헤세의 『나르치스와 골트문트』에 나타나는 에로스
Eros in Hesses Narziß und Goldmund
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초록
Hesses Verhältnis zu Platon und zur Gedankenwelt des Platonismus ist nicht deutlicht rekonstruierbar. Seine Kenntnisse darüber sind aber schon zu vermuten, weil er “manches Zehntausend Bücher” gelesen hat, sogar “manche davon mehrere Male, einige davon viele Male”, wie er selber geschrieben hat. Hermann Hesse, Gesammelte Werke, Bd. 11, Schriften zur Literatur I. Frankfurt am Main 1970, S. 279. Seine Lektüre und Gedankenwelt ist allem Anschein nach nicht begrenzt, aber beruht im Grunde auf dem Deutschen und Europäischen. Somit ist es möglich, seinen Roman Narziß und Goldmund unter dem Begriff von Platons Eros zu untersuchen. Die beiden Protagonisten Narziß und Goldmund scheinen im ersten Anblick ganz gegensätzliche Charaktere zu besitzen. Deswegen fühlen sie sich voneinander angezogen und eine Freundschaft entsteht zwischen ihnen. Darin ist die Idee des platonischen Eros schon zu erkennen, denn sie begehren, "was sie nicht haben und nicht selbst sind und wessen sie bedürftig sind". Eros ist nicht nur eine Basis für ihre Freundschaft. Er ist besonders für Goldmund eine Triebkraft für sein Leben und für seine Kunst. Durch den Eros oder die Liebe kann Goldmund die Vergänglichkeit des Lebens überwinden und in seinen Skulpturen seinen Geist für fast ewig hinterlassen. Auf Narziß, einen geistigen Menschen, wirkt auch die Liebe, und dadurch kann er sich Gottes Gnade erhalten. Durch diese Helden stellt Hesse seine eigenen Gedanken über Kunst dar: So sprechen Narziß und Goldmund von den ''Urbilden', die nicht Fleisch und Blut, sondern geistig sind", und von der "Idee". Daher kann man Hesses Werk Narziß und Goldmund in Bezug auf Platon interpretieren, denn er erklärt Eros mit der Freundschaft der Helden und seine Ansicht über Kunst durch ihre Lebenswege und ihr Lebensziel.
Abstract
Hesses Verhältnis zu Platon und zur Gedankenwelt des Platonismus ist nicht deutlicht rekonstruierbar. Seine Kenntnisse darüber sind aber schon zu vermuten, weil er “manches Zehntausend Bücher” gelesen hat, sogar “manche davon mehrere Male, einige davon viele Male”, wie er selber geschrieben hat. Hermann Hesse, Gesammelte Werke, Bd. 11, Schriften zur Literatur I. Frankfurt am Main 1970, S. 279. Seine Lektüre und Gedankenwelt ist allem Anschein nach nicht begrenzt, aber beruht im Grunde auf dem Deutschen und Europäischen. Somit ist es möglich, seinen Roman Narziß und Goldmund unter dem Begriff von Platons Eros zu untersuchen. Die beiden Protagonisten Narziß und Goldmund scheinen im ersten Anblick ganz gegensätzliche Charaktere zu besitzen. Deswegen fühlen sie sich voneinander angezogen und eine Freundschaft entsteht zwischen ihnen. Darin ist die Idee des platonischen Eros schon zu erkennen, denn sie begehren, "was sie nicht haben und nicht selbst sind und wessen sie bedürftig sind". Eros ist nicht nur eine Basis für ihre Freundschaft. Er ist besonders für Goldmund eine Triebkraft für sein Leben und für seine Kunst. Durch den Eros oder die Liebe kann Goldmund die Vergänglichkeit des Lebens überwinden und in seinen Skulpturen seinen Geist für fast ewig hinterlassen. Auf Narziß, einen geistigen Menschen, wirkt auch die Liebe, und dadurch kann er sich Gottes Gnade erhalten. Durch diese Helden stellt Hesse seine eigenen Gedanken über Kunst dar: So sprechen Narziß und Goldmund von den ''Urbilden', die nicht Fleisch und Blut, sondern geistig sind", und von der "Idee". Daher kann man Hesses Werk Narziß und Goldmund in Bezug auf Platon interpretieren, denn er erklärt Eros mit der Freundschaft der Helden und seine Ansicht über Kunst durch ihre Lebenswege und ihr Lebensziel.
참고문헌 (10)
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