본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

추의 미적 현상으로서의 혐오

Ekel als ästhetisches Phänomen des Hässlichen

1

조회

0

다운로드

1

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류기타인문학

초록

Ekel gehört eigentlich zu einer negativen Emotion, die eine starke Abneigung und Ausschließung gegen das Andere bezeichnet. Dass Ekel sich in Individuen und Kulturen auf Grund unterschiedlicher Anlässe einstellen könnte, ist selbstverständlich, wobei man psychologische, philosophische, soziologische Erklärungsansätze betonen kann. In dieser Studie soll jedoch Ekel als ein ästhetisches Phänomen analysiert werden, das in der Literatur und Malerei eine lange Tradition hat. Ekel als ein ästhetisches Phänomen kann vor allem unter die Kategorie des “Ästhetik des Hässlichen” subsumiert werden, die in den literarischen Schriften von Lessing über F. Schlegel und K. Rosenkranz bis Nietzsche und Adorno nachhaltig wirkt. Als Beispiele für das Ekelhafte als ein ästhetisches Phänomen kann man verschiedene Szenen aus Gedichten und Romanen(z.B. von Horaz, Goethe, Baudelaire, Benn, Th. Mann und Bernhard etc.) herausziehen, wobei eigenartige, schockierende, ekelhafte Darstellung eine besondere Funktion leistet. Das Ekelhafte betrifft sowohl dargestellte Gegenstände im Sinne von der Darstellung des Hässlichen als auch ekelhafte, hässliche Darstellung selbst. Diese kann keineswegs von einer moralischen Perspektive negativ beurteilt werden, sondern soll durch das Theorem der autonomen Kunst erkannt und gerechtfertigt werden. Die moderne Kunst gilt im allgemeinen als “die nicht mehr schöne Kunst” schlechthin, die mit sittlichen, moralischen Normen und Werten nicht mehr zusammenhängt und durchaus autonom bleibt.

Abstract

Ekel gehört eigentlich zu einer negativen Emotion, die eine starke Abneigung und Ausschließung gegen das Andere bezeichnet. Dass Ekel sich in Individuen und Kulturen auf Grund unterschiedlicher Anlässe einstellen könnte, ist selbstverständlich, wobei man psychologische, philosophische, soziologische Erklärungsansätze betonen kann. In dieser Studie soll jedoch Ekel als ein ästhetisches Phänomen analysiert werden, das in der Literatur und Malerei eine lange Tradition hat. Ekel als ein ästhetisches Phänomen kann vor allem unter die Kategorie des “Ästhetik des Hässlichen” subsumiert werden, die in den literarischen Schriften von Lessing über F. Schlegel und K. Rosenkranz bis Nietzsche und Adorno nachhaltig wirkt. Als Beispiele für das Ekelhafte als ein ästhetisches Phänomen kann man verschiedene Szenen aus Gedichten und Romanen(z.B. von Horaz, Goethe, Baudelaire, Benn, Th. Mann und Bernhard etc.) herausziehen, wobei eigenartige, schockierende, ekelhafte Darstellung eine besondere Funktion leistet. Das Ekelhafte betrifft sowohl dargestellte Gegenstände im Sinne von der Darstellung des Hässlichen als auch ekelhafte, hässliche Darstellung selbst. Diese kann keineswegs von einer moralischen Perspektive negativ beurteilt werden, sondern soll durch das Theorem der autonomen Kunst erkannt und gerechtfertigt werden. Die moderne Kunst gilt im allgemeinen als “die nicht mehr schöne Kunst” schlechthin, die mit sittlichen, moralischen Normen und Werten nicht mehr zusammenhängt und durchaus autonom bleibt.

참고문헌 (30)

  1. 괴테, 요한 볼프강 폰, "파우스트 – 한편의 비극 2" (2006), 책세상
  2. Simon Kim, "La description du cadavre en poésie - étude comparative de Charles Baudelaire et Gottfried Benn", 불어불문학연구, (85), pp.129~151 (2011), 한국불어불문학회
  3. 릴케, 라이너 마리아, "말테의 수기" (2006), 민음사
  4. 트리스탄, "토니오 크뢰거", pp.민음사, 베니스에서의 죽음
  5. 베른하르트, 토마스, "소멸" (2008), 현암사
  6. 보들레르, 샤를, "악의 꽃" (2003), 문학과지성사
  7. Adorno, Theodor W., "Ästhetische Theorie" (1970)
  8. Baudelaire, Charles, "Die Blumen des Bösen" (2004)
  9. Benn, Gottfried, "Sämtliche Werke" (1986)
  10. Benjamin, Walter, "Gesammelte Schriften, Bd. I" (1972)
  11. Benjamin, Walter, "Gesammelte Schriften, Bd. V" (1999)
  12. Bronfen, Elisabeth, "Nur über ihre Leiche. Tod, Weiblichkeit und Ästhetik(eng: Over Her Dead Body. Death, Femininity and the Aesthetic)" (1994)
  13. Camus, Albert, "Der Mythos des Sisyphos" (2013)
  14. Friedrich, Hugo, "Die Struktur der modernen Lyrik" (1967)
  15. Hartmann, Hans Albrech, "Große Werke der Literatur", pp.209~238 (1995)
  16. Horaz, "Sämtliche Gedichte" (1992)
  17. Jauß, Hans Robert, "Die nicht mehr schönen Künste. Grenzphänomene des Ästhetischen, Poetik und Hermeneutik III" (1968)
  18. Kayser, Wolfgang, "Das Groteske. Seine Gestaltung in Malerei und Dichtung" (2004)
  19. "Der Ekel in der Literatur: Der feierlichste Glockenton ist der Rülpser"[URL]
  20. Kolnai, Aurel, "Ekel. Hochmut. Haß - Zur Phänomenologie feindlicher Gefühle" (2007)
  21. Menninghaus, Winfried, "Ekel – Theorie und Geschichte einer starken Empfindung" (1999)
  22. "Ekelkunst in Österreich. Zu den Ab- und Hintergründen eines Phantasmas der 80er"[URL]
  23. Miller, William Ian, "The Anatomy of Disgust" (1977), Harvard University Press
  24. Rasch, Wolfdietrich, "Die literarische Decadence um 1900" (1986)
  25. "Morgue und andere Gedichte. Für den Berliner Nahverkehr zu skandalös" (2012)[URL]
  26. Briefe in acht Bänden, "Sämtliche Werke", pp.1975, Rilke, Rainer Maria
  27. Rosenkranz, Karl, "Ästhetik des Hässlichen" (1973)
  28. Sartre, Jean-Paul, "Der Ekel" (1990)
  29. Sauder, Gerhard, "Gottfried Benn: “Morgue und andere Gedichte”", Der Deutschunterricht, 42(2), pp.55~82 (1990)

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (13건)