리온 포이히트방어의 <톨레도의 유대인 여성>에 나타난 초월과 비전으로서의 유대교
Judentum als Darüberstehen und Vision in Lion Feuchtwangers Roman Die Jüdin von Toledo
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초록
Das Anliegen der vorliegenden Arbeit war es, Spuren jüdischer Tradition in Feuchtwangers Geschichts- und Zukunftsdenken am Beispiel seines Geschichtsromans Die Jüdin von Toledo offen zu legen. Es handelte sich bei ihm vorrangig um die Bewältigung der jüdischen Problematik. Ihm lag daher daran, in der Vergangenheit Modelle menschlichen Zusammenlebens zu entdecken. Die Geschichte Spaniens bot ein aufschlussreiches Beispiel des Gegensatzes von Frieden und Zerstörung. Eine einmalige Symbiose der Kulturen wurde durch die Schuld der Christen und deren Glaubensfanatismus zerstört. Die Liebesbeziehung zwischen Raquel und Alfonso verweist allegorisch auf das Scheitern der kulturellen Verschmelzung von Juden und Christen. Feuchtwangers Grundüberzeugung blieb dennoch, dass die jüdische Problematik sich nur mit der Verwirklichung des Ziels des universalen Friedens lösen lassen könnte. Es schien nicht mehr sein Anliegen zu sein, nur die Juden von den Fesseln der unterdrückenden Umwelt frei zu machen. Der Blick Feuchtwangers blieb ganz bewusst auf das Ganze der Geschichte gerichtet. Damit rückte die Rolle der jüdischen Tradition in den Mittelpunkt. Seine Überzeugung von der Entwicklung der Geschichte beruhte nicht nur auf dem Glauben an der Vernunft, sondern auch auf dem Verantwortungsbewusstsein. Das anthropologische, kosmopolitische Moment wird bei dem jüdischen Denken als das Charakteristikum betrachtet. Jehuda verkörpert also Feuchtwangers Vorstellung von den Juden als Vermittlern zwischen den Völkern, und seine Sehnsucht nach dem universalen Frieden. Er konnte mit Hilfe der Tradition das Ziel der Zukunft gesichert wissen.
Abstract
Das Anliegen der vorliegenden Arbeit war es, Spuren jüdischer Tradition in Feuchtwangers Geschichts- und Zukunftsdenken am Beispiel seines Geschichtsromans Die Jüdin von Toledo offen zu legen. Es handelte sich bei ihm vorrangig um die Bewältigung der jüdischen Problematik. Ihm lag daher daran, in der Vergangenheit Modelle menschlichen Zusammenlebens zu entdecken. Die Geschichte Spaniens bot ein aufschlussreiches Beispiel des Gegensatzes von Frieden und Zerstörung. Eine einmalige Symbiose der Kulturen wurde durch die Schuld der Christen und deren Glaubensfanatismus zerstört. Die Liebesbeziehung zwischen Raquel und Alfonso verweist allegorisch auf das Scheitern der kulturellen Verschmelzung von Juden und Christen. Feuchtwangers Grundüberzeugung blieb dennoch, dass die jüdische Problematik sich nur mit der Verwirklichung des Ziels des universalen Friedens lösen lassen könnte. Es schien nicht mehr sein Anliegen zu sein, nur die Juden von den Fesseln der unterdrückenden Umwelt frei zu machen. Der Blick Feuchtwangers blieb ganz bewusst auf das Ganze der Geschichte gerichtet. Damit rückte die Rolle der jüdischen Tradition in den Mittelpunkt. Seine Überzeugung von der Entwicklung der Geschichte beruhte nicht nur auf dem Glauben an der Vernunft, sondern auch auf dem Verantwortungsbewusstsein. Das anthropologische, kosmopolitische Moment wird bei dem jüdischen Denken als das Charakteristikum betrachtet. Jehuda verkörpert also Feuchtwangers Vorstellung von den Juden als Vermittlern zwischen den Völkern, und seine Sehnsucht nach dem universalen Frieden. Er konnte mit Hilfe der Tradition das Ziel der Zukunft gesichert wissen.
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