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비판이론의 패러디? - 풍자작가그룹 신프랑크푸르트학파의 정체성 탐구

arodie der Kritischen Theorie? - Zur Satirikergruppe „Die Neue Frankfurter Schule“

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주제분류독일어와문학

초록

In welcher Verbindung steht die Neue Frankfurter Schule (NFS) mit der alten Frankfurter Schule? Von dieser Frage ausgehend wird in der vorliegenden Arbeit versucht, die Entstehung und Entwicklung der NFS, deren komische Mittel und ihre Wirkung und Leistung in der Komik- und Geistesgeschichte Deutschlands zu beleuchten und zu erörtern. Hervorgehoben wird dabei die radikale Veränderung der Rezeption während der letzten 50 Jahre bei Kritikern und Wissenschaftlern. Die Gründung und Etablierung von „Deutschlands erfolgreichste(r) Boygroup„ steht in engem Zusammenhang mit den Satirenzeitschriften pardon und Titanic. In den rebellischen Strömungen der 60er Jahren wurde die NFS mit ihrer Rubrik „Welt im Spiegel“ (WimS) in pardon bei der Studentenbewegung sehr beliebt und spielte selbst eine leitende Rolle mit ihren Satiren und Aktivitäten. Dieser gemeinsame Marsch mit dem Zeitgeist wird kontrastiert von der Resignation der Frankfurter Schule. Mit der Gründung des endgültigen Zeitmagazins Titanic im Jahr 1979 besitzt die NFS endlich ihr eigenes Sprachrohr und bringt den Diskurs der deutschen Komik voran. Ihre Nonsenssatire lehnt dabei die aufklärerische, kritische Satire ab und konzentriert sich auf die Komik selbst. Zwischen beiden „Schulen“ gibt es anscheinend keine direkte Verbindung, außer frechen Zitaten bzw. Parodien seitens der NFS, die auch nur eine starke, komische Wirkung durch höhere Fallhöhe erzielen. Trotzdem tendieren zurzeit immer mehr Forscher dazu, die NFS für das legitime Erbe der alten Schule zu halten. Diese nachträgliche Anerkennung ist wahrscheinlich auf das zeitgemäße Verständnis von Kritik und den Umgang mit der ausweglosen Realität zurückzuführen. In der Zeit des späten Kapitalismus, in der die alte Frankfurter Schule versagt und geschwiegen hat, fand die NFS ihren Weg und ihre eigene Stimme. Sie reagiert mit ihrem bodenlosen Lachen auf die Realität und ist mit ihren Provokationen und subversiven Kommentaren einen wichtigen Bestandteil der kulturellen Landschaft Deutschlands. Der Prozess der Etablierung der NFS spiegelt auch die dialektische Entwicklung der modernen Geistes- und Kulturgeschichte Deutschlands wider und lässt auf einen weiteren, innovativen Schritt hoffen.

Abstract

In welcher Verbindung steht die Neue Frankfurter Schule (NFS) mit der alten Frankfurter Schule? Von dieser Frage ausgehend wird in der vorliegenden Arbeit versucht, die Entstehung und Entwicklung der NFS, deren komische Mittel und ihre Wirkung und Leistung in der Komik- und Geistesgeschichte Deutschlands zu beleuchten und zu erörtern. Hervorgehoben wird dabei die radikale Veränderung der Rezeption während der letzten 50 Jahre bei Kritikern und Wissenschaftlern. Die Gründung und Etablierung von „Deutschlands erfolgreichste(r) Boygroup„ steht in engem Zusammenhang mit den Satirenzeitschriften pardon und Titanic. In den rebellischen Strömungen der 60er Jahren wurde die NFS mit ihrer Rubrik „Welt im Spiegel“ (WimS) in pardon bei der Studentenbewegung sehr beliebt und spielte selbst eine leitende Rolle mit ihren Satiren und Aktivitäten. Dieser gemeinsame Marsch mit dem Zeitgeist wird kontrastiert von der Resignation der Frankfurter Schule. Mit der Gründung des endgültigen Zeitmagazins Titanic im Jahr 1979 besitzt die NFS endlich ihr eigenes Sprachrohr und bringt den Diskurs der deutschen Komik voran. Ihre Nonsenssatire lehnt dabei die aufklärerische, kritische Satire ab und konzentriert sich auf die Komik selbst. Zwischen beiden „Schulen“ gibt es anscheinend keine direkte Verbindung, außer frechen Zitaten bzw. Parodien seitens der NFS, die auch nur eine starke, komische Wirkung durch höhere Fallhöhe erzielen. Trotzdem tendieren zurzeit immer mehr Forscher dazu, die NFS für das legitime Erbe der alten Schule zu halten. Diese nachträgliche Anerkennung ist wahrscheinlich auf das zeitgemäße Verständnis von Kritik und den Umgang mit der ausweglosen Realität zurückzuführen. In der Zeit des späten Kapitalismus, in der die alte Frankfurter Schule versagt und geschwiegen hat, fand die NFS ihren Weg und ihre eigene Stimme. Sie reagiert mit ihrem bodenlosen Lachen auf die Realität und ist mit ihren Provokationen und subversiven Kommentaren einen wichtigen Bestandteil der kulturellen Landschaft Deutschlands. Der Prozess der Etablierung der NFS spiegelt auch die dialektische Entwicklung der modernen Geistes- und Kulturgeschichte Deutschlands wider und lässt auf einen weiteren, innovativen Schritt hoffen.

참고문헌 (32)

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