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괴테미학의 재코드화를 위한 시론 - 후기구조주의의 재현위기론과 관련해서

Eine Studie über die Recodierung Goethes Ästhetik - Mit Fokussierung auf die Repräsentationskrise in dem poststrukturalistischen Denkklima

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주제분류독일어와문학

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Die Bedeutung eines künstlerischen Textes liegt nicht für alle Zeiten fest. Der labyrinthische Diskurs unserer modernen Komplexitätserfahrungen verlangt stets nach dem Wandel von Perspektiven und nach neuen Theorien, die auf die jeweiligen transformierten Bedürfnislagen zurückgehen. Jede kritische Beschäftigung mit Goethe erfordert daher eine äußerst flexible Blickrichtung, weil ein großer Teil der Deutungsmodelle um Goethe fast inkommensurabel ist. Insbesondere die Forschung über Themenkreis wie 'Symbol', 'das Dämonische', 'Urphänomen', 'Metamorphose' etc, hat bis heute zu keinem kritischen Konsens geführt, da sich der heutige Diskurs nicht mit den überkommenen Mustern methodologischer Systematik zufrieden geben kann. In der Tat beruhen die meisten herkömmlichen anspruchvollen Interpretationen der obigen metaphorischen Begriffe, in Anlehnung an die sogenannte Identitätsphilosophie, auf einem repräsentationorientierten Begriffsinstrumentarium. Daraus könnte sich die Orientierungsschwierigkeit ergeben, mit dichotomischen Schemata(z.B. Original/Simulacrum ) komplexen Problemen zu begegnen. Folglich soll demonstriert werden, dass sich die herkömmliche Goethe-Forschung nicht an das poststrukturalistische Denkklima akklimatisieren lässt, insofern sie auf die 'Allgemeine-Code', die an die 'Werte-Ontologie' gebunden sind, ein höheres Gewicht legt, als auf die, die sich aus der Werte-dekonstruktionsreihe ableiten lassen. In Anbetracht heutiger poststrukturalistischer Denkansätze und ihrer 'Episteme' ist zu überprüfen, welcher Stellenwert dem Goetheschen Schaffen zukommt. Dies soll nicht zuletzt unter Bezugnahme auf eine bislang unbeachtete Spur im Kontext der Goethe-Lesart geschehen, wobei eine, mit der 'Differenz' umgehende Ethik, die man bisher beiseite gelassen hat, wiedererlebt werden soll. In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie einige Ansatzpunkte, die verhüllte Struktur von Goethes Ästhetik - hiermit läßt sich die 'Antirepräsentation' in Goethes Denkweg ermitteln - durch eine heuristische Sicht aufzudecken. In Anlehnung an die Grundeinstellung und Blickrichtung des Poststrukturalismus versucht unsere Untersuchung, die Bedeutung dieser Thematik ausfindig zu machen, indem sie Goethes Position im Kontext seiner Naturphänomenologie und vor dem Hintergrund seiner philosophischen Ausrichtung darstellt. Wie beinahe keine bisherige Interpretation bringt diese Untersuchung die 'Antirepräsentationsästhetik' als einen potentialen Leitfaden in den aktuellen Diskurs ein, wodurch neue Erkenntnis- und Verstehensleistungen erbrachte werden können.

Abstract

Die Bedeutung eines künstlerischen Textes liegt nicht für alle Zeiten fest. Der labyrinthische Diskurs unserer modernen Komplexitätserfahrungen verlangt stets nach dem Wandel von Perspektiven und nach neuen Theorien, die auf die jeweiligen transformierten Bedürfnislagen zurückgehen. Jede kritische Beschäftigung mit Goethe erfordert daher eine äußerst flexible Blickrichtung, weil ein großer Teil der Deutungsmodelle um Goethe fast inkommensurabel ist. Insbesondere die Forschung über Themenkreis wie 'Symbol', 'das Dämonische', 'Urphänomen', 'Metamorphose' etc, hat bis heute zu keinem kritischen Konsens geführt, da sich der heutige Diskurs nicht mit den überkommenen Mustern methodologischer Systematik zufrieden geben kann. In der Tat beruhen die meisten herkömmlichen anspruchvollen Interpretationen der obigen metaphorischen Begriffe, in Anlehnung an die sogenannte Identitätsphilosophie, auf einem repräsentationorientierten Begriffsinstrumentarium. Daraus könnte sich die Orientierungsschwierigkeit ergeben, mit dichotomischen Schemata(z.B. Original/Simulacrum ) komplexen Problemen zu begegnen. Folglich soll demonstriert werden, dass sich die herkömmliche Goethe-Forschung nicht an das poststrukturalistische Denkklima akklimatisieren lässt, insofern sie auf die 'Allgemeine-Code', die an die 'Werte-Ontologie' gebunden sind, ein höheres Gewicht legt, als auf die, die sich aus der Werte-dekonstruktionsreihe ableiten lassen. In Anbetracht heutiger poststrukturalistischer Denkansätze und ihrer 'Episteme' ist zu überprüfen, welcher Stellenwert dem Goetheschen Schaffen zukommt. Dies soll nicht zuletzt unter Bezugnahme auf eine bislang unbeachtete Spur im Kontext der Goethe-Lesart geschehen, wobei eine, mit der 'Differenz' umgehende Ethik, die man bisher beiseite gelassen hat, wiedererlebt werden soll. In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie einige Ansatzpunkte, die verhüllte Struktur von Goethes Ästhetik - hiermit läßt sich die 'Antirepräsentation' in Goethes Denkweg ermitteln - durch eine heuristische Sicht aufzudecken. In Anlehnung an die Grundeinstellung und Blickrichtung des Poststrukturalismus versucht unsere Untersuchung, die Bedeutung dieser Thematik ausfindig zu machen, indem sie Goethes Position im Kontext seiner Naturphänomenologie und vor dem Hintergrund seiner philosophischen Ausrichtung darstellt. Wie beinahe keine bisherige Interpretation bringt diese Untersuchung die 'Antirepräsentationsästhetik' als einen potentialen Leitfaden in den aktuellen Diskurs ein, wodurch neue Erkenntnis- und Verstehensleistungen erbrachte werden können.

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