페미니즘 문화담론과 텍스트 실천 작업 - 엘프리데 옐리넥의 문학텍스트 『쾌락』을 중심으로
Der feministische Kulturdiskurs und die Textpraxis - Eine Untersuchung des literarischen Textes Lust von Elfriede Jelinek
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초록
Elfriede Jelineks Literatur versteht sich nicht als Lebenshilfe, die Angenehmes beschreibt, positive Utopien entwirft oder alte Mythen reproduziert. Sie beruht auf einem literaturwissenschaftlichen Konzept, das sich von dem überlieferten Literaturbegriff grundsätzlich unterscheidet. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, die Eigentümlichkeiten von Jelineks dichterischer Verfahrensweise zu untersuchen, die sich aus der Verbindung ihrer gesellschaftkritischen Position mit einem sprachkritischen Haltung ergibt. Die vorliegende Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Kapitel werden die feministische Ansätze der sich seit den siebziger Jahren entwickelnden Frauenliteratur dargestellt, wobei die Problematik der feministischen Ansätze in Bezug auf sexuelle Fragen herausgestellt wird. Anschließend werden die auf den Struktualismus basierenden theoretischen Ansätze von Roland Barthes und Michel Foucault betrachtet, da die beiden auf die Herausbildung der dichterischen Verfahrensweise Jelineks entscheidenden Einfluss hatten. Auf dieser historischen und theoretischen Grundlage wird Jelineks literarischer Text Lust interpretiert. Dabei geht es in Lust nicht um die weibliche Begierde und deren Darstellung, sondern um der Spannung zwischen Sagbarem und Unsagbarem in der extremen Lebensform der kapitalistischen Massengesellschaft.
Abstract
Elfriede Jelineks Literatur versteht sich nicht als Lebenshilfe, die Angenehmes beschreibt, positive Utopien entwirft oder alte Mythen reproduziert. Sie beruht auf einem literaturwissenschaftlichen Konzept, das sich von dem überlieferten Literaturbegriff grundsätzlich unterscheidet. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, die Eigentümlichkeiten von Jelineks dichterischer Verfahrensweise zu untersuchen, die sich aus der Verbindung ihrer gesellschaftkritischen Position mit einem sprachkritischen Haltung ergibt. Die vorliegende Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Kapitel werden die feministische Ansätze der sich seit den siebziger Jahren entwickelnden Frauenliteratur dargestellt, wobei die Problematik der feministischen Ansätze in Bezug auf sexuelle Fragen herausgestellt wird. Anschließend werden die auf den Struktualismus basierenden theoretischen Ansätze von Roland Barthes und Michel Foucault betrachtet, da die beiden auf die Herausbildung der dichterischen Verfahrensweise Jelineks entscheidenden Einfluss hatten. Auf dieser historischen und theoretischen Grundlage wird Jelineks literarischer Text Lust interpretiert. Dabei geht es in Lust nicht um die weibliche Begierde und deren Darstellung, sondern um der Spannung zwischen Sagbarem und Unsagbarem in der extremen Lebensform der kapitalistischen Massengesellschaft.
참고문헌 (15)
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