헬레네 헤게만의 '아홀로틀 로드킬'에 나타난 퀴어 서사 미학 - 잭 핼버스탬의 이론에 따른 분석
Die queere Erzählästhetik von Helene Hegemanns Axolotl Roadkill - Analyse gemäß der Theorie von Jack Halberstam
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초록
본논문은헬레네헤게만의소설아홀로틀로드킬을잭핼버스탬의퀴어미학이론을바탕으로 분석하려는 시도이다. 실패의 기술과퀴어예술(2011)에서 미국의 퀴어 연구자인핼버스탬은 멍청함, 망각, 망가지기, 자발적 퇴행, 방향상실, 거부와 같은 실패 개념이 성공보다 더 창의적이고 자유로운 삶의 가능성을 열어준다고 강조한다. 반항과 무질서, 패배와좌절을 일삼는 퀴어한 존재들은 보통 실패자로 분류되지만, 그들의 분노, 광기, 부적응은 정상성과규범성에대한비판과저항의도구로서퀴어미학의핵심이된다는것이그의주장이다. 이러한 핼버스탬의 통찰은 실패의 기술과 퀴어 예술보다 1년 먼저 발표된 소설 아홀로틀 로드킬(2010)에서 서사 미학적으로 선취되고 있다. 등교거부, 마약복용, 자해, 불안정한 성정체성, 성장거부에 이르는 주인공 미프티의 방황과 탈선은 소위 ‘퀴어한 실패’로서, 자본주의 소비사회, 어머니에서 딸로 이어지는 가부장제도, 이성애 규범성으로 대표되는 어른세계에대한도전이자퀴어예술의수행적표현으로이해된다. 또한퀴어성을묘사하는데큰 역할을 담당하는 그로테스크한 신체와 마조히즘은 기존 질서에 대한 해체적 전략으로서불편함의미학을드러낸다. 파편화와콜라주기법역시비선형적이야기흐름과내러티브단절을 통해 핼버스탬이 중요시한 ‘퀴어 시간성’을 문학적으로 실현하고 있을뿐만 아니라 자르기가 지닌 폭력성을 형식 미학적으로 보여주고 있다.
Abstract
Dieser Artikel analysiert Helene Hegemanns Roman Axolotl Roadkill auf Grundlage von Halberstams Queer-Theorie. In The Queer Art of Failure (2012) betont Halberstam, dass Misserfolg, anders als Erfolg, tatsächlich eher die Möglichkeit eines kreativeren und befreienderen Lebens eröffnet. Während queere Wesen, die sich in Rebellion, Unordnung, Niederlage und Frustration verlieren, typischerweise als Verlierer kategorisiert werden, argumentiert Halberstam, dass ihr Misserfolg als Mittel des Widerstands gegen Normativität dient und somit zentral für die Queer-Ästhetik wird. Halberstams theoretische Erkenntnisse finden in Axolotl Roadkill literarische Gestalt. Miftis Irrwege und Entgleisungen, die von Schulverweigerung, Drogenkonsum, Selbstverletzung, instabiler sexueller Identität bis zu der Weigerung, erwachsen zu werden, reichen, werden als Herausforderungen an die kapitalistische Konsumgesellschaft, das Patriarchat und die Heteronormativität sowie als performativer Ausdruck queerer Kunst verstanden. Insbesondere wird die Ästhetik des Unbehagens, die durch den grotesken Körper und den Masochismus zum Ausdruck kommt, als Strategie zur Demontage der bestehenden Ordnung eingesetzt. Die Techniken der Fragmentierung und Collage setzen nicht nur literarisch die ‘queere Zeitlichkeit’ um, die Halberstam betonte, sondern enthüllen auch ästhetisch ‘die Gewalt des Schneidens’.
