볼프 비어만의 시에 나타난 죽음 모티브 연구
Das Tod-Motiv in Wolf Biermanns Gedichten
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초록
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Todmotiv (die Dialektik von Leben und Tod) im Werk Wolf Biermanns zu analysieren. Im Gedicht Letzte Variation über das alte Thema (1968) geht es um das alte, unbewältigte Thema: Faschismus in Deutschland, seine Verbrechen, der Massenmord an Millionen von Menschen (Strophe 1), seine historischen Folgen, die Teilung Deutschlands, die Wiederaufrüstung und der Kalte Krieg (Strophe 2), endlich das, was aus dieser neuen Gegenwart resultieren könnte: die totale atomare Vernichtung (Strophe 3). Die Dialektik von Leben und Tod ist nicht mehr aufgehoben in der Erfüllung der Ernte. An die Stelle des alten tröstlichen Todes sind die abstrakten Tode getreten, die in Millionenziffern gezählt werden. Im Zeitalter der Massenvernichtung wird die Minimalforderung, sich die Chance zu sterben zu retten “zumindest” zur humanen Utopie, wird der individuelle Tod zum Inbegriff des Lebens, ist Ausdruck einer menschenwürdigeren Existenz. In seinem Gedicht Es gibt ein Leben vor dem Tod (1978) setzt Biermann Tod und Auferstehung von drei Personen zueinander in Beziehung. Die drei Personen sind: Jesus, ein Pariser Kommunarde und der eigene Vater des Dichters. Biermann versteht, dass Auferstehung das Fortleben eines Menschen in den Ideen, dem Engagement und dem Handeln anderer Menschen ist. An ein Weiterleben im christlichen Sinn glaubt er nicht. An dessen Stelle tritt die sozialistische Utopie: das Glück für alle vor dem Tode, in dieser Welt. Beirmann versucht, die ins Jenseits verdrängten Hoffnungen in das Leben hic et nunc wieder hereinzuholen. Im Gedicht Jürgen Fuchs (1999) setzt sich Biermann mit dem Tod und dem Sterben als Grundbedingungen der menschlichen Existenz auseinander.
Abstract
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Todmotiv (die Dialektik von Leben und Tod) im Werk Wolf Biermanns zu analysieren. Im Gedicht Letzte Variation über das alte Thema (1968) geht es um das alte, unbewältigte Thema: Faschismus in Deutschland, seine Verbrechen, der Massenmord an Millionen von Menschen (Strophe 1), seine historischen Folgen, die Teilung Deutschlands, die Wiederaufrüstung und der Kalte Krieg (Strophe 2), endlich das, was aus dieser neuen Gegenwart resultieren könnte: die totale atomare Vernichtung (Strophe 3). Die Dialektik von Leben und Tod ist nicht mehr aufgehoben in der Erfüllung der Ernte. An die Stelle des alten tröstlichen Todes sind die abstrakten Tode getreten, die in Millionenziffern gezählt werden. Im Zeitalter der Massenvernichtung wird die Minimalforderung, sich die Chance zu sterben zu retten “zumindest” zur humanen Utopie, wird der individuelle Tod zum Inbegriff des Lebens, ist Ausdruck einer menschenwürdigeren Existenz. In seinem Gedicht Es gibt ein Leben vor dem Tod (1978) setzt Biermann Tod und Auferstehung von drei Personen zueinander in Beziehung. Die drei Personen sind: Jesus, ein Pariser Kommunarde und der eigene Vater des Dichters. Biermann versteht, dass Auferstehung das Fortleben eines Menschen in den Ideen, dem Engagement und dem Handeln anderer Menschen ist. An ein Weiterleben im christlichen Sinn glaubt er nicht. An dessen Stelle tritt die sozialistische Utopie: das Glück für alle vor dem Tode, in dieser Welt. Beirmann versucht, die ins Jenseits verdrängten Hoffnungen in das Leben hic et nunc wieder hereinzuholen. Im Gedicht Jürgen Fuchs (1999) setzt sich Biermann mit dem Tod und dem Sterben als Grundbedingungen der menschlichen Existenz auseinander.
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