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초현실주의와 동양사상 간 상호영향 및 유사성 고찰 - 초현실주의와 카프카의 작품 「사냥꾼 그라쿠스」를 중심으로

Eine vergleichende Studie von Einflüsse und Parallelen zwischen Surrealismus und östlichem Gedankengut - mit besonderem Schwerpunkt auf Surrealismus und Kafkas Werk Der Jäger Graccus

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주제분류독일어와문학

초록

Diese Untersuchung befasst sich mit Einflüssen und Parallelen zwischen östlcihem Gedankengut und Surrealismus, der dominierenden Kunstströmung seit Anfang des 20. Jahrhunderts, aus der Perspektive des östlichen Gedankengut wie des indischen Buddhismus, des chinesischen Taoismus und des japanischen Zen-Buddhismus. Die Untersuchung von F. Kafkas Der Jäger Graccus als Beispiel surrealistischer Dichtung in Hinblick auf die Beziehung von östlichem Gedankengut und surrealistischer Stimmung kommt zu folgenden Schlussfolgerungen. Die Surrealisten bemühten sich darum, in östlichem Gedankengut einen Lösungsweg zu finden. Der surrealstische Forscher J. L. Bedouin betonte den buddhistischen Begriff 'Nirvana' als endgültiges Ziel der Surrealisten, mittels dessen sich die europäischen lntellektuellen von ihrem Gefühl der Enttäuschung und der Hoffungslosigkeit befreien wollten. Andre Breton wollte sich aus dem Zivilisationsystem der Europäer lösen und suchte eine ästhetische Revolution, mit der die erstarrte bisherige europäische Tradition abgebrochen werden sollte. Er war davon überzeugt, im östlichen Gedankengut eine hoffnungsvolle und mächtige Kraft finden zu können, mit der diese Zeitkrise überwinden werden könnte. Insbesonders die Analyse von Bretons “Appels de l’Orient” und von Briefen an den Dalai Lama und buddhistische Forscher ergab, dass Breton in Öst spirituelle Kraft gewinnen konnte. Bretons automatisches Experiment, das im Zustand des Halbschlafes durchgeführt wurde, entspricht dem taoistischen Gedanken, dass alles Tun nicht mit Willen und Absicht, sondern im Nicht-Tun, im Folgen des Strömens der Natur erfolgt. Die surrealistische Weltanschaung erstrebt eine enge Kommunikation zwischen Leben und Tod, Bewusstem und Unbewusstem, Traum und Wirklichkeit. Das stimmt mit der taoistischen Weltanschauung, in der Leben und Tod als identisch betrachtet werden, überein. Surrealisten und Zen-Buddhisten haben ein gemeinsames endgültiges Ziel, Glück und Leiden, Paradies und Hölle mittels spiritueller Freiheit zu überwinden. Kafkas Der Jäger Graccus baut eine surrealistische Stimmung auf; Auf einer Jagd findet Graccus durch Absturz den Tod, kann jedoch diese Welt nicht verlassen und wird in die Gestalt von Schmetterlingen verwandelt. Dies erinnert an den buddhistischen Begriff ‘Samsara’, der endlosen Verkettung von Tod und Wiedergeburt.

Abstract

Diese Untersuchung befasst sich mit Einflüssen und Parallelen zwischen östlcihem Gedankengut und Surrealismus, der dominierenden Kunstströmung seit Anfang des 20. Jahrhunderts, aus der Perspektive des östlichen Gedankengut wie des indischen Buddhismus, des chinesischen Taoismus und des japanischen Zen-Buddhismus. Die Untersuchung von F. Kafkas Der Jäger Graccus als Beispiel surrealistischer Dichtung in Hinblick auf die Beziehung von östlichem Gedankengut und surrealistischer Stimmung kommt zu folgenden Schlussfolgerungen. Die Surrealisten bemühten sich darum, in östlichem Gedankengut einen Lösungsweg zu finden. Der surrealstische Forscher J. L. Bedouin betonte den buddhistischen Begriff 'Nirvana' als endgültiges Ziel der Surrealisten, mittels dessen sich die europäischen lntellektuellen von ihrem Gefühl der Enttäuschung und der Hoffungslosigkeit befreien wollten. Andre Breton wollte sich aus dem Zivilisationsystem der Europäer lösen und suchte eine ästhetische Revolution, mit der die erstarrte bisherige europäische Tradition abgebrochen werden sollte. Er war davon überzeugt, im östlichen Gedankengut eine hoffnungsvolle und mächtige Kraft finden zu können, mit der diese Zeitkrise überwinden werden könnte. Insbesonders die Analyse von Bretons “Appels de l’Orient” und von Briefen an den Dalai Lama und buddhistische Forscher ergab, dass Breton in Öst spirituelle Kraft gewinnen konnte. Bretons automatisches Experiment, das im Zustand des Halbschlafes durchgeführt wurde, entspricht dem taoistischen Gedanken, dass alles Tun nicht mit Willen und Absicht, sondern im Nicht-Tun, im Folgen des Strömens der Natur erfolgt. Die surrealistische Weltanschaung erstrebt eine enge Kommunikation zwischen Leben und Tod, Bewusstem und Unbewusstem, Traum und Wirklichkeit. Das stimmt mit der taoistischen Weltanschauung, in der Leben und Tod als identisch betrachtet werden, überein. Surrealisten und Zen-Buddhisten haben ein gemeinsames endgültiges Ziel, Glück und Leiden, Paradies und Hölle mittels spiritueller Freiheit zu überwinden. Kafkas Der Jäger Graccus baut eine surrealistische Stimmung auf; Auf einer Jagd findet Graccus durch Absturz den Tod, kann jedoch diese Welt nicht verlassen und wird in die Gestalt von Schmetterlingen verwandelt. Dies erinnert an den buddhistischen Begriff ‘Samsara’, der endlosen Verkettung von Tod und Wiedergeburt.

참고문헌 (23)

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