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헤세 작품에 나타난 웃음과 유머 -『요양객』과『뉘른베르크 여행』을 중심으로 -

Das Lachen und der Humor in Hermann Hesses Werken: in Bezug auf Kurgast und Die Nürnberger Reise

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주제분류독일어와문학

초록

In Hesse Kurgast und Die Nürnberger Reise werden die Lebensweise des Autors als Künstler in der bürgerlichen Gesellschaft und die dadurch verursachten individuellen und psychologischen Konflikte beschrieben. Indem der Erzähler, der sich als “Künstler, Einsidler und Sonderling”, d.h. als Außenseiter darstellt, seine Leiden und psychologischen Befindlichkeiten durch das Schreiben sublimiert, beschreibt er den Prozess seiner Harmonisierung mit der Umwelt. Der Erzähler, der sich in Kurgast als Neurotiker zu erkennen gibt, leidet an seinem tiefen Konflikt mit der bürgerlichen Gesellschaft und beginnt einen Versuch, sich beobachtend und seine Situation objektivierend zu beschreiben. Er versteht den Zustand des egozentrischen Erzählers nicht als krankhaft, sondern als Folge seines Leidens und der Problematik seines Zeitalters und fordert, dass die Stimmung und Sprache von anderen im Sinne des Relativitätsprinzips Einsteins wahrgenommen und aus Seele heraus verstanden weden. So soll auch seine “besondere” Seite verstanden werden. Als der Erzähler im Kurort ankommt, beginnt er sich von den anderen Gästen zu distanzieren. Indem er sich einredet, dass er gesünder sei als sie, beruhigt er sich. Wegen der Geräusche seines holländisches Nachbarn, der als Repräsentant der gesunden Bürgerschaft gelten kann, welcher der Erzähler nicht angehört, schwankt sein Gefühl zwischen Hass und Verständnis, wie die bipolaren Kräfte von Yin und Yang, Apollo und Dionysos, Natur und Geist. Indem der Erzähler seine Schwäche und seine inneren Widersprüche erkennt, erlangt er eine Stufe in seiner Entwicklung, in der die biblische Nächstenliebe in die Tat umzusetzen vermag. Nachderm der Holländer fortgegangen ist, schwelgt er paradoxerweise in der Nachlässigkeit und der Hingabe an die dekadente Welt, welche er bisher scharf kritisiert hat. Eines Tages erfährt der Erzähler den “Beobachter” in sich und er erkennt seine Gleichheit mit den Menschen in seiner Umgebung und damit das komische Element in der Realität, wie es in Jean Pauls Vorschule der Ästhetik beschrieben ist. Er bemerkt, dass das Lachen im Augenblick, der durch die Erfahrung der Vielheit die Vereinigung erkennen lässt, der zur Versöhnung leitende Weg ist. Er überwindet den Widerspruch, der durch den Abstand des Ideals zur Wirklichkeit verursacht wird, durch die Einsicht in eine göttlichen Einheit, in der Lachen als der Erfahrung der Versöhnung zu versthen ist, Der Kurgast ist als Hommage an den Humoristen Jean Paul zu verstehen, den Autor der Satire Doktor Katzenbergers Badereise, die der Erzähler in der Vorrede von Kurgast erwähnt. Der Erzähler sucht mit dem Lachen im Konflikt mit der Welt nach Einheit und Rettung. Hesse beschreibt in Der Nürnberger Reise seine Abneigung gegen die herzlose moderne Zivilisation, die Belastungen seiner Lesereise, und das Leiden am Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit. Dem Erzähler, wiederum ein Außenseiteŕ ist nicht wohl beim Gedanken an die Fahrt mit der Eisenbahn, repräseniert diese für ihn doch die moderne Maschinenzivilisation. Doch er räumt auch freudigen Erwartungen an die Reise Platz ein, denn er kann Freunde treffen und in die Kindheit zurückkehren, die er sich durch die Literatur von Mörike, Keller, Hölderlin und Nietzsche erträumt hat. Mit seinen Ausführungen über den Konflikt zwischen der Zuneigung für die Vorbilder der Klassik, und Romantik und modernen Literatur, beschreibt er seinen eignen Drang, den Zuschauern seine Schriften erläutern zu müssen. Zuletzt drückt der Erzähler seine Abscheu gegen die moderne Stadt aus, welche die Schönheit der Vergangenheit verloren habe. Mithilfe des Humors, welchen Jean Paul als “die Genügsamkeit und die Geduld gegen die Torheit” auffasst, überkommt er den Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit, und erhält die Kraft, weiterzuleben.

Abstract

In Hesse Kurgast und Die Nürnberger Reise werden die Lebensweise des Autors als Künstler in der bürgerlichen Gesellschaft und die dadurch verursachten individuellen und psychologischen Konflikte beschrieben. Indem der Erzähler, der sich als “Künstler, Einsidler und Sonderling”, d.h. als Außenseiter darstellt, seine Leiden und psychologischen Befindlichkeiten durch das Schreiben sublimiert, beschreibt er den Prozess seiner Harmonisierung mit der Umwelt. Der Erzähler, der sich in Kurgast als Neurotiker zu erkennen gibt, leidet an seinem tiefen Konflikt mit der bürgerlichen Gesellschaft und beginnt einen Versuch, sich beobachtend und seine Situation objektivierend zu beschreiben. Er versteht den Zustand des egozentrischen Erzählers nicht als krankhaft, sondern als Folge seines Leidens und der Problematik seines Zeitalters und fordert, dass die Stimmung und Sprache von anderen im Sinne des Relativitätsprinzips Einsteins wahrgenommen und aus Seele heraus verstanden weden. So soll auch seine “besondere” Seite verstanden werden. Als der Erzähler im Kurort ankommt, beginnt er sich von den anderen Gästen zu distanzieren. Indem er sich einredet, dass er gesünder sei als sie, beruhigt er sich. Wegen der Geräusche seines holländisches Nachbarn, der als Repräsentant der gesunden Bürgerschaft gelten kann, welcher der Erzähler nicht angehört, schwankt sein Gefühl zwischen Hass und Verständnis, wie die bipolaren Kräfte von Yin und Yang, Apollo und Dionysos, Natur und Geist. Indem der Erzähler seine Schwäche und seine inneren Widersprüche erkennt, erlangt er eine Stufe in seiner Entwicklung, in der die biblische Nächstenliebe in die Tat umzusetzen vermag. Nachderm der Holländer fortgegangen ist, schwelgt er paradoxerweise in der Nachlässigkeit und der Hingabe an die dekadente Welt, welche er bisher scharf kritisiert hat. Eines Tages erfährt der Erzähler den “Beobachter” in sich und er erkennt seine Gleichheit mit den Menschen in seiner Umgebung und damit das komische Element in der Realität, wie es in Jean Pauls Vorschule der Ästhetik beschrieben ist. Er bemerkt, dass das Lachen im Augenblick, der durch die Erfahrung der Vielheit die Vereinigung erkennen lässt, der zur Versöhnung leitende Weg ist. Er überwindet den Widerspruch, der durch den Abstand des Ideals zur Wirklichkeit verursacht wird, durch die Einsicht in eine göttlichen Einheit, in der Lachen als der Erfahrung der Versöhnung zu versthen ist, Der Kurgast ist als Hommage an den Humoristen Jean Paul zu verstehen, den Autor der Satire Doktor Katzenbergers Badereise, die der Erzähler in der Vorrede von Kurgast erwähnt. Der Erzähler sucht mit dem Lachen im Konflikt mit der Welt nach Einheit und Rettung. Hesse beschreibt in Der Nürnberger Reise seine Abneigung gegen die herzlose moderne Zivilisation, die Belastungen seiner Lesereise, und das Leiden am Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit. Dem Erzähler, wiederum ein Außenseiteŕ ist nicht wohl beim Gedanken an die Fahrt mit der Eisenbahn, repräseniert diese für ihn doch die moderne Maschinenzivilisation. Doch er räumt auch freudigen Erwartungen an die Reise Platz ein, denn er kann Freunde treffen und in die Kindheit zurückkehren, die er sich durch die Literatur von Mörike, Keller, Hölderlin und Nietzsche erträumt hat. Mit seinen Ausführungen über den Konflikt zwischen der Zuneigung für die Vorbilder der Klassik, und Romantik und modernen Literatur, beschreibt er seinen eignen Drang, den Zuschauern seine Schriften erläutern zu müssen. Zuletzt drückt der Erzähler seine Abscheu gegen die moderne Stadt aus, welche die Schönheit der Vergangenheit verloren habe. Mithilfe des Humors, welchen Jean Paul als “die Genügsamkeit und die Geduld gegen die Torheit” auffasst, überkommt er den Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit, und erhält die Kraft, weiterzuleben.

참고문헌 (14)

  1. Hesse, Hermann, "Sämtliche Werke. 20 Bde" (2001), Frankfurt a. Main
  2. Paul, Jean, "Vorschule der Ästhetik. Nach der Ausg. von Norbert Miller. Hrsg" (1990), von Wolfhart Henckermann
  3. Ball, Hugo, "Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk" (1972)
  4. Baumann, Günter, "Hermann Hesses Erzählungen im Lichte der Psychologie C.G.Jungs" (1989), Rheinfelden-Freiburg
  5. Ders, "Hermann Hesse und die Psychologie C.G.Jungs. In: Hermann Hesse und die Psychologie. 9. Internationales Hermann Hesse-Kolloquium in Calw", pp.1997, Bad Liebenzell
  6. Field, George Wallis, "Hermann Hesse. Kommentar zu sämtlichen Werken" (1977)
  7. 시아, "Goethe, Hesse und die Weltliteratur", 헤세연구, (15집), pp.88~116 (2006), 한국헤세학회
  8. Lee, Young Im, "Die Idee des Dienens im Werk von Hermann Hesse", 박사, pp.1987
  9. Middell, Eike, "Hermann Hesse. Die Bilderwelt seines Lebens" (1975), Frankfurt am Main
  10. Pfeifer, Martin, "Hesse Kommentar zu sämtlichen Werken" (1980)
  11. Schwilk, Heimo, "Hermann Hesse. Das Leben des Glasperlenspielers" (2012)
  12. Stolte, Heinz, "Hermann Hesse. Weltschau und Lebensliebe" (1971)
  13. Wehdeking, Volker, "Hermann Hesse" (2014), Marburg
  14. Witkop, Philipp, "Hermann Hesse. In: Über Hermann Hesse. 1.Band 1904-1962", pp.61~71 (1979), Frankfurt am Main

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