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놀이의 유혹 - 세기전환기 오스트리아 문학텍스트에 나타난 놀이의 양상 연구 -

Verführung des Spiels - Aspekte des Spiels in den literarischen Texten um Wiener Jahrhundertwende -

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주제분류기타인문학

초록

Nach Johan Huizinga hätten sich all unsere kulturellen Systeme wie Kunst, Religion, Philosophie, Recht etc. ursprünglich aus dem Spielmoment heraus entwickelt und mit der Zeit über Ritualisierungsprozesse institutionell verfestigt. Und Roger Caillois legt durchaus auf Huizinga aufbauend die Merkmalen des Spiels vor. Unter anderem liegt Caillois’ Verdienst in einer Klassizifierung von Spieltypen, die eine differenzierte Betrachtung des Spiels erlauben. Er unterscheidet vier Spieltypen: Agŏn(Wettkampf), Alea(Zufall), Mimicry(Simulation), Ilinx(Vertigo). Huizinga und Caillois sind davon ausgegangen, dass Spiel und Kultur eng miteinander verwoben sind. Basierend auf der Spieltheorie von Huizinga und Caillois handelt es sich in dieser Arbeit um die Kultur und die Spiele der Jahrhundertwende in Wien. Wien um die Jahrhundertwende wird als die Ära der großen kulturellen Wandel bezeichnet. In dieser Arbeit werden die Kultur und die Spiele der Wiener Jahrhundertwende durch die Texte von Arthur Schnitzler und Stefan Zweig untersucht, die oft als die für Österreich um die Jahrhundertwende typischen Schriftsteller bezeichnet werden. Vor allem in Schnitzlers Der grüne Kakadu, Spiel im Morgengrauen und Zweigs Schachnovelle wird das Thema ‘Spiel’ behadelt. Die Spielthematik bei Schnitzler und Zweig wird allgemein als Hinweis auf eine zerrissene Identitätsproblem gedeutet. Und in den Texten wird die Anziehungskraft des Spiels betont, die das Spiel auf die Individuen ausübt. Laut Caillois, vermengt sich das gewöhnliche Leben mit dem Spiel, so führt dies zur Korruption des Spiels. In Der grüne Kakadu, Spiel im Morgengrauen von Schnitzler und Schachnovelle von Zweig wird die Korruption des Spiels, d.h. welche negative Wirkung hat das Spiel auf die Spieler, untersucht.

Abstract

Nach Johan Huizinga hätten sich all unsere kulturellen Systeme wie Kunst, Religion, Philosophie, Recht etc. ursprünglich aus dem Spielmoment heraus entwickelt und mit der Zeit über Ritualisierungsprozesse institutionell verfestigt. Und Roger Caillois legt durchaus auf Huizinga aufbauend die Merkmalen des Spiels vor. Unter anderem liegt Caillois’ Verdienst in einer Klassizifierung von Spieltypen, die eine differenzierte Betrachtung des Spiels erlauben. Er unterscheidet vier Spieltypen: Agŏn(Wettkampf), Alea(Zufall), Mimicry(Simulation), Ilinx(Vertigo). Huizinga und Caillois sind davon ausgegangen, dass Spiel und Kultur eng miteinander verwoben sind. Basierend auf der Spieltheorie von Huizinga und Caillois handelt es sich in dieser Arbeit um die Kultur und die Spiele der Jahrhundertwende in Wien. Wien um die Jahrhundertwende wird als die Ära der großen kulturellen Wandel bezeichnet. In dieser Arbeit werden die Kultur und die Spiele der Wiener Jahrhundertwende durch die Texte von Arthur Schnitzler und Stefan Zweig untersucht, die oft als die für Österreich um die Jahrhundertwende typischen Schriftsteller bezeichnet werden. Vor allem in Schnitzlers Der grüne Kakadu, Spiel im Morgengrauen und Zweigs Schachnovelle wird das Thema ‘Spiel’ behadelt. Die Spielthematik bei Schnitzler und Zweig wird allgemein als Hinweis auf eine zerrissene Identitätsproblem gedeutet. Und in den Texten wird die Anziehungskraft des Spiels betont, die das Spiel auf die Individuen ausübt. Laut Caillois, vermengt sich das gewöhnliche Leben mit dem Spiel, so führt dies zur Korruption des Spiels. In Der grüne Kakadu, Spiel im Morgengrauen von Schnitzler und Schachnovelle von Zweig wird die Korruption des Spiels, d.h. welche negative Wirkung hat das Spiel auf die Spieler, untersucht.

참고문헌 (20)

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