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폐허에서 폐허로 - W. G. 제발트의 자연사적 인간사 이해 -

From Ruins to Ruins - W. G. Sebald's Understanding of Human History als History of Nature

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주제분류독일어와문학

초록

Eines der vielen Charakteristika in W. G. Sebalds Text Austerlitz(2001) ist die Ruine. Die Menschheitsgeschichte als Katastrophe zeigt sich an den großen Bauwerken, wie an der Antwerpener Centraal Station, am Fort Breendonk usw. Das schrecklichste Beispiel dafür wären die Naphthaverbrennungsöfen des Krematoriums von Auschwitz. Die Naturgeschichte wäre hingegen eher als ein Prozess der allmähligen Auflösung zu charakterisieren, der sich ohne menschliche Eingriffe ereignet. Dies zeigt sich am Veterinärmedizinischen Museum in Paris, wo Schädel oder Skelette der verschiedensten Kreaturen und pathologisch verformte Organe ausgestellt werden. Insofern der Text Sebalds die Bruchstücke der Menschheitsgeschichte und deren Spuren beschreibt, erweist er sich als ein Ruinentext. Seine Schrift ist eine Ruinenlandschaft der Erinnerung, wobei die Rationalität gleichbedeutend mit Irrationalität ist. Daher stellt sich die Frage, wie schwach die Grenze zwischen Menschen und Natur, Leben und Tod ist. Aber ein reflektives Bewusstsein von der Menschheitsgeschichte könnte uns dazu verhelfen, uns teilweise aus dem Teufelskreis der sich wiederholenden Leidensgeschichte zu befreien.

Abstract

Eines der vielen Charakteristika in W. G. Sebalds Text Austerlitz(2001) ist die Ruine. Die Menschheitsgeschichte als Katastrophe zeigt sich an den großen Bauwerken, wie an der Antwerpener Centraal Station, am Fort Breendonk usw. Das schrecklichste Beispiel dafür wären die Naphthaverbrennungsöfen des Krematoriums von Auschwitz. Die Naturgeschichte wäre hingegen eher als ein Prozess der allmähligen Auflösung zu charakterisieren, der sich ohne menschliche Eingriffe ereignet. Dies zeigt sich am Veterinärmedizinischen Museum in Paris, wo Schädel oder Skelette der verschiedensten Kreaturen und pathologisch verformte Organe ausgestellt werden. Insofern der Text Sebalds die Bruchstücke der Menschheitsgeschichte und deren Spuren beschreibt, erweist er sich als ein Ruinentext. Seine Schrift ist eine Ruinenlandschaft der Erinnerung, wobei die Rationalität gleichbedeutend mit Irrationalität ist. Daher stellt sich die Frage, wie schwach die Grenze zwischen Menschen und Natur, Leben und Tod ist. Aber ein reflektives Bewusstsein von der Menschheitsgeschichte könnte uns dazu verhelfen, uns teilweise aus dem Teufelskreis der sich wiederholenden Leidensgeschichte zu befreien.

참고문헌 (9)

  1. 제발트, 빈프리트 게오르크, "아우스터리츠" (2009), 을유문화사
  2. Sebald, Winfried Georg, "Austerlitz" (2001)
  3. Sebald, Winfried Georg, "Fotografien von Thomas Becken" (2008)
  4. 문광훈, "시간의 밖에 서다 - W. G. 제발트의 기억풍경", 독일언어문학, (55), pp.1~18 (2012), 한국독일언어문학회
  5. 문광훈, "이 입김 같은 먼지별에서 - W. G. 제발트의 글이미지", 독일언어문학, (63), pp.165~185 (2014), 한국독일언어문학회
  6. 문광훈, "현존적 항소 - W. G. 제발트가 쓰는 이유 -", 헤세연구, (33), pp.265~287 (2015), 한국헤세학회
  7. Hamburger, Michael, "W. G. Sebald, Text+Kritik, Heft 159" (2003)
  8. Long, Jonathan James, "W. G. Sebald - A Critical Companion" (2004), Univ. of Washington Press
  9. Long, Jonathan James, "W. G. Sebald - A Critical Companion", pp.3~15 (2004), Univ. of Washington Press

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