한-독 기계번역상의 연어처리 문제에 대해
?ber die Kollokation in der maschinellen ?bersetzung Koreanisch-Deutsch
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초록
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kollokations-Phänomen in der maschinellen Übersetzung (MÜ) Koreanisch-Deutsch. Kollokationen sind vor allem deswegen schwierig zu behandeln, weil die kollokativen Ausdrücke dem Kompositionalitätsprinzip der Übersetzung nicht unterliegen. Daher sollen sie in der Übersetzung als eine Einheit behandelt werden. Dazu wurde sich des Funktionsverbgefüge-Mechanismus bedient. Die idiomatischen Ausdrücke im Koreanischen entsprechen im traditionellen Sinne nicht den Funktionsverben. Jedoch konnte gezeigt werden, dass sie mit dem Funktionsverbgefüge-Mechanismus behandelt werden können. Die lexikalisch-semantische Verschiedenheit, konflationelle Divergenz genannt, wurde anschließend vorgestellt. Die konflationelle Divergenz kommt vor, wenn zwei Sprachen über unterschiedliche Mittel verfügen, um ein Konzept sprachlich zu realisieren. Ähnlich wie bei den idiomatischen Ausdrücken konnte hierbei auch der Funktionsverbgefüge-Mechanismus angewendet werden. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass diese Strategie nur für die Übersetzung zwischen zwei Sprachen geeignet ist. Anhand des koreanischen, deutschen und japanischen Beispiels war zu sehen, dass diese Strategie bei der multilingualen MÜ die konflationelle Divergenz zwischen Sprachen nicht richtig erfassen kann. Als eine alternative Lösung wurde der UNL-Ansatz erörtert.
Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kollokations-Phänomen in der maschinellen Übersetzung (MÜ) Koreanisch-Deutsch. Kollokationen sind vor allem deswegen schwierig zu behandeln, weil die kollokativen Ausdrücke dem Kompositionalitätsprinzip der Übersetzung nicht unterliegen. Daher sollen sie in der Übersetzung als eine Einheit behandelt werden. Dazu wurde sich des Funktionsverbgefüge-Mechanismus bedient. Die idiomatischen Ausdrücke im Koreanischen entsprechen im traditionellen Sinne nicht den Funktionsverben. Jedoch konnte gezeigt werden, dass sie mit dem Funktionsverbgefüge-Mechanismus behandelt werden können. Die lexikalisch-semantische Verschiedenheit, konflationelle Divergenz genannt, wurde anschließend vorgestellt. Die konflationelle Divergenz kommt vor, wenn zwei Sprachen über unterschiedliche Mittel verfügen, um ein Konzept sprachlich zu realisieren. Ähnlich wie bei den idiomatischen Ausdrücken konnte hierbei auch der Funktionsverbgefüge-Mechanismus angewendet werden. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass diese Strategie nur für die Übersetzung zwischen zwei Sprachen geeignet ist. Anhand des koreanischen, deutschen und japanischen Beispiels war zu sehen, dass diese Strategie bei der multilingualen MÜ die konflationelle Divergenz zwischen Sprachen nicht richtig erfassen kann. Als eine alternative Lösung wurde der UNL-Ansatz erörtert.
