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정치적 어휘로서의 자극어

Reizwörter zum politischen Lexikon

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Untersuchung behandelt Reizwörter in der politischen Kommunikation. Hierbei geht es um den semantisch-pragmatischen Ansatz politischer Sprachverwendung. Der Hauptteil dieses Aufsatzes besteht aus zwei Kapiteln. Im Kapitel II werden die wichtigsten Argumente und Tendenzen der aktuellen politolinguistischen Forschung skizziert. Darauf folgt im dritten Teil die Analysemethode des politischen Vokabulars und die Textanalyse mit den Reizwörtern. In diesem Aufsatz versteht man unter Reizwörtern diejenigen Wörter, bei denen die Konnotationen die Denotationen überwiegen, und die die Emotionen bzw. Bewertungen beim Hörer auf Grund ihrer konnotierten Bedeutung oder nach der Intention der Eigengruppe evozieren. Somit erregen solche Reizwörter Aufmerksamkeit, bewirken Betroffenheit und lösen positive und/oder negative Konnotationen aus. Konnotationen der Reizwörter spiegeln die kommunikativen Bedingungen wider. Sie verweisen als kommunikative Rahmenbedingungen auf den politischen Geltungsbereich des Wortgebrauchs. Wörter in der politischen Öffentlichkeit werden für unterschiedliche Funktionen verwendet, und zwar zur denotativen Bezeichnung, zur konnotativ-evaluativen Bewertung und zur konnotativ-deontischen Aufforderung zu bestimmten Handlungen. Dazu dienen die Reiz- und Schlagwörter. Die Eigenschaften des Wortschatzes sind bei der Auswahl unterschiedlich zu berücksichtigen und zu beschreiben: Die Wörter lassen sich durch Konnotationen bzw. feine Bedeutungs- und Lesartenkonkurrenz voneinander unterscheiden, so dass man in der politischen Sprachverwendung seine Aussage-Absicht/Bewertung bzw. politische Intention verwirklichen kann. Die Eigenschaft der Reizwörter bezieht sich auf die Determination ihrer Bedeutung durch die Deutungen und Wertungen sozialer Gegebenheiten. Solche Reizwörter haben die Funktion, die komplexe Wirklichkeit vereinfachend sowie verdichtend darzustellen, so dass sie in der öffentlich-politischen Kommunikation auf Grund ihrer Reduktionsleistung leicht verfügbar sind und eine starke “emotionale Anziehungskraft” auf die Hörer ausüben.

Abstract

Die vorliegende Untersuchung behandelt Reizwörter in der politischen Kommunikation. Hierbei geht es um den semantisch-pragmatischen Ansatz politischer Sprachverwendung. Der Hauptteil dieses Aufsatzes besteht aus zwei Kapiteln. Im Kapitel II werden die wichtigsten Argumente und Tendenzen der aktuellen politolinguistischen Forschung skizziert. Darauf folgt im dritten Teil die Analysemethode des politischen Vokabulars und die Textanalyse mit den Reizwörtern. In diesem Aufsatz versteht man unter Reizwörtern diejenigen Wörter, bei denen die Konnotationen die Denotationen überwiegen, und die die Emotionen bzw. Bewertungen beim Hörer auf Grund ihrer konnotierten Bedeutung oder nach der Intention der Eigengruppe evozieren. Somit erregen solche Reizwörter Aufmerksamkeit, bewirken Betroffenheit und lösen positive und/oder negative Konnotationen aus. Konnotationen der Reizwörter spiegeln die kommunikativen Bedingungen wider. Sie verweisen als kommunikative Rahmenbedingungen auf den politischen Geltungsbereich des Wortgebrauchs. Wörter in der politischen Öffentlichkeit werden für unterschiedliche Funktionen verwendet, und zwar zur denotativen Bezeichnung, zur konnotativ-evaluativen Bewertung und zur konnotativ-deontischen Aufforderung zu bestimmten Handlungen. Dazu dienen die Reiz- und Schlagwörter. Die Eigenschaften des Wortschatzes sind bei der Auswahl unterschiedlich zu berücksichtigen und zu beschreiben: Die Wörter lassen sich durch Konnotationen bzw. feine Bedeutungs- und Lesartenkonkurrenz voneinander unterscheiden, so dass man in der politischen Sprachverwendung seine Aussage-Absicht/Bewertung bzw. politische Intention verwirklichen kann. Die Eigenschaft der Reizwörter bezieht sich auf die Determination ihrer Bedeutung durch die Deutungen und Wertungen sozialer Gegebenheiten. Solche Reizwörter haben die Funktion, die komplexe Wirklichkeit vereinfachend sowie verdichtend darzustellen, so dass sie in der öffentlich-politischen Kommunikation auf Grund ihrer Reduktionsleistung leicht verfügbar sind und eine starke “emotionale Anziehungskraft” auf die Hörer ausüben.

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