텍스트 구성의 인지적 접근 - 이미지의 활용을 중심으로
Kognitive Betrachtung zur Textgestaltung und zur Integration zwischen Text und Bildern
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초록
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine kognitive Betrachtung zur Textgestaltung und zur Integration zwischen Text und Bildern. Dabei wird eine neue Orientierung in der Textgestaltungsstudie fokussiert: Textverstehen wird als Problem der Textverarbeitung betrachtet und nur als Interaktion zwischen Leser und Text, sodass ein Modell der Textgestaltung neben Textmerkmalen auch den Textbenutzer und dessen Situiertheit berücksichtigen kann. Diesbezüglich werden in dieser Arbeit verschiedene Maßstäbe für die Textgestaltung diskutiert. Zum einen kann die Verständlichkeit des Textes dadurch optimiert werden, dass man es dem Rezipienten durch lokale Kohärenz und eine deutliche Makrostruktur erleichtert, eine Textrepräsentation zu erstellen. Zum anderen aber sollte der Text so gestaltet sein, dass der Textbenutzer ein mentales Modell schnell und effektiv aufbauen kann. In einem solchen Text sei die Textinformation leicht mit dem Vorwissen verknüpfbar und durch Inferenzen ergänzbar. Im empirischen Teil der vorliegenden Studie, die anhand eines selbstgesteuerten Lesens als Online-Messungsmethode durchgeführt wurde, wurde die Reaktion der Versuchspersonen auf unterschiedliche Präsentationen von Text und Bildern und auf ‚Color-Coding‘ von Bildern in einem Text untersucht. Die Befunde wiesen deutlich darauf hin, dass die Effizienz der Textgestaltung unter bestimmten Bedingungen auch auf Bildpositionen und -farben zurückzuführen ist,d.h. dass ein ‘angemessenes’ Bild ein mentales Modell als Vorwissen aktiviert, das sich in die aktuelle Textverarbeitung einmischt.
Abstract
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine kognitive Betrachtung zur Textgestaltung und zur Integration zwischen Text und Bildern. Dabei wird eine neue Orientierung in der Textgestaltungsstudie fokussiert: Textverstehen wird als Problem der Textverarbeitung betrachtet und nur als Interaktion zwischen Leser und Text, sodass ein Modell der Textgestaltung neben Textmerkmalen auch den Textbenutzer und dessen Situiertheit berücksichtigen kann. Diesbezüglich werden in dieser Arbeit verschiedene Maßstäbe für die Textgestaltung diskutiert. Zum einen kann die Verständlichkeit des Textes dadurch optimiert werden, dass man es dem Rezipienten durch lokale Kohärenz und eine deutliche Makrostruktur erleichtert, eine Textrepräsentation zu erstellen. Zum anderen aber sollte der Text so gestaltet sein, dass der Textbenutzer ein mentales Modell schnell und effektiv aufbauen kann. In einem solchen Text sei die Textinformation leicht mit dem Vorwissen verknüpfbar und durch Inferenzen ergänzbar. Im empirischen Teil der vorliegenden Studie, die anhand eines selbstgesteuerten Lesens als Online-Messungsmethode durchgeführt wurde, wurde die Reaktion der Versuchspersonen auf unterschiedliche Präsentationen von Text und Bildern und auf ‚Color-Coding‘ von Bildern in einem Text untersucht. Die Befunde wiesen deutlich darauf hin, dass die Effizienz der Textgestaltung unter bestimmten Bedingungen auch auf Bildpositionen und -farben zurückzuführen ist,d.h. dass ein ‘angemessenes’ Bild ein mentales Modell als Vorwissen aktiviert, das sich in die aktuelle Textverarbeitung einmischt.
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