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정전논쟁과 수정주의 - 미국문학의 경우를 중심으로

Die Kanonfrage in amerikanischer Literatur

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주제분류기타인문학

초록

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kanonfrage der Literaturgeschichtsschreibungin den USA, wo die Kanondebatte in den letzten vierJahrzehnten am heftigsten in der Welt geführt worden ist. Betrachtet man die Columbia Literary History of United States(1988) und TheCambridge History of American Literatur(1994-2005), erkennt man einengrundlegenden Paradigmenwechdel, der als die Reaktion auf die Pluralisierungstendenzenin Bezug auf race, ethnity, class und gender interpretiert werdenkann und der als ein “revisionistischer” Trend definiert werden muss. Im Sinne einer Umgestaltung des amerikanischen Kanons wirken die NortonAnthology of American Literature(31989) und Heath Anthology of AmericanLiterature(1990). Diese Anthologien sind Projekte, die in ihren politischen Zielsetzungwesentlich dem entsprechen, was die Literaturgeschichtsschreibung versucht. Die Kritik der Revisionisten richtet sich auf den sogenannten amerikanischenKlassikerkanon, der die traditionelle kulturelle Hegemonie der männlichen WhiteAnglo-Saxon Protestants darstellt. An die Stelle des Klassikerkanons sollte einradikaldemokratisch-pluralistischer Anspruch treten, In diesem Sinne verkörpern. dierevisionistische Literaturgeschichte und die Anthologie der Vereinigten Staaten nichtnur identitätspolitisch motivierte Bestrebungen nach einer Erweiterung desliterarischen Kanons, sondern auch die sogenannte “political-correctness”(“e pluribusunum”) Ideologie. In den abschließenden Bemerkungen dieser Arbeit wird diese revisionistischeWende in Amerika aus der Perspektiv der aktuellen Kanon- forschung kritisiert. Der Kern dieser Kritik bezieht sich darauf, dass die Kanonisierung über die ästhetischeQualität literarischer Texte erfolgen kann.

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kanonfrage der Literaturgeschichtsschreibungin den USA, wo die Kanondebatte in den letzten vierJahrzehnten am heftigsten in der Welt geführt worden ist. Betrachtet man die Columbia Literary History of United States(1988) und TheCambridge History of American Literatur(1994-2005), erkennt man einengrundlegenden Paradigmenwechdel, der als die Reaktion auf die Pluralisierungstendenzenin Bezug auf race, ethnity, class und gender interpretiert werdenkann und der als ein “revisionistischer” Trend definiert werden muss. Im Sinne einer Umgestaltung des amerikanischen Kanons wirken die NortonAnthology of American Literature(31989) und Heath Anthology of AmericanLiterature(1990). Diese Anthologien sind Projekte, die in ihren politischen Zielsetzungwesentlich dem entsprechen, was die Literaturgeschichtsschreibung versucht. Die Kritik der Revisionisten richtet sich auf den sogenannten amerikanischenKlassikerkanon, der die traditionelle kulturelle Hegemonie der männlichen WhiteAnglo-Saxon Protestants darstellt. An die Stelle des Klassikerkanons sollte einradikaldemokratisch-pluralistischer Anspruch treten, In diesem Sinne verkörpern. dierevisionistische Literaturgeschichte und die Anthologie der Vereinigten Staaten nichtnur identitätspolitisch motivierte Bestrebungen nach einer Erweiterung desliterarischen Kanons, sondern auch die sogenannte “political-correctness”(“e pluribusunum”) Ideologie. In den abschließenden Bemerkungen dieser Arbeit wird diese revisionistischeWende in Amerika aus der Perspektiv der aktuellen Kanon- forschung kritisiert. Der Kern dieser Kritik bezieht sich darauf, dass die Kanonisierung über die ästhetischeQualität literarischer Texte erfolgen kann.

참고문헌 (16)

  1. 고규진, "문학정전" (2012), 연세대학교 출판문화원
  2. Baym, Nina, "The Norton Anthology of American Literature", pp.31989~
  3. Bercovitch, Sacvan, "The Cambridge History of American Literature, Vol. 1" (1994), Cambridge University Press
  4. Bercovitch, Sacvan, "The Cambridge History of American Literature", pp.13~23 (1999), Cambridge University Press
  5. Bercovitch, Sacvan, "Reconstructing American Literary History", pp.7~10 (1986)
  6. Bloom, Harold, "The Western Canon. The Books and School of the Ages" (1994)
  7. Elliot, Emory, "The Extra", The Politics of Literary History, American Literature, 59(2), pp.268~276 (1987)
  8. Elliot, Emory, "Columbia Literary History of the United States" (1988), Columbia University Press
  9. "Amerika – auf dem Weg zur postnationalen Literatur? Ein Gespräch mit den Schriftstellern Aleksandar Hemon und Junot Diaz" (2009)[URL]
  10. Lauter, Paul, "The Heath Anthology of American Literature", pp.21994~
  11. "Multikulturelle Literatur in den Vereinigten Staaten" (2014)[URL]
  12. Müller, Kurt, "Begründungen und Funktionen des Kanons", pp.191~215 (2001)
  13. Rippl, Gabriele, "Handbuch. Kanon und Wertung. Theorien, Instanzen, Geschichte" (2013)
  14. "Kultur und Literatur in Amerika. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung der Universität Erfurt “Amerika – fremder Freund”" (2003)[URL]
  15. Susan Manning, "“Introduction” of World’s Classics Edition von Washington Irving: The Sketch-Book of Geoffrey Crayon" (2009), Oxford University Press
  16. Ziegler, Heide, "Multiculturalism and the Canon of American culture", pp.57~64 (1993)

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