1920년대 베를린의 대중과 <서푼짜리 오페라>
Die Masse im Berlin der 1920er Jahre und <Die Dreigroschenoper>
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초록
『서푼짜리 오페라』에 대한 당대의 지식인들의 불만은 예기치 못한 대중의 호응에서비롯되었다. 그들은 우선 이 오페라가 음악극 역사상 전무후무한 대중적 인기에 휩싸인 것에 당황했고 그 이유가 ‘대중이 작품을 제대로 이해하지 못했기 때문에’ 발생한 환호라고 단정 지었다. 아도르노는 당대 현실을 치열하게 반영하고 있는 작품의 진정성을 지키기 위해서는 『서푼짜리 오페라』를 대중적 인기로부터 보호해야 한다고까지말했다. 하지만 많은 대중이 작품을 즐기고 환호했다고 해서 작품을 제대로 이해하지못했다고 단정할 수 있을까? 호응과 이해가 별개의 것이 아니라 언제나 동일한 층위를지녀야 한다는 것일까? 『서푼짜리 오페라』의 성공을 둘러싼 이런 논란마저 사실은 그환호하는 대중들로부터 비롯된 현상임에 틀림이 없음에도 이러한 아이러니가 발생한것은 무슨 까닭일까? 그렇다면 당대 지식인들과 대중 사이에는 작품을 감상하는데 따른 일치될 수 없는 어떤 인식적 차이가 있었다고 볼 수밖에 없는데 그 서로 다른 인식의 심저에 작품을 바라다보는 어떤 오해나 입장의 차이가 개입되고 있었던 것은 아닐까? 작품을 만든 원작자인 브레히트마저 대중들의 열광에 불만을 드러냈던 점을 상기한다면 이 문제는 단순한 작품 수용의 인식적 차이만으로 치부할 수 없는 이유를 지니고 있다고 해야 한다. 본 논문은 이러한 질문에 대한 답을 찾아보는 시도로서 당대의 대중과 대중성에 중점을 두고 이런 측면을 논의하고자 한다. 먼저, 1920년대 독일에서 대중이라는 개념이어떻게 이해되었는지를 알아본다. 그리고 대중이 어떠한 맥락에서 출현하게 되었는지를 짚어본다. 이후 대중이 작품에 환호한 이유를 당대의 사회적 배경에 비춰 살펴보면서 작품의 대중성이 대중의 호응을 이끌어내는데 성공한 것인지, 아니면 — 당대 지식인들이 생각했던 것처럼 — 대중의 오독에 기인한 단순한 향유의 즐거움이 작품의 성공비결이었는지, 아니면 우리가 놓치고 있었던 또 다른 이유가 있었는지에 대해 고찰해 보고자 한다.
Abstract
Theodor W. Adorno bereitete der Massenerfolg der Dreigroschenoper offensichtlich Unbehagen. Darum meinte er, dass das breite Publikum das Werk missverstanden habe und dass deshalb das Werk gegen seinen Erfolg in Schutz zu nehmen sei. Aber allein aus dem Erfolg des Stückes kann nicht gefolgert werden, dass das Publikum es nicht verstanden hat. Denn Erfolg und Verständnis können nicht gleichgesetzt werden. Daraus ergibt sich die Frage, worin eigentlich Adornos Unbehagen gründet. Ist es der Erfolg an sich? Oder ist es, weil die Masse dem Werk zugejubelt hat? Die vorliegende Arbeit versucht, auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Im ersten Teil wird untersucht, wie der Begriff der Masse im Deutschland der 1920er Jahre verstanden wurde. Anschliessend wird überlegt, wie im Falle der Dreigroschenoper Popularität verstanden werden könnte und welche Faktoren die Massenbegeisterung ausgelöst haben könnten. Die Untersuchung ergab, dass die Intellektuellen wie Adorno gegenüber der Masse ablehnend eingestellt waren, weil sie — vor allem im Blick auf die Massengesellschaft der Weimarer Republik — zum Verlust des Individuums zu führen drohte. Eine Haltung, die im Gegensatz zu Brecht und Weill den Wandel der Gesellschaft und damit die Notwendigkeit des Wandels im Bereich der Kunst zu akzeptieren verweigert. Die Dreigroschenoper aber war ein Versuch, diesem Wandel Rechnung zu tragen. Die Untersuchung ergab andererseits auch, dass die Popularität des Stückes nicht auf die Trivialität, die dem Werk durchaus eigen ist, zurückgeführt werden sollte. Es wäre weit erkenntnisreicher, den Erfolg als eine gelungene Kommunikation mit der Massengesellschaft im Berlin der 1920er Jahre zu begreifen. Aus dieser Perspektive wird dann deutlich, wie die damalige Gesellschaft realitätsnahe auf die Bühne geholt wurde und wie Brecht und Weill auch das Prinzip der Trennung theatralischer Elemente, insbesondere die Songs, dazu verwenden, dem Betrachter zu ermöglichen, das Stück mit seiner Lebenswelt zu einer Geschichte zusammenzustricken, was dann zur Einsicht führen kann. Es ist wichtig, den einzelnen Menschen in der Masse nicht aus den Augen zu verlieren. Denn schliesslich ist er es, der sich an dem Werk erfreut und sich selbst darin wieder erkennt. Der Massenerfolg der Dreigroschenoper ist daher kein Erfolg, der durch die konsumierende Masse herbeigeführt wurde, sondern der geglückten Kommunikation mit den einzelnen Betrachtern zu verdanken ist.
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