통섭과 낭만주의 문학 이론
“Consilience” und Ästhetik der Romantik
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초록
Heutzutage ist der Begriff Consilience in der akademischen Welt in aller Munde. Der amerikanische Biologe, Edward O. Wilson, der diesen Begriff salonfähig gemacht hat, behauptet, dass alle Wissenschaften in einer zusammenfließen sollten, damit man die Erscheinungen der menschlichen Welt nicht einzeln und voneinander getrennt, sondern ganzheitlich interpretieren kann. Der Begriff Consilience bedeutet also Zusammensetzen aller Wissenschaften und allen Wissens. Der Hintergrund dieser Behauptung liegt darin, dass die Fachwissenschaften jeweils voneinander getrennt sind und dadurch die verwickelten und organischen Erscheinungen der Welt nicht ganzheitlich überblicken können. In diesem Sinne sollten die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften eins werden. Die Künstler der Renaissance, wie Leonardo da Vinci, Raffaello und Michelangelo, die aufklärerischen Naturwissenschaftler, Bacon, Descartes und Condorcet, und sogar der Dichter Goethe sind diejenigen, die den Begriff von Consilience durch ihre künstlerischen und akademischen Werke praktiziert haben. Vor allem kann man den Ansatz von Consilience in der deutschen Romantik finden. Den frühromantischen Literaturtheoretiker Friedrich Schlegel kann man als einen Vertreter der Consilience verstehen. Er betrachtet und interpretiert sein Zeitalter mit dem naturwissenschaftlichen Wort “chemisch” und “organisch”. Damit behauptet er, dass die menschliche Welt und die Umgebung der Menschen von allen Teilen und Erscheinungen durchdrungen seien und diese verschiedenen Bestandteile sich gegenseitig beeinflusst hätten. Er will damit sagen, dass man die Gesellschaft auch organisch interpretieren soll, weil eine Erscheinung allein nicht alle Elemente umfassen kann. Genauso verhält es sich mit einer einzelen Kunstrichtung, der Literatur oder der Musik. Ein künstlerisches Genre kann nicht auch die vielen Elemente des menschlichen Lebens in sich tragen. Deswegen fordert Schlegel, eine romantische Poesie zu produzieren, die mit dem Namen Roman alle Elemente des menschlichen Lebens und der Künste beinhaltet. Die Universalpoesie, die Schlegel als die utopische Poesie betrachtet, ist also die konkrete Form der Praktizierung des Begriffs von Consilience. Oskar Walzels Behauptung, die wechselseitige Erhellung der Künste, in der eine Kunst durch eine andere Kunst erhellt, interpretiert und ergänzt werden sollte und könnte, ist die Widerspiegelung der Bemühung um die Praktizierung von Consilence. Der Begriff der Consilience bleibt nicht in der theoretischen Ebene. Literaturheilungskunde und die Cinematherapie sind die typischen Beispiele, die viele Fachbereiche und Wissenschaften zusammensetzen. Nur durch Consilience, die Verschmelzung aller Wissenschaften kann die Totalität und die Ganzheit des menschlichen Lebens herausgefunden werden. Um die Krise der Geisteswissenschaft bei uns zu überwinden, ist es nötig, den bisherigen Bereich der Geisteswissenschaft durch die neue Sichtweise von Consilience zu erweitern.
Abstract
Heutzutage ist der Begriff Consilience in der akademischen Welt in aller Munde. Der amerikanische Biologe, Edward O. Wilson, der diesen Begriff salonfähig gemacht hat, behauptet, dass alle Wissenschaften in einer zusammenfließen sollten, damit man die Erscheinungen der menschlichen Welt nicht einzeln und voneinander getrennt, sondern ganzheitlich interpretieren kann. Der Begriff Consilience bedeutet also Zusammensetzen aller Wissenschaften und allen Wissens. Der Hintergrund dieser Behauptung liegt darin, dass die Fachwissenschaften jeweils voneinander getrennt sind und dadurch die verwickelten und organischen Erscheinungen der Welt nicht ganzheitlich überblicken können. In diesem Sinne sollten die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften eins werden. Die Künstler der Renaissance, wie Leonardo da Vinci, Raffaello und Michelangelo, die aufklärerischen Naturwissenschaftler, Bacon, Descartes und Condorcet, und sogar der Dichter Goethe sind diejenigen, die den Begriff von Consilience durch ihre künstlerischen und akademischen Werke praktiziert haben. Vor allem kann man den Ansatz von Consilience in der deutschen Romantik finden. Den frühromantischen Literaturtheoretiker Friedrich Schlegel kann man als einen Vertreter der Consilience verstehen. Er betrachtet und interpretiert sein Zeitalter mit dem naturwissenschaftlichen Wort “chemisch” und “organisch”. Damit behauptet er, dass die menschliche Welt und die Umgebung der Menschen von allen Teilen und Erscheinungen durchdrungen seien und diese verschiedenen Bestandteile sich gegenseitig beeinflusst hätten. Er will damit sagen, dass man die Gesellschaft auch organisch interpretieren soll, weil eine Erscheinung allein nicht alle Elemente umfassen kann. Genauso verhält es sich mit einer einzelen Kunstrichtung, der Literatur oder der Musik. Ein künstlerisches Genre kann nicht auch die vielen Elemente des menschlichen Lebens in sich tragen. Deswegen fordert Schlegel, eine romantische Poesie zu produzieren, die mit dem Namen Roman alle Elemente des menschlichen Lebens und der Künste beinhaltet. Die Universalpoesie, die Schlegel als die utopische Poesie betrachtet, ist also die konkrete Form der Praktizierung des Begriffs von Consilience. Oskar Walzels Behauptung, die wechselseitige Erhellung der Künste, in der eine Kunst durch eine andere Kunst erhellt, interpretiert und ergänzt werden sollte und könnte, ist die Widerspiegelung der Bemühung um die Praktizierung von Consilence. Der Begriff der Consilience bleibt nicht in der theoretischen Ebene. Literaturheilungskunde und die Cinematherapie sind die typischen Beispiele, die viele Fachbereiche und Wissenschaften zusammensetzen. Nur durch Consilience, die Verschmelzung aller Wissenschaften kann die Totalität und die Ganzheit des menschlichen Lebens herausgefunden werden. Um die Krise der Geisteswissenschaft bei uns zu überwinden, ist es nötig, den bisherigen Bereich der Geisteswissenschaft durch die neue Sichtweise von Consilience zu erweitern.
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