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『도시의 정글 속』과 『파이트 클럽』에서 두 남자의 이유 없는 폭력

Der unmotivierte Kampf von zwei Männern in Im Dickicht der Städte und Fight Club

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Im Dickicht der Städte von BertoltBrecht und Fight Club von David Fincher. Wie bekannt ist, ist jenes einFrühdrama von Brecht, das immer noch als das eigenartigste, rätschelhaftesteWerk unter seinen Dramen bewertet wird und so unerklärbar und unmotiviertist, um zu einem schwer verständlichen und kaum verstehbaren Drama zugehören. Dieses ist ein Cult Film, den David Fincher im Jahr 1999 mitEinsetzung von Dutzenden Millionen Dollar gedreht hat und der auf dengleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk beruht. Das Hauptinteresse dieserStudie geht davon aus, dass das Drama und der Film vom gleichen Motivbetreibt werden, da in beinden Werken zwei Männer ohne Grund und ohneZweck Kampf für Kampf, den Kampf an sich ausfechten. Dabei drängt sichunabweisbar eine Frage auf, wieso sie ohne persönlichen und psychologischenAnlass miteinander kämpfen, gegeneinander angreifen und einander vernichten?Woher rührt eigentlich der sich zerstörende Kampf und wogegen richtet er sichendlich?Man könnte mit Brecht sagen: Die Handlungsweisen und Verbrechen derMenschen unserer Zeit könnten nicht mehr aus Movens erklärt werden. Vondieser Erkenntnis ausgehend, verfolgt die Untersuchung den wenigersubjektiven, als vielmehr objektiven Grund des Kampfes und ist sie auf derSuche nach der Kritik durch das gewalttätige Verhalten. Um die Herkunft derGewalt von zwei Männern in beiden Werken ausfindig zu machen, würde ich mich an die mimetische Theorie der Gewalt und des Begehrens von RenéGirard anlehnen und noch weiter den Ziel der Gewalt, d.h. worauf sie als eineArt von Kritik hinausläuft, klarstellen. Grob resumierend: Aus diesen Betrachtungen geht es hervor, dass zweiHauptpersonen in den beiden Werken im Verlauf des gegenseitigen Nachahmenvon Begehren und Gewalt letztlich als monströse Verdoppelung gegeneinanderwerden. Im Laufe unserer Ausführung wird dazu deutlich, dass in Im Dickichtder Städte vor dem Hindergrund der großen Stadt das individuelle Subjekt, d.h. die gesellschafltiche Identität in der festgelegten symbolischen System alsunvermittelter Gegendstand der Gewalt gilt. Wenn man ein Stück weiter dies indie kritische Reflexion einbezieht und auf die große Stadt Chicago alsHintergrund des Dramas Rücksicht nimmt, ist schon zu erkennen, dass dieQuelle, gleichzeitig der mittelbare Gegenstand und das endgültige Ziel derGewalt nicht anders als Logik des Kapitals wie das unerbittliche Gesetz imDschungel ist, die in der zivilisierten Stadt wie das Gespent herrscht. Abschließend lässt sich wohl bemerken, dass sich der Kapitalismus alsHerkunft und Ziel des unmotivierten Kampfes von Garga und Shlink äußert. Im gleichen Zusammenhang kann man folgern, dass in Fight Club dersportliche Kampf für Kampf selbst zwischen der Hauptfigur als Erzähler undTaylor Durden als Angriff gegen die Identität des Erzählers ist, die sichüberwiegend durch das Konsumverhalten in der Konsumgesellschaft inSpätkapitalismus herausbildet und schließlich sich der unmotivierte Gewaltgegen die konsumorientierte kapitalistische Gesellschaft richtet, in der derNeoliberalismus und die Globalisierung um sich greifen.

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Im Dickicht der Städte von BertoltBrecht und Fight Club von David Fincher. Wie bekannt ist, ist jenes einFrühdrama von Brecht, das immer noch als das eigenartigste, rätschelhaftesteWerk unter seinen Dramen bewertet wird und so unerklärbar und unmotiviertist, um zu einem schwer verständlichen und kaum verstehbaren Drama zugehören. Dieses ist ein Cult Film, den David Fincher im Jahr 1999 mitEinsetzung von Dutzenden Millionen Dollar gedreht hat und der auf dengleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk beruht. Das Hauptinteresse dieserStudie geht davon aus, dass das Drama und der Film vom gleichen Motivbetreibt werden, da in beinden Werken zwei Männer ohne Grund und ohneZweck Kampf für Kampf, den Kampf an sich ausfechten. Dabei drängt sichunabweisbar eine Frage auf, wieso sie ohne persönlichen und psychologischenAnlass miteinander kämpfen, gegeneinander angreifen und einander vernichten?Woher rührt eigentlich der sich zerstörende Kampf und wogegen richtet er sichendlich?Man könnte mit Brecht sagen: Die Handlungsweisen und Verbrechen derMenschen unserer Zeit könnten nicht mehr aus Movens erklärt werden. Vondieser Erkenntnis ausgehend, verfolgt die Untersuchung den wenigersubjektiven, als vielmehr objektiven Grund des Kampfes und ist sie auf derSuche nach der Kritik durch das gewalttätige Verhalten. Um die Herkunft derGewalt von zwei Männern in beiden Werken ausfindig zu machen, würde ich mich an die mimetische Theorie der Gewalt und des Begehrens von RenéGirard anlehnen und noch weiter den Ziel der Gewalt, d.h. worauf sie als eineArt von Kritik hinausläuft, klarstellen. Grob resumierend: Aus diesen Betrachtungen geht es hervor, dass zweiHauptpersonen in den beiden Werken im Verlauf des gegenseitigen Nachahmenvon Begehren und Gewalt letztlich als monströse Verdoppelung gegeneinanderwerden. Im Laufe unserer Ausführung wird dazu deutlich, dass in Im Dickichtder Städte vor dem Hindergrund der großen Stadt das individuelle Subjekt, d.h. die gesellschafltiche Identität in der festgelegten symbolischen System alsunvermittelter Gegendstand der Gewalt gilt. Wenn man ein Stück weiter dies indie kritische Reflexion einbezieht und auf die große Stadt Chicago alsHintergrund des Dramas Rücksicht nimmt, ist schon zu erkennen, dass dieQuelle, gleichzeitig der mittelbare Gegenstand und das endgültige Ziel derGewalt nicht anders als Logik des Kapitals wie das unerbittliche Gesetz imDschungel ist, die in der zivilisierten Stadt wie das Gespent herrscht. Abschließend lässt sich wohl bemerken, dass sich der Kapitalismus alsHerkunft und Ziel des unmotivierten Kampfes von Garga und Shlink äußert. Im gleichen Zusammenhang kann man folgern, dass in Fight Club dersportliche Kampf für Kampf selbst zwischen der Hauptfigur als Erzähler undTaylor Durden als Angriff gegen die Identität des Erzählers ist, die sichüberwiegend durch das Konsumverhalten in der Konsumgesellschaft inSpätkapitalismus herausbildet und schließlich sich der unmotivierte Gewaltgegen die konsumorientierte kapitalistische Gesellschaft richtet, in der derNeoliberalismus und die Globalisierung um sich greifen.

참고문헌 (30)

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  14. Brecht, Bertolt, "도시의 정글 속에서" (1999), 성균관대학교출판부
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  18. Enzensberger, Hans Magnus, "Aussichten auf den Bürgerkrieg" (1993), Suhrkamp Verlag
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  22. Girard, René, "Violence and the Sacred, In Baltimore" (1972), The Johns Hopkins University Press
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  25. Kimmel, Michael, "The Gendered Society" (2000), Oxford UP
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  28. Žižek, Slavoj, "The Ticklish Subject" (1999), Verso
  29. Žižek, Slavoj, "폭력이란 무엇인가?" (2012), 난장이

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