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뉴미디어와 매체미학

Neue Medien und Medien?thetik

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konzept der neuen Medien, dessen theoretische Explikation für das Verständnis des Wandels der Medienlandschaft unabdingbar ist. Methodisch diskutiert und kritisiert diese Arbeit zunächst die Versuche, zwischen neuen und alten Medien anhand der Begriffserklärungen konzeptionell zu unterscheiden. Der Kritikpunkt liegt darin, dass bei den Konzeptualisierungen der neuen Medien die verschiedenen Terminologien benutzt werden, die aber nicht zueinander in kohärente Beziehung gesetzt werden können. Somit schlägt diese Arbeit vor, das Problem der neuen Medien im Blick auf das systemtheoretische Medienverständnis zu berücksichtigen. Nach Luhmann ist das Medium in der ‘Medium/Form-Differenz’ funktionierbar und beobachtbar. Das bedeutet, die Beobachtung der Medien ist im Grunde deswegen eine paradoxale Angelegenheit, weil die Medien immer unbeobachtbar funktionieren, um Form, deren Produkt, beobachtbar zu machen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass im Falle der neuen Medien diese kontigente Beziehung von Medium und Form selbst als Form aufgefasst wird, so dass die Operation der Differenzierung der neuen Medien noch zu tun ist, während die Massenmedien oder konventionellen Medien die Grenze zwischen Medium und Form schon exakt gezogen haben, um die Beobachtung der Formseite zu optimieren. Auf diese Weise verstehen die neue Medien als die der ‘Unter(Ent)Scheidung’, für die die interaktive Nutzung notwendig ist. Der zweite Teil dieser Arbeit hat die medienästhetische Kunst zum Thema, die als Indiz für das systemtheoretische Modell des Begriffs der neuen Medien dient. Die Kunst, die ihr eigenes Medium zum Gegenstand der künstlichen Gestaltung hat, kann hinsichtlich des systemtheoretischen Konzepts der neuen Medien betrachtet werden, nicht nur weil sie die neue technisch-apparative z.B. digitale Medien benutzt, sondern weil das Produkt der Kunst paradoxerweise ein eigenes Medium ist. In diesem Sinne sind die medienästhetischen Produkte das, was möglich macht, deren Form und Medium nach der jeweiligen Nutzung zu 'unter(ent)scheiden'. Interessant ist auch, dass diese Offenheit die interaktiven Partizipationen der Rezipienten ermöglicht, die man auch als Schlüsselbegriff für das Konzept der neuen Medien auffasst.

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konzept der neuen Medien, dessen theoretische Explikation für das Verständnis des Wandels der Medienlandschaft unabdingbar ist. Methodisch diskutiert und kritisiert diese Arbeit zunächst die Versuche, zwischen neuen und alten Medien anhand der Begriffserklärungen konzeptionell zu unterscheiden. Der Kritikpunkt liegt darin, dass bei den Konzeptualisierungen der neuen Medien die verschiedenen Terminologien benutzt werden, die aber nicht zueinander in kohärente Beziehung gesetzt werden können. Somit schlägt diese Arbeit vor, das Problem der neuen Medien im Blick auf das systemtheoretische Medienverständnis zu berücksichtigen. Nach Luhmann ist das Medium in der ‘Medium/Form-Differenz’ funktionierbar und beobachtbar. Das bedeutet, die Beobachtung der Medien ist im Grunde deswegen eine paradoxale Angelegenheit, weil die Medien immer unbeobachtbar funktionieren, um Form, deren Produkt, beobachtbar zu machen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass im Falle der neuen Medien diese kontigente Beziehung von Medium und Form selbst als Form aufgefasst wird, so dass die Operation der Differenzierung der neuen Medien noch zu tun ist, während die Massenmedien oder konventionellen Medien die Grenze zwischen Medium und Form schon exakt gezogen haben, um die Beobachtung der Formseite zu optimieren. Auf diese Weise verstehen die neue Medien als die der ‘Unter(Ent)Scheidung’, für die die interaktive Nutzung notwendig ist. Der zweite Teil dieser Arbeit hat die medienästhetische Kunst zum Thema, die als Indiz für das systemtheoretische Modell des Begriffs der neuen Medien dient. Die Kunst, die ihr eigenes Medium zum Gegenstand der künstlichen Gestaltung hat, kann hinsichtlich des systemtheoretischen Konzepts der neuen Medien betrachtet werden, nicht nur weil sie die neue technisch-apparative z.B. digitale Medien benutzt, sondern weil das Produkt der Kunst paradoxerweise ein eigenes Medium ist. In diesem Sinne sind die medienästhetischen Produkte das, was möglich macht, deren Form und Medium nach der jeweiligen Nutzung zu 'unter(ent)scheiden'. Interessant ist auch, dass diese Offenheit die interaktiven Partizipationen der Rezipienten ermöglicht, die man auch als Schlüsselbegriff für das Konzept der neuen Medien auffasst.

참고문헌 (19)

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