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파우스트의 ‘영원한 여인상’은 무엇을 말하는가?

Die Frage nach dem Ewig-Weiblichen in Goethes Faust

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주제분류독일어와문학

초록

In der deutschen Literaturgeschichte spielt das Bild des Ewig-Weiblichen in Goethes Faust eine wesentliche Rolle. Nun stellt sich die Frage, welche von beiden Frauen sich auf die Ewig-Weibliche bezieht, Gretchen oder Helena? Strich erkannte, dass dies Gretchen auf Erden, Helena aber im Himmel ist. Nach meiner Auffassung ist diese Ansicht nicht falsch, jedoch immer noch nicht genau zutreffend. Der vorliegende Aufsatz macht es sich zur Aufgabe zu untersuchen, wer im Faust als ewig-weibliches Bild gelten kann, nämlich entweder eine der Frauen oder beide, und warum das so ist?Zum Schluss ist vornehmlich das Folgende hervorgehoben: Gretchen hat ein doppeltes Gesicht, im Sinne des früh säkularen und spät heiligen Bild Marias. Die Liebe erscheint stufenweise : Gott- Maria- Gretchen. Gretchen war sowohl die Gestalt der Geliebten im frühen Zeitraum als auch der Maria im späten. Faust ist immer der Strebende gewesen. Sein Streben setzt sich in der Welt in höhere Regionen fort. Aber im Himmel muss ihm die Liebe von oben begegnen. Ohne sie wäre alles Streben vergebens. Die Liebe, die emporhebt, hatte einst ihren Abglanz in irdischer Liebe. Gretchens Liebe ist ein Symbol für Abglanz und ein Gleichnis für das Ewig-Weibliche. Aber Helenas Liebe ist nur eine ideale Schönheit vom Faustherz. Alles Irdische ersehnt sich ins höchste Licht zurück und wieder zu ihm erporgehoben. Während Gretchen auf dem Erdenleben sittlich sauber, moralisch zart,gleichzeitig lockend verfällig ist, ist sie im Himmel feinfühlig und doch ergeben. Deswegen kann sie der Nachwelt als Vorbild dienen. So weist die letzte Szene darauf hin, wie das Stoffliche durch die Liebe weggeschmolzen wird, wie der Geist vom Erdhaften abgelöst, erlöst wird. Die Liebe Gretchens kann Faust erlösen und hält ihm das Unendliche offen.

Abstract

In der deutschen Literaturgeschichte spielt das Bild des Ewig-Weiblichen in Goethes Faust eine wesentliche Rolle. Nun stellt sich die Frage, welche von beiden Frauen sich auf die Ewig-Weibliche bezieht, Gretchen oder Helena? Strich erkannte, dass dies Gretchen auf Erden, Helena aber im Himmel ist. Nach meiner Auffassung ist diese Ansicht nicht falsch, jedoch immer noch nicht genau zutreffend. Der vorliegende Aufsatz macht es sich zur Aufgabe zu untersuchen, wer im Faust als ewig-weibliches Bild gelten kann, nämlich entweder eine der Frauen oder beide, und warum das so ist?Zum Schluss ist vornehmlich das Folgende hervorgehoben: Gretchen hat ein doppeltes Gesicht, im Sinne des früh säkularen und spät heiligen Bild Marias. Die Liebe erscheint stufenweise : Gott- Maria- Gretchen. Gretchen war sowohl die Gestalt der Geliebten im frühen Zeitraum als auch der Maria im späten. Faust ist immer der Strebende gewesen. Sein Streben setzt sich in der Welt in höhere Regionen fort. Aber im Himmel muss ihm die Liebe von oben begegnen. Ohne sie wäre alles Streben vergebens. Die Liebe, die emporhebt, hatte einst ihren Abglanz in irdischer Liebe. Gretchens Liebe ist ein Symbol für Abglanz und ein Gleichnis für das Ewig-Weibliche. Aber Helenas Liebe ist nur eine ideale Schönheit vom Faustherz. Alles Irdische ersehnt sich ins höchste Licht zurück und wieder zu ihm erporgehoben. Während Gretchen auf dem Erdenleben sittlich sauber, moralisch zart,gleichzeitig lockend verfällig ist, ist sie im Himmel feinfühlig und doch ergeben. Deswegen kann sie der Nachwelt als Vorbild dienen. So weist die letzte Szene darauf hin, wie das Stoffliche durch die Liebe weggeschmolzen wird, wie der Geist vom Erdhaften abgelöst, erlöst wird. Die Liebe Gretchens kann Faust erlösen und hält ihm das Unendliche offen.

참고문헌 (31)

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