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헤세의 『크눌프』, 문학치료학으로 다시 읽기 - 정신건강학의 사례로서의 헤세, 그의 인물 -

Knulp aus poesie- und bibliotherapeutischer Sicht - Hesse und seine Figur als salutogenetischer Fall

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch angestellt, die Titelfigur aus der Erzählung Knulp. Drei Geschichten aus dem Leben Knulps von Hermann Hesse aus poesie-und bibliotherapeutischer Sicht zu betrachten und anhand eines tetradischen Modell zu zeigen, dass er diese heilende Kraft aus ästhetischen Erfahrungen und neuer Vitalität erlangt hat. Dieses tetradische System besteht aus 4 Phasen: Initialphase→ Aktionsphase → Integrationsphase → Reorientierungsphase. Es wird angenommen, dass Hesse sein Leben therapeutisch in seiner Figur „Knulp“ aufgearbeitet hat und sich seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in der Erzählung wiederfinden lassen. Parallelen zwischen Hesse und Knulp sind unter anderem das Verfassen und Vortragen von Gedichten, öffentliche Lesungen, häufiges Beisammensein und Musizieren mit Freunden, viele Reisen und das Betrachten und Bewundern von Bäumen und Blumen. Diese kreativen Tätigkeiten werden in der poesie- und bibliotherapeutischen Praxis als heilende Prozesse betrachtet und oft als Lebensphilosophie empfohlen, um den Alltag selbstständig zu regulieren und sich an den eigenen Zielen zu orientieren. Solche Eigeninterpretationen und Selbstbenennungen von Erinnerungsbeständen in selbst verfassten Texten gelten als wichtige therapeutische Komponenten. Man bezeichnet dies in der Theorie als „ressourcenorientierte“ Lebenshaltung. Hesse, als Dichter, wollte mit seinem Protagonisten Knulp zeigen, wie man durch sich selbst glücklich und zufrieden werden kann, oder, theoretisch gesprochen, salutogenetische und therapeutische Resonanz findet. Man kann daher seinen Texten eine neue Art von Lebenshaltung entnehmen, die aus poesie- und bibiliotherapeutischer Hinsicht als gut gelebtes Leben bezeichnet werden kann. Diese heilende Kraft aus ästhetischen Erfahrungen, die in poetischer Sprache und in kreativen Tätigkeiten ihren Ausdruck findet, lässt sich beim Lesen von Hesses Texten immer wieder feststellen.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch angestellt, die Titelfigur aus der Erzählung Knulp. Drei Geschichten aus dem Leben Knulps von Hermann Hesse aus poesie-und bibliotherapeutischer Sicht zu betrachten und anhand eines tetradischen Modell zu zeigen, dass er diese heilende Kraft aus ästhetischen Erfahrungen und neuer Vitalität erlangt hat. Dieses tetradische System besteht aus 4 Phasen: Initialphase→ Aktionsphase → Integrationsphase → Reorientierungsphase. Es wird angenommen, dass Hesse sein Leben therapeutisch in seiner Figur „Knulp“ aufgearbeitet hat und sich seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in der Erzählung wiederfinden lassen. Parallelen zwischen Hesse und Knulp sind unter anderem das Verfassen und Vortragen von Gedichten, öffentliche Lesungen, häufiges Beisammensein und Musizieren mit Freunden, viele Reisen und das Betrachten und Bewundern von Bäumen und Blumen. Diese kreativen Tätigkeiten werden in der poesie- und bibliotherapeutischen Praxis als heilende Prozesse betrachtet und oft als Lebensphilosophie empfohlen, um den Alltag selbstständig zu regulieren und sich an den eigenen Zielen zu orientieren. Solche Eigeninterpretationen und Selbstbenennungen von Erinnerungsbeständen in selbst verfassten Texten gelten als wichtige therapeutische Komponenten. Man bezeichnet dies in der Theorie als „ressourcenorientierte“ Lebenshaltung. Hesse, als Dichter, wollte mit seinem Protagonisten Knulp zeigen, wie man durch sich selbst glücklich und zufrieden werden kann, oder, theoretisch gesprochen, salutogenetische und therapeutische Resonanz findet. Man kann daher seinen Texten eine neue Art von Lebenshaltung entnehmen, die aus poesie- und bibiliotherapeutischer Hinsicht als gut gelebtes Leben bezeichnet werden kann. Diese heilende Kraft aus ästhetischen Erfahrungen, die in poetischer Sprache und in kreativen Tätigkeiten ihren Ausdruck findet, lässt sich beim Lesen von Hesses Texten immer wieder feststellen.

참고문헌 (38)

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