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정치적 선동으로서의 무대 앙상블 -페터 바이스의 드라마 『루지타니아 허수아비의 노래』를 중심으로

Das szenische Ensemble als politische Agitation-untersucht am Beispiel des Theaterstcks Gesang vom Lusitanischen Popanz von Peter Weiss-

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Es geht Peter Weiss nicht allein um die Darstellung von authentischer Wirklichkeit. Vielmehr beabsichtigt er mit der Zusammenstellung von Dokumenten, dass gesellschaftliche Zusammenhänge zwischen einem auf der Bühne aufgeführten Inhalt und einem außerhalb der Bühne existierenden realen Sachverhalt für das Publikum durchschaubar gemacht werden. Denn der Autor will nicht nur den eigenen künstlerisch-ästhetischen Wert eines dramatischen Werks, sondern letztlich auch eine spezifisch politische Wirkung erzielen, um somit beim Publikum durch Denkanstöße und Impulse ein revolutionäres Bewusstsein zu erwecken. Sein Theaterstück 『Gesang vom Lusitanischen Popanz』 trägt genau diese Intention. In diesem Stück bringt Peter Weiss die fünfhundertjährige Geschichte der einstigen Kolonisierung Angolas, die gegenwärtigen Zustände und Verhältnisse sowohl in Portugal selbst als auch in seinen afrikanischen Kolonien sowie schließlich den beginnenden Befreiungskampf der Kolonisierten auf die Bühne. Aber Weiss geht es nicht nur darum, allgemein den Zustand der afrikanischen Kolonien zu verdeutlichen. Der Autor benutzt den Stoff der afrikanischen Kolonisation Portugals, um diese in einer historischen Objektivierung als ein Ausbeutungssystem der kapitalistischen Gesellschaftsordnung darzustellen. Der ganze Inhalt des Stücks wird in einer dramatischen Revueform angeordnet, indem er zugleich in einer knappen, aber lyrischen Sprache präsentiert wird. Die Revueform bietet dem Autor eine Möglichkeit, die dramatische Szenenfolge strukturell und inhaltlich miteinander zu verbinden, vor allem zusammengehörige oder widersprüchliche Aspekte zwischen den Szenen zu unterstreichen bzw. gegenüberzustellen. Tatsächlich werden in dem Stück gegensätzliche Aussagen, Einstellungen und Verhältnisse usw. zwischen Unterdrückern und Unterdrückten abwechselnd arrangiert und kontrastiert. Diese kontrastive Anordnung zieht sich durch das ganze Stück. Folglich können die in jeder Szene gesetzten Kontraste einen offenen Diskurs herausfordern. Um diese Revueform noch wirkungsvoller zu gestalten und die politische Botschaft des Autors geradezu betont emotional hervorzuheben, werden im Stück verschiedene Sprachformen und vielfältige theatralische Ausdrucksmittel in auffallender Weise eingesetzt. Durch deren Zusammensetzung wird der abstraktive Gegensatz von Unterdrückern und Unterdrückten noch untermalt und verstärkt. Somit werden hier eine sprachliche und eine nichtsprachliche Einheit zu einem kontrastiven Zusammenspiel vereint. Durch dieses szenische Ensemble entsteht die Wirkung einer Auseinandersetzung zwischen unterdrückender und unterdrückter Position, ist ständig auf der Bühne präsent und unterstreicht die stark kontrastive Wirkung. Dazu wendet es sich an das Publikum, um dessen unmittelbare Reaktion zu bewirken und es dadurch propagandistisch zu aktivieren. Deshalb wird das Publikum nachdrücklich auf die widersprüchlichen Aspekte zwischen den Unterdrückern und Unterdrückten aufmerksam gemacht und gefordert, eine Entscheidung für eine der beiden vorgeführten Parteien zu treffen. Insofern also stellt das Stück ein neuartiges Vorbild für das politische Agitationsspiel dar.

Abstract

Es geht Peter Weiss nicht allein um die Darstellung von authentischer Wirklichkeit. Vielmehr beabsichtigt er mit der Zusammenstellung von Dokumenten, dass gesellschaftliche Zusammenhänge zwischen einem auf der Bühne aufgeführten Inhalt und einem außerhalb der Bühne existierenden realen Sachverhalt für das Publikum durchschaubar gemacht werden. Denn der Autor will nicht nur den eigenen künstlerisch-ästhetischen Wert eines dramatischen Werks, sondern letztlich auch eine spezifisch politische Wirkung erzielen, um somit beim Publikum durch Denkanstöße und Impulse ein revolutionäres Bewusstsein zu erwecken. Sein Theaterstück 『Gesang vom Lusitanischen Popanz』 trägt genau diese Intention. In diesem Stück bringt Peter Weiss die fünfhundertjährige Geschichte der einstigen Kolonisierung Angolas, die gegenwärtigen Zustände und Verhältnisse sowohl in Portugal selbst als auch in seinen afrikanischen Kolonien sowie schließlich den beginnenden Befreiungskampf der Kolonisierten auf die Bühne. Aber Weiss geht es nicht nur darum, allgemein den Zustand der afrikanischen Kolonien zu verdeutlichen. Der Autor benutzt den Stoff der afrikanischen Kolonisation Portugals, um diese in einer historischen Objektivierung als ein Ausbeutungssystem der kapitalistischen Gesellschaftsordnung darzustellen. Der ganze Inhalt des Stücks wird in einer dramatischen Revueform angeordnet, indem er zugleich in einer knappen, aber lyrischen Sprache präsentiert wird. Die Revueform bietet dem Autor eine Möglichkeit, die dramatische Szenenfolge strukturell und inhaltlich miteinander zu verbinden, vor allem zusammengehörige oder widersprüchliche Aspekte zwischen den Szenen zu unterstreichen bzw. gegenüberzustellen. Tatsächlich werden in dem Stück gegensätzliche Aussagen, Einstellungen und Verhältnisse usw. zwischen Unterdrückern und Unterdrückten abwechselnd arrangiert und kontrastiert. Diese kontrastive Anordnung zieht sich durch das ganze Stück. Folglich können die in jeder Szene gesetzten Kontraste einen offenen Diskurs herausfordern. Um diese Revueform noch wirkungsvoller zu gestalten und die politische Botschaft des Autors geradezu betont emotional hervorzuheben, werden im Stück verschiedene Sprachformen und vielfältige theatralische Ausdrucksmittel in auffallender Weise eingesetzt. Durch deren Zusammensetzung wird der abstraktive Gegensatz von Unterdrückern und Unterdrückten noch untermalt und verstärkt. Somit werden hier eine sprachliche und eine nichtsprachliche Einheit zu einem kontrastiven Zusammenspiel vereint. Durch dieses szenische Ensemble entsteht die Wirkung einer Auseinandersetzung zwischen unterdrückender und unterdrückter Position, ist ständig auf der Bühne präsent und unterstreicht die stark kontrastive Wirkung. Dazu wendet es sich an das Publikum, um dessen unmittelbare Reaktion zu bewirken und es dadurch propagandistisch zu aktivieren. Deshalb wird das Publikum nachdrücklich auf die widersprüchlichen Aspekte zwischen den Unterdrückern und Unterdrückten aufmerksam gemacht und gefordert, eine Entscheidung für eine der beiden vorgeführten Parteien zu treffen. Insofern also stellt das Stück ein neuartiges Vorbild für das politische Agitationsspiel dar.

참고문헌 (15)

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