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로베르트 게른하르트와 68운동 - 창작과 출판방식을 통해 본 68세대 작가의 자기이해

Robert Gernhardt and the Movement of '68 - Self-Conception of a Author of the 68 Generation in his works and forms of publication

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit wird versucht, anhand Robert Gernhardts Werken und deren Veröffentlichungs- und Verteilungsformen und Absatzwegen die Veränderung und Entwicklung seines Selbstverständnisses als ein Autor der 68er-Generation näher zu betrachten. Er fängt in den frühen 60er Jahren bei der satirischen Zeitschrift pardon als Satiriker an und spiegelt mit seinen Freunden von der sogenannten Neuen Frankfurter Schule die antiautoritären, revolutionären Zeitströmungen zeichnerisch wie dichterisch wider und gestaltet sie auch aktiv mit. In der antiautoritären Weihnachtsgeschichte Die Falle (1966) sympathisiert er mit jungen rebellischen Studenten, die einen reichen Unternehmer betrügen und sich rechtfertigen, dass es nur um eine “Expropriation der Expropriateure” gehe In dieser Zeit veröffentlicht er seine Werke unter Pseudonymen bei kleinen, unbekannten Verlagen linksalternativen subkulturellen Charakters und kann daher nur eine begrenzte Leserschaft erreichen. Fast 20 Jahre lang bleibt er von den Kritikern und Literaturwissenschaftlern beinahe unerwähnt. In den 80er Jahren ändert sich die Kulturlandschaft in Deutschland verhältnismäßig stark, und nun zieht die Komik, die traditionell nicht zur Hochkultur zählte und weniger geachtet wurde, als ein interessantes, noch mehr zu ergründendes Terrain, immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Gernhardt wird als ein Vertreter dieser Nische angesehen, sein satirisches Schreiben findet immer mehr Resonanz und seine Werke werden bei den renommierten Verlagen veröffentlicht. Als ein alternder Künstler mit mäßigem Erfolg setzt er sich aber in dieser Zeit noch mit der Spießigkeit und dem inneren Widerspruch seiner selbt und der 68er-Generation auseinander. Z. B. in der Erzählung Die Traumparty auf der Trauminsel erinnert er sich an die 68er-Bewegung, an der er angeblich als ein aktiver Beobachter teilnahm. Aber er nimmt hier Abstand von der autoritären, volkserzieherischen Haltung der alten Achtundsechziger. Für ihn sind immer Komik und Nonsens von größerer Bedeutung als Moral und Sozialkritik. Durch seine nonsenshafte Sinnesverweigerung leistet er konsequent Widerstand gegen Autorität und geregelte Ordnung aller Art, einschließlich die der alten Gleichgesinnten. Man kann sagen, dass es sich hier um ein Weiterführen des antiautoritären Geistes der 68er-Bewegung handelt.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird versucht, anhand Robert Gernhardts Werken und deren Veröffentlichungs- und Verteilungsformen und Absatzwegen die Veränderung und Entwicklung seines Selbstverständnisses als ein Autor der 68er-Generation näher zu betrachten. Er fängt in den frühen 60er Jahren bei der satirischen Zeitschrift pardon als Satiriker an und spiegelt mit seinen Freunden von der sogenannten Neuen Frankfurter Schule die antiautoritären, revolutionären Zeitströmungen zeichnerisch wie dichterisch wider und gestaltet sie auch aktiv mit. In der antiautoritären Weihnachtsgeschichte Die Falle (1966) sympathisiert er mit jungen rebellischen Studenten, die einen reichen Unternehmer betrügen und sich rechtfertigen, dass es nur um eine “Expropriation der Expropriateure” gehe In dieser Zeit veröffentlicht er seine Werke unter Pseudonymen bei kleinen, unbekannten Verlagen linksalternativen subkulturellen Charakters und kann daher nur eine begrenzte Leserschaft erreichen. Fast 20 Jahre lang bleibt er von den Kritikern und Literaturwissenschaftlern beinahe unerwähnt. In den 80er Jahren ändert sich die Kulturlandschaft in Deutschland verhältnismäßig stark, und nun zieht die Komik, die traditionell nicht zur Hochkultur zählte und weniger geachtet wurde, als ein interessantes, noch mehr zu ergründendes Terrain, immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Gernhardt wird als ein Vertreter dieser Nische angesehen, sein satirisches Schreiben findet immer mehr Resonanz und seine Werke werden bei den renommierten Verlagen veröffentlicht. Als ein alternder Künstler mit mäßigem Erfolg setzt er sich aber in dieser Zeit noch mit der Spießigkeit und dem inneren Widerspruch seiner selbt und der 68er-Generation auseinander. Z. B. in der Erzählung Die Traumparty auf der Trauminsel erinnert er sich an die 68er-Bewegung, an der er angeblich als ein aktiver Beobachter teilnahm. Aber er nimmt hier Abstand von der autoritären, volkserzieherischen Haltung der alten Achtundsechziger. Für ihn sind immer Komik und Nonsens von größerer Bedeutung als Moral und Sozialkritik. Durch seine nonsenshafte Sinnesverweigerung leistet er konsequent Widerstand gegen Autorität und geregelte Ordnung aller Art, einschließlich die der alten Gleichgesinnten. Man kann sagen, dass es sich hier um ein Weiterführen des antiautoritären Geistes der 68er-Bewegung handelt.

참고문헌 (25)

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