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생태문학과 문화생태학 - 문학의 문화생태학적 담론

Literatur der kulturellen Ökologie

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주제분류독일어와문학

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Bei dieser vorliegenden Arbeit handelt es sich um den kulturökologischen Ansatz zur Analyse der Literatur. Die Theorie der Kulturökologie entstand in den späten 80er Jahren zuerst im kulturanthropologischen und soziologischen Bereich. Als Fortsetzung der theoretischen Methode wie der Uexküll’schen Bioökologie,der Human- und Sozioökologie richtet sich die Kulturökologie auf einen gewissen Input-Output-Mechanismus zwischen Mensch (Kultur) und Umwelt (Natur). Die menschliche Kultur befindet sich unvermeidlich in der Natur, wobei sie auch durch den Menschen kultiviert wird. Dabei ist es wenig sinnvoll, zwischen der ‘Natur da draußen’ und der ‘Natur an sich’ zu differenzieren. Vielmehr geht die Kulturökologie davon aus, dass das Verständnis von Natur und Kultur sowohl kulturgeschichtlich als auch naturgeschichtlich geprägt ist und dass die beiden Elemente ineinander verflochten sind. Die kulturelle Ökologie steht grundsätzlich im Zusammenspiel mit der anthropogenen Kulturwelt und deren Einwirkung auf die Naturwelt. In diesem Sinne wird die Antithetik zwischen der menschlichen Kultur und natürlichen Umwelt aufgehoben, denn man kann sich kaum Kultur ohne Natur vorgestellen: Ohne Kultur kann über Natur nicht gesprochen werden. Im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz erforscht die Kulturökologie die Gründe und Formen, mit denen Gesellschaften sich die Natur zu Nutze machen, und die Folgen, die dabei für die Individuen, die Organisation der Menschengruppe und schließlich für die benutzte Natur entstehen. Die ökologisch orientierte Literatur(-wissenschaft) ähnelt den metaphorischen Ökosystemen, in denen der Text selbst eine der kulturellen Organisationen ist und er als eine soziale Vermittlungsinstanz zwischen Menschen und Umwelt fungiert. Die Literatur befasst sich nicht zuletzt mit verschiedenen kulturellen Symbol- und Wertsystemen wie Erkenntnis, Information, Erziehung, Wissenschaft etc. Der literarische Text steht im Spannungsverhältnis zwischen der imaginären Fiktion und dem kulturellen Kontext. Als Ästhetisierung sprachlicher Weltbezüge stellt ein literarischer Text in seiner besonderen Intensität die Reintegration und Rückkopplungsbeziehung des gesamten kulturellen Komplexes dar. In diesem Zusammenhang liegt der ökologische Text fundamental auf Interconnections between nature and culture. Der Naturschutz beginnt mit einer kulturellen Aufgabe, nämlich der Erneuerung der naturbewussten Lebens- und Ausdrucksformen. Die ökologische Literatur wirkt innerhalb der Gesamtheit kultureller Diskurse und dient der wesentlichen Erkenntnis der modernen Ökologie, dass die Prozesse der Natur keineswegs durch Einfachheit, sondern durch die Vielfältigkeit und Komplexität des Kulturellen gekennzeichnet sind.

Abstract

Bei dieser vorliegenden Arbeit handelt es sich um den kulturökologischen Ansatz zur Analyse der Literatur. Die Theorie der Kulturökologie entstand in den späten 80er Jahren zuerst im kulturanthropologischen und soziologischen Bereich. Als Fortsetzung der theoretischen Methode wie der Uexküll’schen Bioökologie,der Human- und Sozioökologie richtet sich die Kulturökologie auf einen gewissen Input-Output-Mechanismus zwischen Mensch (Kultur) und Umwelt (Natur). Die menschliche Kultur befindet sich unvermeidlich in der Natur, wobei sie auch durch den Menschen kultiviert wird. Dabei ist es wenig sinnvoll, zwischen der ‘Natur da draußen’ und der ‘Natur an sich’ zu differenzieren. Vielmehr geht die Kulturökologie davon aus, dass das Verständnis von Natur und Kultur sowohl kulturgeschichtlich als auch naturgeschichtlich geprägt ist und dass die beiden Elemente ineinander verflochten sind. Die kulturelle Ökologie steht grundsätzlich im Zusammenspiel mit der anthropogenen Kulturwelt und deren Einwirkung auf die Naturwelt. In diesem Sinne wird die Antithetik zwischen der menschlichen Kultur und natürlichen Umwelt aufgehoben, denn man kann sich kaum Kultur ohne Natur vorgestellen: Ohne Kultur kann über Natur nicht gesprochen werden. Im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz erforscht die Kulturökologie die Gründe und Formen, mit denen Gesellschaften sich die Natur zu Nutze machen, und die Folgen, die dabei für die Individuen, die Organisation der Menschengruppe und schließlich für die benutzte Natur entstehen. Die ökologisch orientierte Literatur(-wissenschaft) ähnelt den metaphorischen Ökosystemen, in denen der Text selbst eine der kulturellen Organisationen ist und er als eine soziale Vermittlungsinstanz zwischen Menschen und Umwelt fungiert. Die Literatur befasst sich nicht zuletzt mit verschiedenen kulturellen Symbol- und Wertsystemen wie Erkenntnis, Information, Erziehung, Wissenschaft etc. Der literarische Text steht im Spannungsverhältnis zwischen der imaginären Fiktion und dem kulturellen Kontext. Als Ästhetisierung sprachlicher Weltbezüge stellt ein literarischer Text in seiner besonderen Intensität die Reintegration und Rückkopplungsbeziehung des gesamten kulturellen Komplexes dar. In diesem Zusammenhang liegt der ökologische Text fundamental auf Interconnections between nature and culture. Der Naturschutz beginnt mit einer kulturellen Aufgabe, nämlich der Erneuerung der naturbewussten Lebens- und Ausdrucksformen. Die ökologische Literatur wirkt innerhalb der Gesamtheit kultureller Diskurse und dient der wesentlichen Erkenntnis der modernen Ökologie, dass die Prozesse der Natur keineswegs durch Einfachheit, sondern durch die Vielfältigkeit und Komplexität des Kulturellen gekennzeichnet sind.

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