리온 포이히트방어의 소설『추한 공작부인 마르가레테 마울타쉬』와『고야 혹은 험난한 인식의 길』에 나타난 추함
Die Hässlichkeit in Lion Feuchtwangers Romanen: "Die häss- liche Herzogin Margarete Maultasch" und "Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis"
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초록
Lion Feuchtwanger beschreibt in seinen historischen Romanen "Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch"und "Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis" die Geschichte und die Darstellung der Häßlichkeit. Feuchtwangers Romanfiguren Margarete Maultasch und die Königin Maria Luisa sind durch ihre Hässlichkeit gekennzeichnet und sublimieren die ihnen vorenthaltene Liebe und Respekt in der Politik. Der Autor schildert die äußere Hässlichkeit der Figuren wie Karrikaturze- ichnungen und geht dann auf die psychologischen Aspekte der Hässlichkeit ein, d. h. er stellt den Kampf der Figuren gegen die angeborenen physischen Handicaps dar. Der Autor zeigt hierbei die Selbstaufgabe eines häßlichen Menschen mit einem Handicap, nämlich daß er nicht nur Erfolg verlangt, sondern auch seine Würde bewahren will. Gerade diese Bemühung des Menschen führt zu irrationalem Handeln, und dieses macht die Benachteiligung umso größer. Die literarische Gestaltung des historischen Stoffes ist bei Feuchtwanger ein Mittel, um sein eigenes Interesse an der Hässlichkeit und Abnormität auszudrücken. Im Fall von Margarete und Königin Luisa wird die literarische Intention des Äußeren und Psychophysischen behandelt, im Fall von Goya als Gegenstand der Kunst. Feuchtwangers Darstellung von Goyas Kunst erscheint als Überwindung der klassizistischen Schönheit. Das Kunstschaffen des Hofmalers besteht darin, daß er durch den "argen Weg der Erkenntnis", also den Weg vom schönen Schein der Masken zum universalen Idiom, die innere Wahrheit zu zeigen vermag, indem er durch die nackte Wahrheit wie im Bild Caprichos lediglich die Häßlichkeit zur Schau stellt. Somit äußert Feuchtwanger sein Kunstideal im Medium von Goyas Kunst, das nicht moralisierend der Unterhaltung dient, sondern die nackte Wahrheit der Realität für sich beansprucht.
Abstract
Lion Feuchtwanger beschreibt in seinen historischen Romanen "Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch"und "Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis" die Geschichte und die Darstellung der Häßlichkeit. Feuchtwangers Romanfiguren Margarete Maultasch und die Königin Maria Luisa sind durch ihre Hässlichkeit gekennzeichnet und sublimieren die ihnen vorenthaltene Liebe und Respekt in der Politik. Der Autor schildert die äußere Hässlichkeit der Figuren wie Karrikaturze- ichnungen und geht dann auf die psychologischen Aspekte der Hässlichkeit ein, d. h. er stellt den Kampf der Figuren gegen die angeborenen physischen Handicaps dar. Der Autor zeigt hierbei die Selbstaufgabe eines häßlichen Menschen mit einem Handicap, nämlich daß er nicht nur Erfolg verlangt, sondern auch seine Würde bewahren will. Gerade diese Bemühung des Menschen führt zu irrationalem Handeln, und dieses macht die Benachteiligung umso größer. Die literarische Gestaltung des historischen Stoffes ist bei Feuchtwanger ein Mittel, um sein eigenes Interesse an der Hässlichkeit und Abnormität auszudrücken. Im Fall von Margarete und Königin Luisa wird die literarische Intention des Äußeren und Psychophysischen behandelt, im Fall von Goya als Gegenstand der Kunst. Feuchtwangers Darstellung von Goyas Kunst erscheint als Überwindung der klassizistischen Schönheit. Das Kunstschaffen des Hofmalers besteht darin, daß er durch den "argen Weg der Erkenntnis", also den Weg vom schönen Schein der Masken zum universalen Idiom, die innere Wahrheit zu zeigen vermag, indem er durch die nackte Wahrheit wie im Bild Caprichos lediglich die Häßlichkeit zur Schau stellt. Somit äußert Feuchtwanger sein Kunstideal im Medium von Goyas Kunst, das nicht moralisierend der Unterhaltung dient, sondern die nackte Wahrheit der Realität für sich beansprucht.
참고문헌 (14)
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