낭만주의 문학 Universalpoesie 개념의 재고찰
Wiederbetrachtung über dem Begriff der Universalpoesie als die romantische Poesie
0
조회
0
다운로드
5
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Einer der bedeutenden Literaturtheoretiker der Romantik, Friedrich Schlegel, definiert in seinem Athenäumsfragment 116 die romantische Poesie als eine progressive Universalpoesie. In dieser Definition spielt das Wort “universal” eine große Rolle, um den Sinn der romantischen Poesie zu beleuchten. Es bezeichnet hier einen der wichtigsten Charaktere der romantischen Poesie, die Mischung oder die Totalität. Die Totalität der romantischen Poesie heißt Zusammensetzung aller Stoffe und Formen. Nach Schlegel vertritt der Roman die romantische Poesie, denn der Roman sei ein Mischgedicht. Deshalb behauptet Schlegel, dass der Roman die ursprünglichste Form der romantischen Poesie sei. Dadurch betont er den chemischen Charakter des Romans, in dem alle Bestandteile sehr harmonisch verschmolzen sind. Aus dem chemischen Charakter entwickelt sich bei seiner Ästhetik der organische, worin Einheit und Fülle auf das innigste verbunden sind; was in sich selbst ganz und in seinen Teilen vollendet ist, ein Ganzes, wo alle Glieder und Teile in ein System harmonisch verschmolzen, zu einem Zwecke wechselseitig zusammenwirken. Also enthält der Roman den organischen Charakter, den Schlegel den Kern der romantischen Poesie nennt. In diesem Sinne gilt der Roman als die Idealform der romantischen Poesie. Es verwundert also nicht, dass Schlegel behauptet, der Roman ist die ursprünglichste, eigentümlichste und vollkommenste Form der romantischen Poesie. Der Roman enthält in sich selbst nicht nur alle dichterischen Formen und Stoffe, sondern er spiegelt allerlei verschiedene Gedanken des Autors über viele Erscheinungen des menschlichen Lebes wider. Der Roman ist nach Schlegel ein Kompendium, eine Enzyklopädie des ganzen geistigen Lebens eines genialischen Individuums. Der Roman enthält also die Denkweise, die verschiedenen Erscheinungen des Menschenlebens nicht nach einen bestimmten Blick, sondern nach den vielfältigen Blickwinkeln zu erläutern. In diesem Sinne kann man den Sinn des Romans mit dem Begriff Consilience in Zusammenhang bringen. Das heißt, man kann den Ansatz von Consilience in der romantischen Poesie finden. Die wissenschaftliche Methode Consilience entsteht aus dem Gedanken, der viele Wissenschaften verwenden soll, um die verschiedenartigen Phänomene der Welt zu interpretieren. Der Hauptgrundsatz von Consilience ist es, dass die verwickelte und komplizierte Umwelt der Menschen durch das Wissen einer bestimmten Wissenschaft nicht ergründet werden kann. Deswegen sollte die Welt der Menschen durch die verschiedenen Blicke der vielen Wissenschaften erklärt werden. In diesem Zusammenhang zeigen die romantische Poesie, die Universalpoesie und deren ideale Form des Romans die Denkweise und die Sichtweise von Consilience, die die gegenwärtige Forschungsmethode vertritt. In diesem Sinne kann man behaupten, dass der Roman, die vollkommenste literarische Form der Universalpoesie die Modernität vorwegnimmt.
Abstract
Einer der bedeutenden Literaturtheoretiker der Romantik, Friedrich Schlegel, definiert in seinem Athenäumsfragment 116 die romantische Poesie als eine progressive Universalpoesie. In dieser Definition spielt das Wort “universal” eine große Rolle, um den Sinn der romantischen Poesie zu beleuchten. Es bezeichnet hier einen der wichtigsten Charaktere der romantischen Poesie, die Mischung oder die Totalität. Die Totalität der romantischen Poesie heißt Zusammensetzung aller Stoffe und Formen. Nach Schlegel vertritt der Roman die romantische Poesie, denn der Roman sei ein Mischgedicht. Deshalb behauptet Schlegel, dass der Roman die ursprünglichste Form der romantischen Poesie sei. Dadurch betont er den chemischen Charakter des Romans, in dem alle Bestandteile sehr harmonisch verschmolzen sind. Aus dem chemischen Charakter entwickelt sich bei seiner Ästhetik der organische, worin Einheit und Fülle auf das innigste verbunden sind; was in sich selbst ganz und in seinen Teilen vollendet ist, ein Ganzes, wo alle Glieder und Teile in ein System harmonisch verschmolzen, zu einem Zwecke wechselseitig zusammenwirken. Also enthält der Roman den organischen Charakter, den Schlegel den Kern der romantischen Poesie nennt. In diesem Sinne gilt der Roman als die Idealform der romantischen Poesie. Es verwundert also nicht, dass Schlegel behauptet, der Roman ist die ursprünglichste, eigentümlichste und vollkommenste Form der romantischen Poesie. Der Roman enthält in sich selbst nicht nur alle dichterischen Formen und Stoffe, sondern er spiegelt allerlei verschiedene Gedanken des Autors über viele Erscheinungen des menschlichen Lebes wider. Der Roman ist nach Schlegel ein Kompendium, eine Enzyklopädie des ganzen geistigen Lebens eines genialischen Individuums. Der Roman enthält also die Denkweise, die verschiedenen Erscheinungen des Menschenlebens nicht nach einen bestimmten Blick, sondern nach den vielfältigen Blickwinkeln zu erläutern. In diesem Sinne kann man den Sinn des Romans mit dem Begriff Consilience in Zusammenhang bringen. Das heißt, man kann den Ansatz von Consilience in der romantischen Poesie finden. Die wissenschaftliche Methode Consilience entsteht aus dem Gedanken, der viele Wissenschaften verwenden soll, um die verschiedenartigen Phänomene der Welt zu interpretieren. Der Hauptgrundsatz von Consilience ist es, dass die verwickelte und komplizierte Umwelt der Menschen durch das Wissen einer bestimmten Wissenschaft nicht ergründet werden kann. Deswegen sollte die Welt der Menschen durch die verschiedenen Blicke der vielen Wissenschaften erklärt werden. In diesem Zusammenhang zeigen die romantische Poesie, die Universalpoesie und deren ideale Form des Romans die Denkweise und die Sichtweise von Consilience, die die gegenwärtige Forschungsmethode vertritt. In diesem Sinne kann man behaupten, dass der Roman, die vollkommenste literarische Form der Universalpoesie die Modernität vorwegnimmt.
참고문헌 (19)
- 국립국어연구원, "표준국어대사전" (1999), 두산동아
- 허형근, "엣센스 독한사전" (2005), 민중서림
- Novalis, "Fragmente" (1929)
- Novalis, "Schriften. Die Werke Friedrich von Hardenbergs, 4 Bde, Bd. 2, Bd. 3" (1960)
- Schlegel, Friedrich, "Kritische Friedrich-Schlegel-Ausgabe, In Ernst Behler unter Mitwirkung von Jean Jacques Anstett und Hans Eichner" (1958)
- Schlegel, Friedrich, "Friedrich Schlegel. Literary Notebooks 1791-1801" (1957), The Athlone Press
- 에드워드 윌슨, "지식의 대통합" (2005), 사이언스 북스
- 윤태원, "예술매체의 통합을 통해서 본 낭만주의 문화", 독어교육, 34(34), pp.423~448 (2005), 한국독어독문학교육학회
- 윤태원, "소설 『루친데』는 프리드리히 쉴레겔의 낭만주의 문학이론의 구체화인가?", 독일문학, 62, pp.93~113 (1997)
- 이상욱, "통섭과 낭만주의 문학 이론", 독일어문학, 17(1), pp.117~138 (2009), 한국독일어문학회
- 장영태, "진보적 보편 우주문학으로서의 휘페리온 Hölderlins Hyperion als eine progressive Universalpoesie", 홍익대학교 인문과학, 11, pp.31~56 (2003)
- Beiser, Frederick C., "낭만주의의 명령, 세계를 낭만화하라" (2011), 그린비
- 이사야 벌린, "낭만주의의 뿌리" (2005), 이제이북스: 서울
- Eichner, Hans, "Einleitung zu Athenäums-Fragmente, KA II"
- Kluckhohn, Paul, "Das Ideengut der deutschen Romantik", pp.99~ (1966)
- Kurzke, Hermann, "Romantik und Konservatismus. Das ‘politische’ Werk Friedrich von Hardenbergs(Novalis) im Horizont seiner Wirkungsgeschichte" (1983)
- Lichtenfeld, Monika, "Gesamtkunst und allgemeine Kunst. Das System der Künste bei Wagner und Hegel, In Beiträge zur Geschichte der Musikanschauung im 19. Jahrhundert" (1965)
- Pikulik, Lothar, "Romantik als Ungenügen an der Normalität. Am Beispiel Tiecks, Hoffmanns, Eichendorffs" (1979)
- Polheim, Karl Konrad, "Zur romantischen Einheit der Künste, In Bildende Kunst und Literatur. Beiträge zum Problem ihrer Wechselbeziehungen im neunzehnten Jahrhundert", pp.157~178 (1970)
