불안장애와 문학치료
Biblio/Poesie Therapie für Angststörungen
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초록
Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder einer Situation oder unspezifische Ängste im Vordergrund stehen. Wenn es ein solches gefürchtetes Objekt oder eine Situation gibt, spricht man von einer Phobie. Den Phobien ist gemeinsam, dass die Betroffenen Ängste vor Dingen haben, vor denen Gesunde normalerweise keine Angst haben, die also normalerweise nicht als gefährlich gelten. Dabei erkennen die Teilnehmer/Patienten zeitweise, dass ihre Angst übermäßig oder unbegründet ist. Diese Arbeit versucht, wie man solche Angststörungen mittels Biblio/Poesie Therapie zu bewältigen ist. Wenn das Ziel der therapeutischen Persönlichkeitsveränderung die notwendige und ausreichende Bedingung für die Therapie der Angststörungen ist, dann ist damit für die Biblio/Poesie Therapie impliziert, dass ein Weg gefunden werden muss, psychologischen Kontakt zwischen Teinehmern und Helfer/Therapeuten herzustellen. Und das geschieht vor allem durch Literaturerfahrung. Hynes & Hynes-Berry betonen bei solchem Therapie-Verfahren die Interaktion zwischen Helfer und Teilnehmer, die nicht durch die unpersönliche Literaturintervention erschafft werden kann. Die Wirkung kann erst dadurch erfolgen, dass man die Literatur als Katalysator versteht und der Helfer dem Teinehmer sie effektiv vermittelt. In dem Sinne ersetzen Hynes & Hynes-Berry die Dynamik der ästhetischen Erfahrung in der Literatur durch die Dynamik der therapeutischen Kommunikation, um so den bibliotherapeutischen Prozess zu erklären. Da jedoch der Text weder therapeutisch noch verändert ist, ist eine Folge, dass die Leser-Buch Dyade nicht länger interagiert. und schon gar nicht in konstanter reziproker Beziehung mit den zwei menschlichen Variablen in einem gemeinsamen System steht. Man muss daher erklären, wie der Helfer dem Teilnehmer den Text sinnvoll vermittelt, um damit der Teilnehmer einen Blick um eigenen Leseakt werfen zu können. In dieser Konstellation der Trinität steht jedoch die Theorie des Akts des Lesens im Mittelpunkt. Diese Arbeit geht der psychoanalytischen Kritik Wolfgang Isers an Norman Holland über den Akt des Lesens nach. Wolfgang Iser behauptet, dass die Kommunikation der Leser (lies hier: Teilnehmer) mit den Texten nicht durch Korrespondenz, sondern durch Differenz funktioniert. Der Erfassungsakt nutzt zu anderen Bedingungen des psychologischen Realität der Teilnehmer als zu denen der alltäglichen Erfahrbarkeit, da die geartete(ISO-Prinzip) Ungleichartigkeit zwischen Text und Leser/Teilnehmer immer die Reaktionen der Erlebnissen bzw. Erfahrungen auslöst. Daraus folgt, dass das Nicht-Identische die Bedingung der Erfahrung der Literatur ist, die sich im Lesen und auch Therapieverfahren als die Sinnkonstitution der (gegebenen bzw. eigenen produzierten) Texte realisiert. An diesem Punkt überlagert sich die Theorie Isers auf die Intervention der Biblio/Poesie Therapie für Angststörungen. Anhand zwei Texten (Geschichten von Michael Ende und Susi Bohdal) habe ich ein Fallbeispiel geführt, in dem eine Teilnehmerin wegen ihrer vermutlichen Angststörungen um Beratung Hilfe bat. Aufgrund der theoretischen Hintergründe Hynes & Hynes-Berrys und Isers habe ich der Teilnehmerin geholfen, das Selbst zu finden, und ihre Ängste zu bewältigen. Erfolgreich arbeitete ich die 4 Stufen des Heilens nach Hynes & Hynes-Berry durch: 1. Stufe des Erkennens, 2. Stufe des Untersuchens, 3. Stufe des Nebeneinanderstellens, und letztlich 4. Stufe des Anwendens. Zum Schluss ist zu bemerken, dass Angststörungen nicht nur durch Kognitive Verhaltenstherapie als Psychotherapie zu bewältigen sind, sondern durch die Biblio/Poesie Therapie als Spiel erleichternd zu begleiten sind, da sie durch sinnvolle Vermittlung der Literatur von dem Therapeuten die Abwehrmechanismen der Teilnehmerin leicht entwaffnet ist. Darüberhinaus konnte sich die Teinehmerin auf die Ursache ihrer Angststörungen bewusster sein als jemals beim normalen Gespräch, und Gefühle zulassen und die eigene Hilflosigkeit ernstnehmen. Es ist auch ein Vorteil der Biblio/Poesie Therapie, dass man durch die Motivationen der Literatur und Zuhören des Therapeuten in allen Gefühlen, Worten und Verhalten erleichtert und spielerisch weiss, woran er ist, wer hilfreich sein kann.
Abstract
Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder einer Situation oder unspezifische Ängste im Vordergrund stehen. Wenn es ein solches gefürchtetes Objekt oder eine Situation gibt, spricht man von einer Phobie. Den Phobien ist gemeinsam, dass die Betroffenen Ängste vor Dingen haben, vor denen Gesunde normalerweise keine Angst haben, die also normalerweise nicht als gefährlich gelten. Dabei erkennen die Teilnehmer/Patienten zeitweise, dass ihre Angst übermäßig oder unbegründet ist. Diese Arbeit versucht, wie man solche Angststörungen mittels Biblio/Poesie Therapie zu bewältigen ist. Wenn das Ziel der therapeutischen Persönlichkeitsveränderung die notwendige und ausreichende Bedingung für die Therapie der Angststörungen ist, dann ist damit für die Biblio/Poesie Therapie impliziert, dass ein Weg gefunden werden muss, psychologischen Kontakt zwischen Teinehmern und Helfer/Therapeuten herzustellen. Und das geschieht vor allem durch Literaturerfahrung. Hynes & Hynes-Berry betonen bei solchem Therapie-Verfahren die Interaktion zwischen Helfer und Teilnehmer, die nicht durch die unpersönliche Literaturintervention erschafft werden kann. Die Wirkung kann erst dadurch erfolgen, dass man die Literatur als Katalysator versteht und der Helfer dem Teinehmer sie effektiv vermittelt. In dem Sinne ersetzen Hynes & Hynes-Berry die Dynamik der ästhetischen Erfahrung in der Literatur durch die Dynamik der therapeutischen Kommunikation, um so den bibliotherapeutischen Prozess zu erklären. Da jedoch der Text weder therapeutisch noch verändert ist, ist eine Folge, dass die Leser-Buch Dyade nicht länger interagiert. und schon gar nicht in konstanter reziproker Beziehung mit den zwei menschlichen Variablen in einem gemeinsamen System steht. Man muss daher erklären, wie der Helfer dem Teilnehmer den Text sinnvoll vermittelt, um damit der Teilnehmer einen Blick um eigenen Leseakt werfen zu können. In dieser Konstellation der Trinität steht jedoch die Theorie des Akts des Lesens im Mittelpunkt. Diese Arbeit geht der psychoanalytischen Kritik Wolfgang Isers an Norman Holland über den Akt des Lesens nach. Wolfgang Iser behauptet, dass die Kommunikation der Leser (lies hier: Teilnehmer) mit den Texten nicht durch Korrespondenz, sondern durch Differenz funktioniert. Der Erfassungsakt nutzt zu anderen Bedingungen des psychologischen Realität der Teilnehmer als zu denen der alltäglichen Erfahrbarkeit, da die geartete(ISO-Prinzip) Ungleichartigkeit zwischen Text und Leser/Teilnehmer immer die Reaktionen der Erlebnissen bzw. Erfahrungen auslöst. Daraus folgt, dass das Nicht-Identische die Bedingung der Erfahrung der Literatur ist, die sich im Lesen und auch Therapieverfahren als die Sinnkonstitution der (gegebenen bzw. eigenen produzierten) Texte realisiert. An diesem Punkt überlagert sich die Theorie Isers auf die Intervention der Biblio/Poesie Therapie für Angststörungen. Anhand zwei Texten (Geschichten von Michael Ende und Susi Bohdal) habe ich ein Fallbeispiel geführt, in dem eine Teilnehmerin wegen ihrer vermutlichen Angststörungen um Beratung Hilfe bat. Aufgrund der theoretischen Hintergründe Hynes & Hynes-Berrys und Isers habe ich der Teilnehmerin geholfen, das Selbst zu finden, und ihre Ängste zu bewältigen. Erfolgreich arbeitete ich die 4 Stufen des Heilens nach Hynes & Hynes-Berry durch: 1. Stufe des Erkennens, 2. Stufe des Untersuchens, 3. Stufe des Nebeneinanderstellens, und letztlich 4. Stufe des Anwendens. Zum Schluss ist zu bemerken, dass Angststörungen nicht nur durch Kognitive Verhaltenstherapie als Psychotherapie zu bewältigen sind, sondern durch die Biblio/Poesie Therapie als Spiel erleichternd zu begleiten sind, da sie durch sinnvolle Vermittlung der Literatur von dem Therapeuten die Abwehrmechanismen der Teilnehmerin leicht entwaffnet ist. Darüberhinaus konnte sich die Teinehmerin auf die Ursache ihrer Angststörungen bewusster sein als jemals beim normalen Gespräch, und Gefühle zulassen und die eigene Hilflosigkeit ernstnehmen. Es ist auch ein Vorteil der Biblio/Poesie Therapie, dass man durch die Motivationen der Literatur und Zuhören des Therapeuten in allen Gefühlen, Worten und Verhalten erleichtert und spielerisch weiss, woran er ist, wer hilfreich sein kann.
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