‘추’의 가치전도와 ‘추한’ 예술
Die Umwertung des Häßlichen und die häßliche Kunst
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초록
Angesichts der Urbanisierung und der Industrialisierung der Gesellschaft im 19. Jahrhundert gestehen ästhetische Theorien zwar dem Häßlichen etwas Ästhetisches zu, aber das Häßliche als Negation des Schönen bzw. die negative Schönheit ist immer noch zu überwinden. Die Situation veränderte sich, als Nietzsche die traditionelle Moral, durch deren Dichotomie von gut/böse die Idee der Schönheit, somit auch die von schön/häßlich begründet war, ideologieverdächtig macht und für ein Gift des Lebens hält. Weil die Dichotomie schön/häßlich keine Geltung mehr hat, wird das Häßliche in einem anderen Licht beobachtet, nämlich in Bezug auf dessen Wirkung auf die Lebenskraft. Unter dem Einfluß von Nietzsche tritt die Avantgarde zu Anfang des 20. Jahrhunderts auf, negiert alle Grundlagen der Gesellschaft, die den Weltkrieg ermöglichten, vor allem die schöne, traditionelle Kunst und versucht als “Antikunst”, das Leben und die Kunst zu vereinigen. Unter den avantgardistischen Strömungen verkündet der Surrealismus sogar die “surrealistische Revolution”, mit der explosiven Kraft des ästhetisch Häßlichen “in intellektueller und moralischer Hinsicht eine Bewußtseinskrise allgemeiner und schwerwiegendster Art auszulösen”, welche eine andere Wirklichkeit herbeiführen soll. Somit erfahren das Häßliche und dessen ästhetisches Programm die volle Anerkennung, dessen Selbstverständlichkeit als das echt Ästhetische heutzutage nicht mehr in Zweifel gezogen wird.
Abstract
Angesichts der Urbanisierung und der Industrialisierung der Gesellschaft im 19. Jahrhundert gestehen ästhetische Theorien zwar dem Häßlichen etwas Ästhetisches zu, aber das Häßliche als Negation des Schönen bzw. die negative Schönheit ist immer noch zu überwinden. Die Situation veränderte sich, als Nietzsche die traditionelle Moral, durch deren Dichotomie von gut/böse die Idee der Schönheit, somit auch die von schön/häßlich begründet war, ideologieverdächtig macht und für ein Gift des Lebens hält. Weil die Dichotomie schön/häßlich keine Geltung mehr hat, wird das Häßliche in einem anderen Licht beobachtet, nämlich in Bezug auf dessen Wirkung auf die Lebenskraft. Unter dem Einfluß von Nietzsche tritt die Avantgarde zu Anfang des 20. Jahrhunderts auf, negiert alle Grundlagen der Gesellschaft, die den Weltkrieg ermöglichten, vor allem die schöne, traditionelle Kunst und versucht als “Antikunst”, das Leben und die Kunst zu vereinigen. Unter den avantgardistischen Strömungen verkündet der Surrealismus sogar die “surrealistische Revolution”, mit der explosiven Kraft des ästhetisch Häßlichen “in intellektueller und moralischer Hinsicht eine Bewußtseinskrise allgemeiner und schwerwiegendster Art auszulösen”, welche eine andere Wirklichkeit herbeiführen soll. Somit erfahren das Häßliche und dessen ästhetisches Programm die volle Anerkennung, dessen Selbstverständlichkeit als das echt Ästhetische heutzutage nicht mehr in Zweifel gezogen wird.
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