테아 도른의 페미니즘 드라마 『마를레니』 - 20세기 두 독일 여성예술가의 이중전기
Thea Dorns feministisches Theaterstück "Marleni"- Eine Doppelbiogrphie der zwei deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
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초록
테아 도른의 『마를레니』는 독일 영화사의 스타인 마를레네 디트리히와 레니 리펜슈탈의 가상의 만남을 그린 드라마이다. 베를린 출생의 동시대 예술가인 두 사람은 나치 시대와 제국주의 전쟁을 겪으면서 각기 반대 진영을 대표하는 아이콘으로 부상했지만 아이러니하게도 독일의 집단기억(역사) 속에는 둘 다 불편한 존재로 각인되었다. 두 사람의 생애를 페미니즘적 관점에서 재구성한 문학적 이중전기라고 할 수 있는 『마를레니』는 제목이 암시하듯 처음에는 반목하던 두 주인공 마를레네와 레니가 영화를 만들기 위해 소통하면서 서로에게 다가가는 과정을 그리고 있다. 대립과 공감이 교차하는 이들의 대화에서는 예술가로서의 주체성, 배우와 감독의 위계적 관계, 시선의 대상으로서의 여성, 노화와 트라우마 등 여성예술가라는 이들의 정체성을 중심으로 다양한 주제가 다루어진다. 정치적으로는 반파시즘과 파시즘의 아이콘으로, 예술적으로는 배우와 감독으로, 성역할에서는 팜 파탈/어머니와 무성적 존재로서 각기 상반된 유형을 대변하던 두 주인공이 종국에는 그들만의 독창적 예술작품을 함께 완성한다는 극의 결말은 1970∼1980년대 페미니즘의 자매애적 연대를 상기시킨다. 2000년 초연된 이 작품은 성역할의 한계에 도전했던 20세기 두 여성예술가에 대한 오마주이면서 당시까지도 나치 부역자로 배척당하던 리펜슈탈에 대한 도른의 문학적 변론이다.
Abstract
Thea Dorns "Marlenie" ist ein Theaterstück über die fiktive Begegnung von zwei Gigantinnen der deutschen Filmgeschichte, Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl. Die beiden Berlinerinnen, die während der Nazizeit bzw. des imperialistischen Kriegs zu Ikonen der gegnerischen Lager wurden, haben aber gemeinsam, dass sie als unbequeme Figuren in das kollektive Gedächtnis Deutschlands eingegangen sind. Das Stück basiert zum großen Teil auf wahren Begebenheiten, ist jedoch eine literarische Rekonstruktion der Biografien der beiden Künstlerinnen aus einer feministischen Perspektive. Wie der Titel ‘Marlenie’ bereits andeutet, handelt es sich in dem Stück um einen Annäherungsprozess der Protagonistinnen, Marlene und Leni, die sich in gegensätzlichen Positionen befinden. Im Verlauf des Dialogs werden verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Identität der Künstlerinnen angesprochen. Dazu gehören die künstlerische Subjektivität, die hierarchische Beziehung zwischen Schauspielern und Regisseuren, weibliche Objekte des Blicks und das Altern als Trauma für Frauen. Das Ende des Stücks, in dem Marlene und Leni, die politisch als Antifaschistin und Faschistin, künstlerisch als Schauspielerin und Regisseurin und geschlechtlich als Femme fatal/Mutter und asexuelles Naturkind unterschiedliche Typen vertraten, gemeinsam ihr originelles Kunstwerk schaffen, erinnert an die schwesterliche Solidarität des Feminismus in den 1970er und 1980er Jahren. Dorns Werk ist sowohl eine Hommage an zwei deutsche Künstlerinnen des letzten Jahrhunderts, die die geschlechtlichen Grenzen herausforderten, als auch eine literarische Verteidigung von Riefenstahl, die bis dahin als Nazi-Kollaborateurin unerbittlich geächtet war.
참고문헌 (13)
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