엘프리데 옐리넥 소설의 여성상 (2)
Die Frauengestalt bei Elfriede Jelinek (2)
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초록
Lust(1989) von Elfriede Jelinek zeichnet das bedrückene Bild eines Gesellschaftssystems, das die Frau in allen sozialen und politischen Bereichen in die Rolle des Objekts zu zwingen versucht. Der Sex, wie er in Lust dargestellt ist, dient als Mittel, das bestehende Herrschaftsverhältnis zwischen den Geschlechtern offenzulegen, in dem die Frau Gerti die Rolle der Beherrschten, der Sklavin ihres Mannes übernimmt. Sex wird als Machtergreifung des Mannes über die Frau beschrieben. Hermann nimmt seine Gerti täglich gewaltsam in Besitz. Gerti wird zum Instrument seiner Lustbefriedigung degradiert. Sie ist sein Eigentum, in das er investiert und das er deshalb auch benutzen darf. Sie ist ein Gebrauchsgegenstand wie ein Auto, das seinen Zweck erfüllt, ein Behältnis, das zur Aufnahme seiner Lust bereitsteht. Körperteile sind in diesem Text fast durchwegs mit technischen Geräten identifiziert. Sexualität wird zur Waren. Die alternde, alkoholtrinkende Gerti sieht im Götterbild Michael einen möglichen Erlöser, die Bilder von Filmen dabei für Originale haltend. Und auch Michael bezeichnet sich als Schöpfer weiblichen Fleisches im Text. In den blasphemischen Wendungen des Textes denunziert Elfriede Jelinek sowohl den Beitrag der christlichen Religion gesellschaftlicher Unterdrückung. In der gottähnlichen Vaterfigur des Fabrikdirektors parallesiert sie religöse, soziale und familiale Gewalt. Konsumgeil und auf ihren Status bedacht, ist Gerti nicht nur Objekt ihres Hermann, sondern sie macht sich ihm gegenüber auch selbst zur ehelichen Hure. Die Empfindungen und Gefühle, die sie bei Michael in Schwingung bringen zu können glaubt, sind nur Reproduktionen der Trivialmuster, die sie Illustierten entmommen hat. Gerti wird von Michael und seinen Freunden sexuell missbraucht und vergewaltigt. Sie irrt zwischen Hermann, der sie wieder in Besitz nimmt, und Michael, der sie verrät. Schließlich holt sie der Ehemann zurück, um sie erneut in Besitz zu nehmen. Nach der Inbesitzmahme wird das Opfer zum Täter und bringt den ungeliebten Sohn um, der bereits vom Vater ruhiggestellt wurde.
Abstract
Lust(1989) von Elfriede Jelinek zeichnet das bedrückene Bild eines Gesellschaftssystems, das die Frau in allen sozialen und politischen Bereichen in die Rolle des Objekts zu zwingen versucht. Der Sex, wie er in Lust dargestellt ist, dient als Mittel, das bestehende Herrschaftsverhältnis zwischen den Geschlechtern offenzulegen, in dem die Frau Gerti die Rolle der Beherrschten, der Sklavin ihres Mannes übernimmt. Sex wird als Machtergreifung des Mannes über die Frau beschrieben. Hermann nimmt seine Gerti täglich gewaltsam in Besitz. Gerti wird zum Instrument seiner Lustbefriedigung degradiert. Sie ist sein Eigentum, in das er investiert und das er deshalb auch benutzen darf. Sie ist ein Gebrauchsgegenstand wie ein Auto, das seinen Zweck erfüllt, ein Behältnis, das zur Aufnahme seiner Lust bereitsteht. Körperteile sind in diesem Text fast durchwegs mit technischen Geräten identifiziert. Sexualität wird zur Waren. Die alternde, alkoholtrinkende Gerti sieht im Götterbild Michael einen möglichen Erlöser, die Bilder von Filmen dabei für Originale haltend. Und auch Michael bezeichnet sich als Schöpfer weiblichen Fleisches im Text. In den blasphemischen Wendungen des Textes denunziert Elfriede Jelinek sowohl den Beitrag der christlichen Religion gesellschaftlicher Unterdrückung. In der gottähnlichen Vaterfigur des Fabrikdirektors parallesiert sie religöse, soziale und familiale Gewalt. Konsumgeil und auf ihren Status bedacht, ist Gerti nicht nur Objekt ihres Hermann, sondern sie macht sich ihm gegenüber auch selbst zur ehelichen Hure. Die Empfindungen und Gefühle, die sie bei Michael in Schwingung bringen zu können glaubt, sind nur Reproduktionen der Trivialmuster, die sie Illustierten entmommen hat. Gerti wird von Michael und seinen Freunden sexuell missbraucht und vergewaltigt. Sie irrt zwischen Hermann, der sie wieder in Besitz nimmt, und Michael, der sie verrät. Schließlich holt sie der Ehemann zurück, um sie erneut in Besitz zu nehmen. Nach der Inbesitzmahme wird das Opfer zum Täter und bringt den ungeliebten Sohn um, der bereits vom Vater ruhiggestellt wurde.
참고문헌 (15)
- Jelinek, "Reinbek bei Hamburg 2002"
- 박광자, "사랑의 탈신화화 작업: 『옐리넥의연인들 Die Liebhaberinnen』", 뷔히너와 현대문학, 18, pp.189~210 (2002), 한국뷔히너학회
- 박희경, "신화와 신화해체- 엘프리데 옐리넥의 소설 『연인들』로 살펴본 해체적 글쓰기", 뷔히너와 현대문학, 21, pp.545~574 (2003), 한국뷔히너학회
- 원윤희, "남성중심의 예술비판 -E. 옐리넥의 『클라라 에스. 음악적 비극』을 중심으로-", 독일언어문학, (19), pp.223~246 (2003), 한국독일언어문학회
- 이병애, "90년대 독일 여성문학사에서 재평가된 ‘엘프리데 옐리넥’", 41(3) (2000)
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- Christine, "Frauen in der Literaturkritik", pp.120~134 (1995)
- in, "Die Entschleierung der Mythen von Natur und Sexualität", pp.120~134
- G, "Sexualität und Macht in Elfriede Jelineks Prosa", me 23(s), pp.99~ (1990)
- Janz, "Elfriede Jelinek"
- Koch, "Sittengemälde aus einem röm", pp.135~141
- Kozak, "Frauen im Werk von Elfriede Jelinek Deutschsprachige Literatur der neunziger Jahre aus interkultureller Sicht", pp.133~145, Die Banalität des Weiblichen
- Alexandra, "Der weibliche Körper im erotischen Roman von Ulla Hahn bis Elfriede Jelinek", pp.53~76 (2001)
- Winkels, "Einschnitte"
