독일 여성희곡에 나타난 여배우 이미지* - G. 라인스하겐의 『마릴린 몬로의 삶과 죽음』
Ein Schauspielerin-Bild im Deutschen Drama von Frauen: G. Reinshagens Leben und Tod der Marilyn Monroe
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초록
Es ist heute selbstverständlich, dass Frauenrollen im modernen Theater von Frauen dar gestellt werden. Aber im 17. Jahrhundert in Deutschland bürgerten sich Frauen auf dem Theater als Darstellerinnen von Frauenrollen noch nicht ein. Seitdem das Berufstheater im 17. Jahrhundert sich aus den Wandertruppen entwickelte, erlangten einige Frauen als Schauspielerinnen und sogar als Prinzipalinnen eine große Bedeutung, besonders Catharina Elisabeth Velten(um1650~1715) und Friderike Caroline Neuber, die “Neuberin”(1697~1760). Beiden wählten nicht frei den Beruf der “Künstlerin”, sondern kamen über ihre Ehemänner zum Theater. Aber sie bemühten sich um die Reform des Theaters und Verbesserung ihrer Truppen, des schlechten Schauspielerstandes. Hier wird versucht, dem Leben und der Betätigung der damaligen Schauspielerinnen einmal nachzugehen. Und wie spiegelt sich das Schauspielerin-Bild in der deutschen Literatur? Goethes Roman Wilhelm Meinsters Lehrjahre gilt als realistische Darstellung des zeitgenössischen Theaters. Die drei Schauspielerinnen in diesem Roman begleiten den männlichen Held als Geliebte, Lebenskünstlerin und Freundin, nur um ihn anzuregen. Im 20. Jahrhundert stellte die deutsche Dramatikerin Gerlind Reinshagen eine weltberühme amrikanische Schauspielerin auf die Bühne, um “die Manipulation der Menschen durch einen zum Mythos manipulierten Star anzuklagen”(Hensel). Im Drama Leben und Tod der Marilyn Monroe montierte sie biographische oder legendäre Details, um Marilyn Monroe in ein paradigmatisches Bild zu steigern: von der armen Kindheit zum Idol als “Göttin des Atomzeitalters”(Reinshagen) und zum Selbstmord, ein Opfer der Film-Industriegesellschaft. Die Leute in diesem Stück schaffen sich das Bild der Weltschauspielerin und manipulieren es. Marilyn wird in diesem Bild gefangen, noch über den Tod. Da fragt Reinshagen, wie und ob in so einem Bild gefangene Menschen zu einer Individualität kommen können. In diesem epischen Theater analysiert die Autorin deutlich, wie Leute “seit Jahrtausenden über ihre Bilder machen”(Reinshagen), die sie zur Erfüllung eigener Wünsche und Sehrsüchte brauchen.
Abstract
Es ist heute selbstverständlich, dass Frauenrollen im modernen Theater von Frauen dar gestellt werden. Aber im 17. Jahrhundert in Deutschland bürgerten sich Frauen auf dem Theater als Darstellerinnen von Frauenrollen noch nicht ein. Seitdem das Berufstheater im 17. Jahrhundert sich aus den Wandertruppen entwickelte, erlangten einige Frauen als Schauspielerinnen und sogar als Prinzipalinnen eine große Bedeutung, besonders Catharina Elisabeth Velten(um1650~1715) und Friderike Caroline Neuber, die “Neuberin”(1697~1760). Beiden wählten nicht frei den Beruf der “Künstlerin”, sondern kamen über ihre Ehemänner zum Theater. Aber sie bemühten sich um die Reform des Theaters und Verbesserung ihrer Truppen, des schlechten Schauspielerstandes. Hier wird versucht, dem Leben und der Betätigung der damaligen Schauspielerinnen einmal nachzugehen. Und wie spiegelt sich das Schauspielerin-Bild in der deutschen Literatur? Goethes Roman Wilhelm Meinsters Lehrjahre gilt als realistische Darstellung des zeitgenössischen Theaters. Die drei Schauspielerinnen in diesem Roman begleiten den männlichen Held als Geliebte, Lebenskünstlerin und Freundin, nur um ihn anzuregen. Im 20. Jahrhundert stellte die deutsche Dramatikerin Gerlind Reinshagen eine weltberühme amrikanische Schauspielerin auf die Bühne, um “die Manipulation der Menschen durch einen zum Mythos manipulierten Star anzuklagen”(Hensel). Im Drama Leben und Tod der Marilyn Monroe montierte sie biographische oder legendäre Details, um Marilyn Monroe in ein paradigmatisches Bild zu steigern: von der armen Kindheit zum Idol als “Göttin des Atomzeitalters”(Reinshagen) und zum Selbstmord, ein Opfer der Film-Industriegesellschaft. Die Leute in diesem Stück schaffen sich das Bild der Weltschauspielerin und manipulieren es. Marilyn wird in diesem Bild gefangen, noch über den Tod. Da fragt Reinshagen, wie und ob in so einem Bild gefangene Menschen zu einer Individualität kommen können. In diesem epischen Theater analysiert die Autorin deutlich, wie Leute “seit Jahrtausenden über ihre Bilder machen”(Reinshagen), die sie zur Erfüllung eigener Wünsche und Sehrsüchte brauchen.
참고문헌 (21)
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