폭력의 계보학과 육체에 나타난 폭력의 이미지 -베르톨트 브레히트의 『도시의 정글 속』을 중심으로-
Die Genealogie der Gewalt und deren Bild am Körper -Im Dickicht der Städte von Bertolt Brecht-
0
조회
0
다운로드
5
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Die moderne Gesellschaft wird von Gewalt überschwemmt und überflutet, die sich in verschiedenen Formen zeigt. Dazu wird die Gewalt nicht nur als Mittel zu einem Ziel, sondern auch ohne Zweck sinnlos ausgeübt. Von dieser Erkenntnis ausgehend, ist hier der sinnlose Kampf zweier Männer in Im Dickicht der Städte als Frühdrama von Bertolt Brecht zu beachten, in dem sie die Grundlage des Lebens erschüttern, ihren Gegner zertreten und sich endlich vernichten. Das heutige Chaos tritt in der Gestalt des Neoliberalismus und der Globalisierung auf und hat soziale Polarisierung und eine massive Zunahme des Prekariats zur Folge. Der moderne Mensch leidet so unter der Unsicherheit der Existenz und dem Gewirr der Identität und kann so leicht in grundlose Wut ohne Grund geraten. In der vorliegenden Arbeit geht es davon aus, dass die heutige Lebenssituation kaum anders als die Lebenssituation von zwei Männern in Im Dickicht der Städte ist. In diesem Zusammenhang setzt sich diese Untersuchung erstens zum Ziel, im unmotivierten Kampf von zwei Männern Shlink und Garga als Hauptpersonen von Im Dickicht der Städte die Herkunft der Gewalt klarzustellen und ihren Entwicklungsverlauf zu verfolgen. Dabei ist der psychologisch unmotivierte Kampf zwischen Shlink und Garga für das nackt gewalttätige Verhalten zu halten. Die Studie beruht demnach auf der mimetischen Theorie des Begehrens und der Gewalt von René Girard, um die Genealogie der Gewalt nachzuvollziehen. Zweitens werde ich dem Bild der Gewalt am Körper auf die Spur kommen. Mit Brecht zu sagen, sei der Kampf der zwei Männer ein metaphysisches Boxen und die Gefahr bestehe dabei, dass vielleicht ein zu geistiger Kampf entstehen würde. Mithin zeigt sich der Kampf nicht als unvermittelte Gewalt und wilde Prügelei, in der das Fleisch am Körper zerschnitten wird und das Blut herumspritzt, sondern hinterlässt nur die Spuren der Gewalt am Körper und lässt ihr Bild daran einprägen. In diesem Zusammenhang wird nicth nur dem Bild der Haut, will sagen, dicker Haut, dünner Haut und abgestreifter Haut, sondern auch dem Bild des Gesichts und dessen Verlust in bezug auf die Gewalt und die Indentität nachgegangen. Dabei kommt ans Licht, wie in der großen Stadt Shlink und Garga wegen der unruhigen Indentität jeweils nach ihrem Gegner begehren, woraus der Kampf sich ableitet, in welchem Verlauf Shlink und Garga zu einer montrösen ‘Verdoppelung’ werden und abschließend wie der Kampf als Schattenkampf gilt. Darüber hinaus wird herausgestellt, dass sich der unmotivierte und gewalttätige Kampf zweier Männer, der von der Begierde nach ihrem Gegner herrührt, unmittelbar gegen ihre Identität in der Gesellschaft richtet und er vermittelt als Kritik an der Logik des Kapitals in der großen Stadt ausgefecht wird.
Abstract
Die moderne Gesellschaft wird von Gewalt überschwemmt und überflutet, die sich in verschiedenen Formen zeigt. Dazu wird die Gewalt nicht nur als Mittel zu einem Ziel, sondern auch ohne Zweck sinnlos ausgeübt. Von dieser Erkenntnis ausgehend, ist hier der sinnlose Kampf zweier Männer in Im Dickicht der Städte als Frühdrama von Bertolt Brecht zu beachten, in dem sie die Grundlage des Lebens erschüttern, ihren Gegner zertreten und sich endlich vernichten. Das heutige Chaos tritt in der Gestalt des Neoliberalismus und der Globalisierung auf und hat soziale Polarisierung und eine massive Zunahme des Prekariats zur Folge. Der moderne Mensch leidet so unter der Unsicherheit der Existenz und dem Gewirr der Identität und kann so leicht in grundlose Wut ohne Grund geraten. In der vorliegenden Arbeit geht es davon aus, dass die heutige Lebenssituation kaum anders als die Lebenssituation von zwei Männern in Im Dickicht der Städte ist. In diesem Zusammenhang setzt sich diese Untersuchung erstens zum Ziel, im unmotivierten Kampf von zwei Männern Shlink und Garga als Hauptpersonen von Im Dickicht der Städte die Herkunft der Gewalt klarzustellen und ihren Entwicklungsverlauf zu verfolgen. Dabei ist der psychologisch unmotivierte Kampf zwischen Shlink und Garga für das nackt gewalttätige Verhalten zu halten. Die Studie beruht demnach auf der mimetischen Theorie des Begehrens und der Gewalt von René Girard, um die Genealogie der Gewalt nachzuvollziehen. Zweitens werde ich dem Bild der Gewalt am Körper auf die Spur kommen. Mit Brecht zu sagen, sei der Kampf der zwei Männer ein metaphysisches Boxen und die Gefahr bestehe dabei, dass vielleicht ein zu geistiger Kampf entstehen würde. Mithin zeigt sich der Kampf nicht als unvermittelte Gewalt und wilde Prügelei, in der das Fleisch am Körper zerschnitten wird und das Blut herumspritzt, sondern hinterlässt nur die Spuren der Gewalt am Körper und lässt ihr Bild daran einprägen. In diesem Zusammenhang wird nicth nur dem Bild der Haut, will sagen, dicker Haut, dünner Haut und abgestreifter Haut, sondern auch dem Bild des Gesichts und dessen Verlust in bezug auf die Gewalt und die Indentität nachgegangen. Dabei kommt ans Licht, wie in der großen Stadt Shlink und Garga wegen der unruhigen Indentität jeweils nach ihrem Gegner begehren, woraus der Kampf sich ableitet, in welchem Verlauf Shlink und Garga zu einer montrösen ‘Verdoppelung’ werden und abschließend wie der Kampf als Schattenkampf gilt. Darüber hinaus wird herausgestellt, dass sich der unmotivierte und gewalttätige Kampf zweier Männer, der von der Begierde nach ihrem Gegner herrührt, unmittelbar gegen ihre Identität in der Gesellschaft richtet und er vermittelt als Kritik an der Logik des Kapitals in der großen Stadt ausgefecht wird.
참고문헌 (23)
- 사카이 다카시, "폭력의 철학" (2006), 산눈
- 윤지영, "포스트 휴머니즘의 급진적 운동성― 얼굴 형상의 탈구(dislocation)로서의 탈 인간화 작업 ―", 철학논집, 26, pp.195~220 (2011), 철학연구소
- 이은희, "잠재적 혁명가로서의 바알 -들뢰즈 연극미학으로 본 브레히트 초기 연극", 브레히트와 현대연극, (25), pp.27~59 (2011), 한국브레히트학회
- 이은희, "잠재적 혁명가로서의「바알」2 - 포스트브레히트적인 브레히트 초기 연극", 독일문학, 53(1), pp.245~273 (2012), 한국독어독문학회
- 이재진, "브레히트의 초기 작품 『바알』연구 : 서곡의 순회성을 중심으로", 브레히트와 현대연극, 3, pp.58~90 (1996)
- 이진경, "노마디즘 I" (2008), 휴머니스트
- 정동란, "브레히트의 「한밤의 북소리」와 톨로의 「힝케만」 비교 : 귀환병 모티브와 혁명관을 중심으로", 브레히트와 현대연극, 9, pp.9~2001 (2001)
- Adorno, Theodor W, "Ästhetische Theorie, suhrkamp taschenbuch wissenschaft" (1977)
- Anzieu, Didier, "Das Haut-Ich, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1255, übersetzt von Meinhard Korte und Marie-Hélène Lebourdais-Weiss" (1996)
- Bazinger, Irene, "Im Dickicht der Städte, In Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.11" (2010)
- Benthien, Claudia, "Haut. Literaturgeschichte-Körperbilder-Grenzdiskurse, Reinbeck bei Hamburg" (2001), Rowohlt Taschenbuch Verlag
- Brecht, Bertolt, "Im Dickicht der Städte, in: Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe. Bd. 1" (1988)
- Brecht, Bertolt, "도시의 정글 속에서" (1999), 성균관대학교출판부
- Brecht, Bertolt, "Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe. Bd. 23; Bd. 26" (1988)
- Deleuze, Gilles, "천 개의 고원, 자본주의와 분열증 2" (2003), 새물결
- Friedman, Jonathan, "Globalization, Dis-integration, Re-organization: The Transformations of Violence, In Globalization, the State and Violence" (2003), Altamira Press
- Girard, René, "Violence and the Sacred" (1972), The Johnes Hopkins University Press
- Girard, René, "낭만적 거짓과 소설적 진실" (2002), 한길사
- Goethe, Johann Wolfgang, "Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit. Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche Bd. 1" (1986)
- Knopf, Jan, "Brecht Handbuch in fünf Bänden, Bd. 1" (2003), J.B. Metzler
- Žižek, Slavoj, "폭력이란 무엇인가" (2010), 난장이
