세기전환기 독일어권 문학 속의 새로운 인간상 ‘호모 나투라’
‘Homo Natura’ - Das neue Menschenbild in der deutschsprachigen Literatur der Jahrhundertwende -
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초록
Die Jahrhundertwende um 1900 kann als Ausgangspunkt der Moderne in der Literatur angesehen werden. Die Entstehung der ‘literarischen Moderne’ resultiert aus einer epochalen Veränderung der Menschenanschauung, die auf die neuen Entdeckungen und Einsichten in der Biologie(Darwins Evolutionslehre, Zytologie u. a.) und die Willensphilosphie von Schopenhauer und Nietzsche zurückzuführen ist. In diesem Kontext wird also hier verucht, eine anthropologische Annährung an die Literatur in der Jahrhundertwende zu machen. Das biologische und willensphilosophische Verständnis für die Menschen lässt die naturgegebene Basis der Menschen fokussieren: Körper, Sinne, Triebnatur und Sexualität u. a. In der deutschsprachigen Literatur begann eine Menge von Werken, die diese menschliche Natur thematisierten, vor dem Huntergrund der Jahrhundertwende aufzutreten. Davon sollen hier drei bedeutende Werke analysiert werden. Wenn bei <Lulu> der Dramatiker Wedekind mittels der Hauptfigur die ursprüngliche Natürlichkeit des Menschen und das weibliche Prinzip als Alternative zur von männlichen Werten geherrschten Gesellschaft thematisieren, dann wird in <Reigen> von Schnitzler die Thematik vom sexuellen Wesen des Menschen behandelt. Beide Werke verursachten die starke Abneigung der konservativen Schicht und entblößten damit die Realität der konventionellen Moralvorstellung. Und im <Ketzer von Soana> gestaltet dagegen der Romancier Hauptmann über die Geschichte von der erotischen Liebe der beiden Hauptfiguren zueinander eine Vereinigung von Menschen und Natur durch Eros und die monistische Weltanschauung mit dem Grundprinzip ‘Liebe’. Alle die literarischen Figuren sind die Naturmenschen ‘Homo Natura’, hervorgegangen aus der Jahrhundertwende. Im ersten und zweiten Werk handelt es sich um die ‘Natur im Menschen’, die immer von der Zivilisation und Moral verdrängt und tabuisiert wurde; im letzten Werk um den ‘Menschen in der Natur’, der nach der Vereinigung der Natur und des Ichs verlangt. Hiermit wird die von ‘Homo Natura’ gesuchte Natur in zwei Arten eingeteilt: die innere und die äußere Natur. Die erstere ist der Leib des Menschen, der von Begierden und Trieben geherrscht wird; die letztere ist der Leib der Welt, auf den der Mensch seine Ideale projiziert. Die beiden sind ineinander angeschlossen, in der Ebene vom ‘Willen’.
Abstract
Die Jahrhundertwende um 1900 kann als Ausgangspunkt der Moderne in der Literatur angesehen werden. Die Entstehung der ‘literarischen Moderne’ resultiert aus einer epochalen Veränderung der Menschenanschauung, die auf die neuen Entdeckungen und Einsichten in der Biologie(Darwins Evolutionslehre, Zytologie u. a.) und die Willensphilosphie von Schopenhauer und Nietzsche zurückzuführen ist. In diesem Kontext wird also hier verucht, eine anthropologische Annährung an die Literatur in der Jahrhundertwende zu machen. Das biologische und willensphilosophische Verständnis für die Menschen lässt die naturgegebene Basis der Menschen fokussieren: Körper, Sinne, Triebnatur und Sexualität u. a. In der deutschsprachigen Literatur begann eine Menge von Werken, die diese menschliche Natur thematisierten, vor dem Huntergrund der Jahrhundertwende aufzutreten. Davon sollen hier drei bedeutende Werke analysiert werden. Wenn bei <Lulu> der Dramatiker Wedekind mittels der Hauptfigur die ursprüngliche Natürlichkeit des Menschen und das weibliche Prinzip als Alternative zur von männlichen Werten geherrschten Gesellschaft thematisieren, dann wird in <Reigen> von Schnitzler die Thematik vom sexuellen Wesen des Menschen behandelt. Beide Werke verursachten die starke Abneigung der konservativen Schicht und entblößten damit die Realität der konventionellen Moralvorstellung. Und im <Ketzer von Soana> gestaltet dagegen der Romancier Hauptmann über die Geschichte von der erotischen Liebe der beiden Hauptfiguren zueinander eine Vereinigung von Menschen und Natur durch Eros und die monistische Weltanschauung mit dem Grundprinzip ‘Liebe’. Alle die literarischen Figuren sind die Naturmenschen ‘Homo Natura’, hervorgegangen aus der Jahrhundertwende. Im ersten und zweiten Werk handelt es sich um die ‘Natur im Menschen’, die immer von der Zivilisation und Moral verdrängt und tabuisiert wurde; im letzten Werk um den ‘Menschen in der Natur’, der nach der Vereinigung der Natur und des Ichs verlangt. Hiermit wird die von ‘Homo Natura’ gesuchte Natur in zwei Arten eingeteilt: die innere und die äußere Natur. Die erstere ist der Leib des Menschen, der von Begierden und Trieben geherrscht wird; die letztere ist der Leib der Welt, auf den der Mensch seine Ideale projiziert. Die beiden sind ineinander angeschlossen, in der Ebene vom ‘Willen’.
참고문헌 (24)
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