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구동독 주민의 동독 이탈 및 서독 사회 적응과정에 관한 사회문화적 고찰

Die Übersiedlung der ehemaligen DDR-Bürger und der Anpassungs- und Integrationsprozeß in die westdeutsche Gesellschaft

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주제분류독일어와문학

초록

Vor der Wiedervereinigung hielt man das Thema der Integration von DDR- Bürgern in die westdeutsche Gesellschaft für wenig wichtig. Da es sich bei diesem Problem um ein politisches Geschehen handelte, berücksichtigte man es nur höchst lückenhaft oder partiell. Es scheint, dass man diesen Problem wegen der kulturellen Homogenität und sprachlichen Einheit der beiden deutschen Staaten nur wenig Beachtung schenkte. Es gab jährlich Hunderttausende, die von Ostdeutschland in den Westen ziehen. Die stetig ansteigenden Übersiedlerströme der DDR- Bürger führten zu einer permanenten Staatskrise der DDR. Andererseits hatte die massenhafte Zuwanderung der Übersiedler positive Wirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Westdeutschland. Diese Übersiedlerströme haben besonders dazu beigetragen, die menschliche Solidarität zwischen beiden deutschen Staaten und das gegenseitige Verständiss zu fördern. Einer Reihe von Forschungsbefunden zufolge waren die meisten Übersiedler aus der DDR nicht nur wegen politischer Motive gekommen. Die Zuwanderungsmotive der DDR-Bürger waren sehr komplex. Typische Ausreisemotive der Übersiedler waren nicht nur die politisch-wirtschaftliche Gründe, sondern auch privat-persönliche. Wichtige persönliche Gründe waren Familenzusammenführung, Entfaltung der eigenen Kreativität, berufliche Entwicklung, bessere Zukunftsperspektiven für die Kindern usw. Der Wunsch, die DDR zu verlassen, bedeutet für die Übersiedler aus der DDR die Trennung von ihrer gewohnten Umgebung. Daneben war das neue Leben in der westdeutschen Gesellschaft die Auseinandersetzung mit neuen und völlig fremden Verhältnissen. Wir müssen bedenken, dass die ehemaligen Übersiedler aus der DDR erheblichen Mut bewiesen, dass der jetzige Wohlstand Westdeutschlands das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Einheimischen und Übersiedlern ist. Auch müssen wir daran erinneren, dass für die Kriegsverbrechen ausschließlich die ehemaligen Bürger der DDR belastet wurden. Die innere Integration bedeutet nicht einseitige Eingliederung, sondern kulturelle Bereicherung. Der Integrationsprozeß der DDR-Bürger wird nur dann gelingen, wenn man ihre Lebens- und Denkweise in der DDR zu verstehen versucht. Ähnliches gilt auch für das getrennte Koreas. Die Integration der DDR-Übersiedler in die westdeutsche Gesellschaft stellt sich auch für uns als Aufgabe, die wir trotz der noch nicht überwundenen Trennung notwendig lösen müssen.

Abstract

Vor der Wiedervereinigung hielt man das Thema der Integration von DDR- Bürgern in die westdeutsche Gesellschaft für wenig wichtig. Da es sich bei diesem Problem um ein politisches Geschehen handelte, berücksichtigte man es nur höchst lückenhaft oder partiell. Es scheint, dass man diesen Problem wegen der kulturellen Homogenität und sprachlichen Einheit der beiden deutschen Staaten nur wenig Beachtung schenkte. Es gab jährlich Hunderttausende, die von Ostdeutschland in den Westen ziehen. Die stetig ansteigenden Übersiedlerströme der DDR- Bürger führten zu einer permanenten Staatskrise der DDR. Andererseits hatte die massenhafte Zuwanderung der Übersiedler positive Wirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Westdeutschland. Diese Übersiedlerströme haben besonders dazu beigetragen, die menschliche Solidarität zwischen beiden deutschen Staaten und das gegenseitige Verständiss zu fördern. Einer Reihe von Forschungsbefunden zufolge waren die meisten Übersiedler aus der DDR nicht nur wegen politischer Motive gekommen. Die Zuwanderungsmotive der DDR-Bürger waren sehr komplex. Typische Ausreisemotive der Übersiedler waren nicht nur die politisch-wirtschaftliche Gründe, sondern auch privat-persönliche. Wichtige persönliche Gründe waren Familenzusammenführung, Entfaltung der eigenen Kreativität, berufliche Entwicklung, bessere Zukunftsperspektiven für die Kindern usw. Der Wunsch, die DDR zu verlassen, bedeutet für die Übersiedler aus der DDR die Trennung von ihrer gewohnten Umgebung. Daneben war das neue Leben in der westdeutschen Gesellschaft die Auseinandersetzung mit neuen und völlig fremden Verhältnissen. Wir müssen bedenken, dass die ehemaligen Übersiedler aus der DDR erheblichen Mut bewiesen, dass der jetzige Wohlstand Westdeutschlands das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Einheimischen und Übersiedlern ist. Auch müssen wir daran erinneren, dass für die Kriegsverbrechen ausschließlich die ehemaligen Bürger der DDR belastet wurden. Die innere Integration bedeutet nicht einseitige Eingliederung, sondern kulturelle Bereicherung. Der Integrationsprozeß der DDR-Bürger wird nur dann gelingen, wenn man ihre Lebens- und Denkweise in der DDR zu verstehen versucht. Ähnliches gilt auch für das getrennte Koreas. Die Integration der DDR-Übersiedler in die westdeutsche Gesellschaft stellt sich auch für uns als Aufgabe, die wir trotz der noch nicht überwundenen Trennung notwendig lösen müssen.

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