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18세기 독일연극과 여성들

Die Frauen im deutschen Theater des 18. Jahrhunderts

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, die drei Frauen, Catharina Elisabeth Velten (um 1650~1715), Friederike Caroline Neuber (1697~1760), Luise Adelgunde Gottsched (1713~1762), die im 18. Jahrhundert für das Theater arbeiteten und zur Entwicklung des deutschen Theaters beitrugen, mit ihren Verdiensten zu untersuchen. Catharina Elisabeth Velten, die als Tochter eines Prinzipals geboren wurde, lebte als Schauspielerin und dann als Prizipalin in der Zeit, wo sich Frauen in Deutschland erst im 17. Jahrhundert auf dem Theater als Darstellerinnen von Frauenrollen einbürgerten. Sie gründete mit ihrem Mann eine eigene Theater-Truppe, nahm mehr literarische Stücke in den Spielplan auf und bemühte sich um die Erziehung ihrer Schauspieler, indem sie statt des Extemporierens auch Rollen lernen ließ. Friederike Caroline Neuber, die “Neuberin”, die als Bürgerstochter ihrer engen Welt entfloh, sich den verrufenen Wanderkomödianten anschloss, war eine begabte Schauspielerin, Theaterprinzipalin und Theaterautorin. Als Prinzipalin reformierte sie das derbe Stegreiftheater des 18. Jahrhunderts in Deutschland zur anspruchsvollen literarischen Komödie und Tragödie. Sie war ihrer Zeit voraus und konnte ihr Ziel nicht erreichen. Aber als Wegbereiterin und Pionierin des deutschen literarischen Theaters wurde sie eine bedeutende Frau. Luise Adelgunde Gottsched, die “Gottschedin”, war eine der hochintelligentesten Autorinnen der Aufklärungszeit. Sie lieferte ihr Leben lang als eine Helferin, Sekretärin und Zuarbeiterin zu den Publikationen ihres Ehemannes, Johann Christoph Gottsched, Übersetzungen, Vorarbeiten und Konzepte, gelegentlich auch eigene kleine Beiträge. Aus ihrer Übersetzung von Theaterstücken erwuchs Eigenes. Sie übersetzte zuerst das französische satirische Lustspiel ins Deutsche (Die Piestisterey im Fischbein-Rocke oder die Doctormäßige Frau), aber sie hatte Änderungen vorgenommen, indem sie es lokalisierte. Sie verlegte die Komödie auf deutsche pietistische Kreise nach Königsberg und deutschte die Namen der Personen ein. Das Lustspiel wurde anonym gedruckt, begierig gelesen und erregte aber in Preußen Anstoß. Sie schrieb auch mehrere eigene originelle Lustspiele, die neben ihren dramatischen Übersetzungen zu Gottscheds Sammlung Die Deutsche Schaubühne beigesteuert wurden. Sie wird bis heute als eine sehr wichtige Frau für die Entwicklung des deutschen Lustspiels der Aufklärung angesehen.

Abstract

Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, die drei Frauen, Catharina Elisabeth Velten (um 1650~1715), Friederike Caroline Neuber (1697~1760), Luise Adelgunde Gottsched (1713~1762), die im 18. Jahrhundert für das Theater arbeiteten und zur Entwicklung des deutschen Theaters beitrugen, mit ihren Verdiensten zu untersuchen. Catharina Elisabeth Velten, die als Tochter eines Prinzipals geboren wurde, lebte als Schauspielerin und dann als Prizipalin in der Zeit, wo sich Frauen in Deutschland erst im 17. Jahrhundert auf dem Theater als Darstellerinnen von Frauenrollen einbürgerten. Sie gründete mit ihrem Mann eine eigene Theater-Truppe, nahm mehr literarische Stücke in den Spielplan auf und bemühte sich um die Erziehung ihrer Schauspieler, indem sie statt des Extemporierens auch Rollen lernen ließ. Friederike Caroline Neuber, die “Neuberin”, die als Bürgerstochter ihrer engen Welt entfloh, sich den verrufenen Wanderkomödianten anschloss, war eine begabte Schauspielerin, Theaterprinzipalin und Theaterautorin. Als Prinzipalin reformierte sie das derbe Stegreiftheater des 18. Jahrhunderts in Deutschland zur anspruchsvollen literarischen Komödie und Tragödie. Sie war ihrer Zeit voraus und konnte ihr Ziel nicht erreichen. Aber als Wegbereiterin und Pionierin des deutschen literarischen Theaters wurde sie eine bedeutende Frau. Luise Adelgunde Gottsched, die “Gottschedin”, war eine der hochintelligentesten Autorinnen der Aufklärungszeit. Sie lieferte ihr Leben lang als eine Helferin, Sekretärin und Zuarbeiterin zu den Publikationen ihres Ehemannes, Johann Christoph Gottsched, Übersetzungen, Vorarbeiten und Konzepte, gelegentlich auch eigene kleine Beiträge. Aus ihrer Übersetzung von Theaterstücken erwuchs Eigenes. Sie übersetzte zuerst das französische satirische Lustspiel ins Deutsche (Die Piestisterey im Fischbein-Rocke oder die Doctormäßige Frau), aber sie hatte Änderungen vorgenommen, indem sie es lokalisierte. Sie verlegte die Komödie auf deutsche pietistische Kreise nach Königsberg und deutschte die Namen der Personen ein. Das Lustspiel wurde anonym gedruckt, begierig gelesen und erregte aber in Preußen Anstoß. Sie schrieb auch mehrere eigene originelle Lustspiele, die neben ihren dramatischen Übersetzungen zu Gottscheds Sammlung Die Deutsche Schaubühne beigesteuert wurden. Sie wird bis heute als eine sehr wichtige Frau für die Entwicklung des deutschen Lustspiels der Aufklärung angesehen.

참고문헌 (20)

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  16. Kord, Susanne, "Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert" (1992), Stuttgart
  17. Oelker, Petra, "“Nichts als eine Komödiantin“ Die Lebensgeschichte der Friederike Caroline Neuber" (1993), Weinheim und Basel
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  19. Rudin, Bärbel, "Vernunft und Sinnlichkeit. Beiträge zur Theaterepoche der Neuberin" (1999), Reichenbach
  20. Vestli, Elin Nesje, "Zwischen Tugend und Auflehnung. Friederike Caroline Neubers “Das Schäferfest oder die Herbstfreude”, Luise Adelgunde Gottscheds “Das Testament” und “Der Witzling” in : Vernunft und Sinnlichkeit. Beiträge zur Theaterepoche der Neuberin in : Beiträge zur Theaterepoche der Neuberin", pp.218~242 (1999)

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