실러의 작품에 나타난 여성성
Die Weiblichkeit in Schillers Werken
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초록
In der vorliegenden Arbeit geht es darum, die Weiblichkeit in Schillers Werken zu betrachten: in seinen Gedichten, ästhetisch-theoretischen Schriften und Dramen. In Schillers Gedichten wird das Frauenbild im Kontrast zum Männerbild entworfen. Strenge und Stärke sind Ausdruck von Männlichkeit, Milde und Zartheit kennzeichnen die Weiblichkeit. Die Zuschreibungen assozieren eine Schwäche des weiblichen Geschlechts. Sie braucht den Mann als Halte und Orientierungspunkt auf dem Weg durch das Leben. Der Ausgangspunkt in Schillers Schriften war das Verhältnis des Dichters zur Natur. Weiblichkeit wird bei Schiller im Zusammenhang mit dem Begriff Natur definiert, der naive Charakter der Frau ist zugleich höchste Vollkommenheit des Menschlichen. Die Frau in ihrem Naturstatus wird zum Idealmenschlichen. Die Frau muss darauf bedacht sein, ihre Natur nicht zu verlassen. Schiller konnte der Bestimmung von Weiblichkeit und der Apologie der Frau bei Schlegel nicht zustimmen. Denn seine Auffassung von Weiblichkeit entspricht seiner Funktionszuschreibung an die Frau. So wird sie bei Schiller mit einer Doppelfunktion belastet: als Hausfrau und alse Frau im Sinne der Idealisierung, in den ästhetisch- theoretischen Schriften und auch teilweise in der Lyrik fungiert sie als Ideal für Menschlichkeit, Humanität und Vollkommenheit In Maria Stuart treten zum erstenmal Königinnen auf, aber sie sind nicht nur Herrscherinnen, sondern auch Frauen, die in patriarchalischen Verhältnissen leben, von diesen ihre Werte und Normen erhalten. Diese Frauen scheitern oder sterben, wenn sie nach Schiller ihre höchste weibliche Tugend, Anmut und Schönheit verloren haben. Marias Läuterung zur schönen Seele ist auch ein Bekenntnis zu reiner schöner Weiblichkeit. Reine, humane Weiblichkeit als schöne, harmonische Menschlichkeit ist nur um den Preis des Lebens zu errreichen. In der Jungfrau von Orleans gelangt auch Johanna durch Leid, Gehorsam und Buße zur letzten Vereinigung mit Gott, die nur von der erhabenen Seele erreicht werden kann. Johanna und Maria sind nicht als lebendige Frauen konzipiert, sondern sie sind dem Tode geweiht. - Schiller veranschaulicht in den beiden Dramen, dass diese Weiblichkeit eine ideale ist, nur möglich wenn die Frau keine gesellschaftlich-politische Funktion zu erfüllen hat.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit geht es darum, die Weiblichkeit in Schillers Werken zu betrachten: in seinen Gedichten, ästhetisch-theoretischen Schriften und Dramen. In Schillers Gedichten wird das Frauenbild im Kontrast zum Männerbild entworfen. Strenge und Stärke sind Ausdruck von Männlichkeit, Milde und Zartheit kennzeichnen die Weiblichkeit. Die Zuschreibungen assozieren eine Schwäche des weiblichen Geschlechts. Sie braucht den Mann als Halte und Orientierungspunkt auf dem Weg durch das Leben. Der Ausgangspunkt in Schillers Schriften war das Verhältnis des Dichters zur Natur. Weiblichkeit wird bei Schiller im Zusammenhang mit dem Begriff Natur definiert, der naive Charakter der Frau ist zugleich höchste Vollkommenheit des Menschlichen. Die Frau in ihrem Naturstatus wird zum Idealmenschlichen. Die Frau muss darauf bedacht sein, ihre Natur nicht zu verlassen. Schiller konnte der Bestimmung von Weiblichkeit und der Apologie der Frau bei Schlegel nicht zustimmen. Denn seine Auffassung von Weiblichkeit entspricht seiner Funktionszuschreibung an die Frau. So wird sie bei Schiller mit einer Doppelfunktion belastet: als Hausfrau und alse Frau im Sinne der Idealisierung, in den ästhetisch- theoretischen Schriften und auch teilweise in der Lyrik fungiert sie als Ideal für Menschlichkeit, Humanität und Vollkommenheit In Maria Stuart treten zum erstenmal Königinnen auf, aber sie sind nicht nur Herrscherinnen, sondern auch Frauen, die in patriarchalischen Verhältnissen leben, von diesen ihre Werte und Normen erhalten. Diese Frauen scheitern oder sterben, wenn sie nach Schiller ihre höchste weibliche Tugend, Anmut und Schönheit verloren haben. Marias Läuterung zur schönen Seele ist auch ein Bekenntnis zu reiner schöner Weiblichkeit. Reine, humane Weiblichkeit als schöne, harmonische Menschlichkeit ist nur um den Preis des Lebens zu errreichen. In der Jungfrau von Orleans gelangt auch Johanna durch Leid, Gehorsam und Buße zur letzten Vereinigung mit Gott, die nur von der erhabenen Seele erreicht werden kann. Johanna und Maria sind nicht als lebendige Frauen konzipiert, sondern sie sind dem Tode geweiht. - Schiller veranschaulicht in den beiden Dramen, dass diese Weiblichkeit eine ideale ist, nur möglich wenn die Frau keine gesellschaftlich-politische Funktion zu erfüllen hat.
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