentation von Flüchtlingsnarrativen – Am Beispiel von Kirsten Boies Bestimmt wird alles gut
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초록
본 논문은 키어스텐 보이에의 『틀림없이 모든 것이 잘 될 거야』를 중심으로, 아동의 트라우마적 난민 서사가 아동문학에 재현되는 방식과 이를 통해 독자에게 전달되는 윤리적 교육적 의미를 고찰한다. 이 작품은 실제 시리아 난민 아동과의 인터뷰를 바탕으로 구성된 실화에 기초한 이야기로, 어린 독자들이 난민 아동의 현실을 간접적으로 체험할 수 있도록 한다. 특히 작가는 난민 아이들이 직접 체험한 전쟁과 피난 과정을 묘사하는 데 있어, 어린이의 수용 가능성을 고려한 우회적 서사 전략을 채택함으로써 독자의 정서적 공감을 유도하고 윤리적 감수성 형성에 기여한다. 또한 독일어-아랍어 병기 구조를 통해 언어적 타자성을 독자가 직접 경험하게 함으로써 난민 아동이 겪는 소외와 통합의 과정을 이해하도록 돕는다. 나아가 이 작품은 난민에 대한 획일적 담론을 넘어 개별 난민의 서사에 주목하며, 난민에 대한 독일 사회의 대중적 편견을 비판적으로 성찰하도록 이끈다. 이를 통해 본 논문은 문학이 타인의 현실에 공감하며 함께 행동하려는 사회적 태도와 상호문화적 이해를 촉진하는 통로가 될 수 있음을 살펴본다.
Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel von Kirsten Boies Werk Bestimmt wird alles gut, wie die traumatischen Erfahrungen geflüchteter Kinder in der Kinderliteratur literarisch dargestellt werden und welche ethisch-pädagogischen Implikationen dadurch jungen Lesenden vermittelt werden. Das Werk basiert auf Interviews mit geflüchteten syrischen Kindern und erzählt eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die es jungen Lesenden ermöglicht, die Lebensrealität geflüchteter Kinder indirekt nachzuempfinden. Insbesondere wählt die Autorin bei der Darstellung des von den geflüchteten Kindern unmittelbar erlebten Kriegs- und Fluchtprozesses eine indirekte Erzählstrategie, die die emotionale Aufnahmefähigkeit der jungen Lesenden berücksichtigt. Dadurch fördert sie emotionale Empathie und trägt zur Entwicklung des ethischen Einfühlungsvermögens bei. Zudem ermöglicht die deutsch-arabische Doppelsprachigkeit dieses Werks den jungen Lesenden, sprachliche Fremdheit unmittelbar zu erfahren und damit die Ausgrenzungs- und Integrationsprozesse von geflüchteten Kindern besser zu verstehen. Darüber hinaus rückt das Werk individuelle Flüchtlingsgeschichten in den Vordergrund und regt damit zur kritischen Auseinandersetzung mit gängigen Vorurteilen und pauschalisierenden Diskursen über Flüchtlinge in der deutschen Gesellschaft an. Damit zeigt diese Arbeit, dass Literatur ein wirksamer Vermittlungsweg sein kann, um Empathie für die Lebensrealität anderer zu fördern, eine sozial engagierte Haltung zu entwickeln und interkulturelles Verständnis zu stärken.
