독일역사시 전통 새로 읽기 - 쉴러의 시, 「종의 노래 Das Lied von der Glocke」(1799)를 사례로
Die deutsche Geschichtslyrik neu lesen - Anhand des Gedichtes Das Lied von der Glocke (1799) von Friedrich Schiller
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초록
Die vorliegende Arbeit versucht die deutsche Geschichtslyrik aus einer anderen Sicht zu lesen, und zwar aus Sicht der Opfer wie Walter Hinck es betonte. Außerdem geht diese Arbeit auf eine genealogische Entwicklung der Geschichtslyrik von Schiller bis in die Moderne ein. Als ein Beispiel dafür wird hier das Gedicht Das Lied von der Glocke (1799) von Friedrich Schiller genommen, welches von den Lyrik forschen meist als ein konservatives Gedicht angesehen wurde. Hier soll nun analysiert werden, wie Schiller in seinem Gedicht seinerzeit die Bürger und die Französische Revolution aus einer anderen Perspektive gezeigt hat. Um die genealogische Tradition der Geschichtslyrik zu analysieren wird auch auf Lyriktexte von Goethe, Heine, Jandl und Enzensberger eingegangen, deren “Gegenstand Themen bzw. Vorgänge der Geschichte – auch aus der Epoche der Mitlebenden, der Zeitgeschichte – sind” und deren inhaltliche Merkmale, einen spezifischen Gegenstand aufweisen. Bei dem Gedicht Goethes An Werther (1824) lässt sich zusammenfassend sagen, dass es sich hier um eine besondere Ausdrucksform von Geschichtslyrik handelt, wobei es im Kontext von Goethes spätem ‘Sich-Selbst-Historisch-Werden‘ zu lesen ist. In Heines Gedicht Die Schlesischen Weber(1844) findet man, dass er sich immer mehr mit den realen Lyrikstoffen der Arbeiter beschäftigt, wobei man sich dabei leicht das Lebensumfeld der Massen bildlich vorstellen kann. Gedichte werden bei ihm zu einem Verhüllungsmedium der Realität. Dieses Charakteristikum wird bei den modernen Dichtern wie z. B. bei Jandl und Enzensberger noch deutlich konsequenter sichtbar als bei Schiller oder Goethe. Jandl beschreibt in seinem Gedicht, markierung einer wende (1985), den Zeitraum, in welchem der Krieg vorbeigeht. Enzensberger widmet sich auch der Tragödie der Titanic in seinem Gedicht, Der Untergang der Titanic. Eine Komödie (1978), wobei nur die armen Menschen zuerst umkommen und dadurch als eine echte Komödie die reale Welt widerspiegelt. Als Beispieltext für den anderen Fall der Geschichtslyrik wird hier auf einen Text Friedrich Schillers, Das Lied von der Glocke (1799), eingegangen, in welchem Schiller anders mit der Französischen Revolution umgeht und sich auf die Seite der Bürger stellt. Hier wird erläutert, wie sich die deutsche Geschichtslyrik von Schiller, Goethe, Heine, Jandl und Enzensberger in verschiedenen Schreibformen und durch unterschiedliche Stoffe entwickelte. Aber was sie alle gemein haben, ist im Wesentlichen die Thematik ‘Geschichte im Gedicht'. Das ist das Charakteristikum der deutschen Geschichtslyrik, die sich auch durch eine Kontinuität bis in die moderne Zeit hinein erweiterte, sowie es Goethe wohl meinte: ‘die höchste Lyrik sei entschieden historisch'.
Abstract
Die vorliegende Arbeit versucht die deutsche Geschichtslyrik aus einer anderen Sicht zu lesen, und zwar aus Sicht der Opfer wie Walter Hinck es betonte. Außerdem geht diese Arbeit auf eine genealogische Entwicklung der Geschichtslyrik von Schiller bis in die Moderne ein. Als ein Beispiel dafür wird hier das Gedicht Das Lied von der Glocke (1799) von Friedrich Schiller genommen, welches von den Lyrik forschen meist als ein konservatives Gedicht angesehen wurde. Hier soll nun analysiert werden, wie Schiller in seinem Gedicht seinerzeit die Bürger und die Französische Revolution aus einer anderen Perspektive gezeigt hat. Um die genealogische Tradition der Geschichtslyrik zu analysieren wird auch auf Lyriktexte von Goethe, Heine, Jandl und Enzensberger eingegangen, deren “Gegenstand Themen bzw. Vorgänge der Geschichte – auch aus der Epoche der Mitlebenden, der Zeitgeschichte – sind” und deren inhaltliche Merkmale, einen spezifischen Gegenstand aufweisen. Bei dem Gedicht Goethes An Werther (1824) lässt sich zusammenfassend sagen, dass es sich hier um eine besondere Ausdrucksform von Geschichtslyrik handelt, wobei es im Kontext von Goethes spätem ‘Sich-Selbst-Historisch-Werden‘ zu lesen ist. In Heines Gedicht Die Schlesischen Weber(1844) findet man, dass er sich immer mehr mit den realen Lyrikstoffen der Arbeiter beschäftigt, wobei man sich dabei leicht das Lebensumfeld der Massen bildlich vorstellen kann. Gedichte werden bei ihm zu einem Verhüllungsmedium der Realität. Dieses Charakteristikum wird bei den modernen Dichtern wie z. B. bei Jandl und Enzensberger noch deutlich konsequenter sichtbar als bei Schiller oder Goethe. Jandl beschreibt in seinem Gedicht, markierung einer wende (1985), den Zeitraum, in welchem der Krieg vorbeigeht. Enzensberger widmet sich auch der Tragödie der Titanic in seinem Gedicht, Der Untergang der Titanic. Eine Komödie (1978), wobei nur die armen Menschen zuerst umkommen und dadurch als eine echte Komödie die reale Welt widerspiegelt. Als Beispieltext für den anderen Fall der Geschichtslyrik wird hier auf einen Text Friedrich Schillers, Das Lied von der Glocke (1799), eingegangen, in welchem Schiller anders mit der Französischen Revolution umgeht und sich auf die Seite der Bürger stellt. Hier wird erläutert, wie sich die deutsche Geschichtslyrik von Schiller, Goethe, Heine, Jandl und Enzensberger in verschiedenen Schreibformen und durch unterschiedliche Stoffe entwickelte. Aber was sie alle gemein haben, ist im Wesentlichen die Thematik ‘Geschichte im Gedicht'. Das ist das Charakteristikum der deutschen Geschichtslyrik, die sich auch durch eine Kontinuität bis in die moderne Zeit hinein erweiterte, sowie es Goethe wohl meinte: ‘die höchste Lyrik sei entschieden historisch'.
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