헤세 작품 속에 나타난 죽음의 제 양상들― 헤세의 초기 작품들을 중심으로 ―
Die Aspekte des Todes in Hesses Werken - anhand der frühen Texte
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초록
In den Hinterlassenen Schriften und Gedichten von Hermann Lauscher ist der Tübinger Student, Elendele, ein Mann, der wie Giebenrath in Hesses Werk, Untem Rad Angst vor dem Examen und dem Leben hat. Nachdem Elenderle in einer stürmischen und melancholischen Novembernacht mit den Freunden zusammen getrunken hat, wird er an den Stufen der Brücke über die Ammer tot aufgefunden. Obwohl die Freunde, Lauscher und Aber, die Leiche von Elenderle sehen, melden sie den Fund der Leiche nicht der Polizei, da sie durch das plötzlichen Erscheinen des geheimnisvollen und teuflischen Werber überrascht werden und fliehen. Am nächsten Morgen hat Elenderle das Gefühl,dass der gestrige Vorfall nur ein Traum war. Der Tod von Elenderle ist plötzlich eingetreten und es ist nicht geklärt, ob sein Tod nun Freitod oder ein Mord war. In der Stadt Tübingen, wo die kalte Ammer in der trüben Nacht flieβt und man das Romantische und die Schwermut zugleich fühlen kann, machen die teuflische Erscheinung und das Benehmen von Werber, vergleichbar mit Kaspar und Samiel im Freischütz von Carl Maria von Weber, und die Nachricht der Vermieterin, dass Elenderle gestern Selbstmord begangen hat, die Atmosphäre des Werkes besonders dramatisch. In Gertrud haben der Komponist und Geigenspieler Kuhn und der Opernsänger Muoth aus Liebeskummer beschlossen, Selbstmord zu begehen. Hesse entwickelt in Gertrud eine Theorie vom Tod nach stoischen Schule, die dem Selbstmord eher positiv gegenübersteht. Er deutet dort auch an, dass in seinem biographischen Roman Gertrud die Ehe für den Künslter nicht angemessen sei. Gleichzeitig ist der Tod für Gertrud, der letzte Ausweg, um einer schwierigen Lage zu entkommen. In Rosshalde hängt der Kindestod mit der “Verantwortung der Zurückgebliebenen und dem Problem der Veränderung” zusammen. Der Maler Vegaruth reflektiert dort, nach der bitteren Erfahrung der Krankheit und des Todes seines jüngsten Sohnes, über das Problem seiner eigenen Ehe und sein künftiges Leben. Ausgelöst durch dieses Nachdenken über das Problem des Todes erhält der Held noch einmal die Gelegenheit,sein Leben zu reflektieren und eine bis dahin unereichte Tiefe des Denkens zu erreichen. 24 헤세연구 제30집In den Geschichten aus dem Leben Knulps sinnt der Held Knulp nüchtern über den Tod und nimmt diesen positiv an. Obwohl Knulp keine Ausbildung nicht genossen hat,scheint er literarisch sehr gebildet. Der Tod erscheint ihm als eine Art von Schlaf und er stellt sich vor, dass der Mensch nach dem Tod als schöner Knabe wiedergeboren wird, so wie es Lessing in seinem Werk Wie die Alten den Tod gebildet schilderte. Knulp führt zuletzt in der Stunde seines Todes ein Gespräch mit Gott, in dem er auf sein eigenes Leben zurückgeblickt und dadurch seine Furcht vor dem Todes überwindet: er findet sich am End in den Armen Gottes.
Abstract
In den Hinterlassenen Schriften und Gedichten von Hermann Lauscher ist der Tübinger Student, Elendele, ein Mann, der wie Giebenrath in Hesses Werk, Untem Rad Angst vor dem Examen und dem Leben hat. Nachdem Elenderle in einer stürmischen und melancholischen Novembernacht mit den Freunden zusammen getrunken hat, wird er an den Stufen der Brücke über die Ammer tot aufgefunden. Obwohl die Freunde, Lauscher und Aber, die Leiche von Elenderle sehen, melden sie den Fund der Leiche nicht der Polizei, da sie durch das plötzlichen Erscheinen des geheimnisvollen und teuflischen Werber überrascht werden und fliehen. Am nächsten Morgen hat Elenderle das Gefühl,dass der gestrige Vorfall nur ein Traum war. Der Tod von Elenderle ist plötzlich eingetreten und es ist nicht geklärt, ob sein Tod nun Freitod oder ein Mord war. In der Stadt Tübingen, wo die kalte Ammer in der trüben Nacht flieβt und man das Romantische und die Schwermut zugleich fühlen kann, machen die teuflische Erscheinung und das Benehmen von Werber, vergleichbar mit Kaspar und Samiel im Freischütz von Carl Maria von Weber, und die Nachricht der Vermieterin, dass Elenderle gestern Selbstmord begangen hat, die Atmosphäre des Werkes besonders dramatisch. In Gertrud haben der Komponist und Geigenspieler Kuhn und der Opernsänger Muoth aus Liebeskummer beschlossen, Selbstmord zu begehen. Hesse entwickelt in Gertrud eine Theorie vom Tod nach stoischen Schule, die dem Selbstmord eher positiv gegenübersteht. Er deutet dort auch an, dass in seinem biographischen Roman Gertrud die Ehe für den Künslter nicht angemessen sei. Gleichzeitig ist der Tod für Gertrud, der letzte Ausweg, um einer schwierigen Lage zu entkommen. In Rosshalde hängt der Kindestod mit der “Verantwortung der Zurückgebliebenen und dem Problem der Veränderung” zusammen. Der Maler Vegaruth reflektiert dort, nach der bitteren Erfahrung der Krankheit und des Todes seines jüngsten Sohnes, über das Problem seiner eigenen Ehe und sein künftiges Leben. Ausgelöst durch dieses Nachdenken über das Problem des Todes erhält der Held noch einmal die Gelegenheit,sein Leben zu reflektieren und eine bis dahin unereichte Tiefe des Denkens zu erreichen. 24 헤세연구 제30집In den Geschichten aus dem Leben Knulps sinnt der Held Knulp nüchtern über den Tod und nimmt diesen positiv an. Obwohl Knulp keine Ausbildung nicht genossen hat,scheint er literarisch sehr gebildet. Der Tod erscheint ihm als eine Art von Schlaf und er stellt sich vor, dass der Mensch nach dem Tod als schöner Knabe wiedergeboren wird, so wie es Lessing in seinem Werk Wie die Alten den Tod gebildet schilderte. Knulp führt zuletzt in der Stunde seines Todes ein Gespräch mit Gott, in dem er auf sein eigenes Leben zurückgeblickt und dadurch seine Furcht vor dem Todes überwindet: er findet sich am End in den Armen Gottes.
참고문헌 (13)
- Hesse, Hermann, "Sämtliche Werke. 20 Bde" (2001)
- Hesse, Hermann, "Gesammelte Briefe. 4 Bde" (1973)
- Hesse, Ninon, "Kindheit und Jugend vor Neunzehnhundert. Hermann Hesse in Briefen und Lebenszeugnissen. 1877-1895" (1973)
- 박인성, "자살의 논변", 철학연구, 89, pp.175~194 (2004), 대한철학회
- 이신구, "헤세의 음악가 소설 『게르트루트』 속의 음악", 헤세연구, (26), pp.5~22 (2011), 한국헤세학회
- 최문규, "한계, 지양 그리고 사회적 재생산 - 죽음의 문학적 형상화와 그 의미론", 괴테연구, (20), pp.91~114 (2007), 한국괴테학회
- Field, George Wallis, "Hermann Hesse. Kommentar zu sämtlichen Werken" (1977)
- Hans, Rüdiger, "Über das Wesen des Todes: Eine tiefenphänomenologische Betrachtung konkret dargestellt an dichterischen Werk Herman Hesses" (1998)
- Hsia, Adrian, "Hermann Hesse im Spiegel der Kritik" (1975)
- Lessing, Gotthold Ephraim, "Wie die Alten den Tod gebildet" (1984)
- Pfeifer, Martin, "Erläuterung zu Hermann Hesse. Peter Camenzind. Unterm Rad. Knulp" (1978)
- Pohlmann, Gisela, "Das Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse" (1951)
- Schneider, Christian Immo, "Das Todesproblem bei Hermann Hesse" (1973)
